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Bendlerblock:  Gedenkstätte Deutscher Widerstand. 

(tutut) - "Verschwörung ist gemeinsame Planung eines Unternehmens gegen jemanden oder etwas (besonders gegen die staatliche Ordnung)", sagt der Duden. Demnach ist Corona, das mehrmonatige Fest "Deutschland im Gefängnis" eine staatliche Veranstaltung. Genau das, was nun ein Oberregierungsrat im Bundesinnenmnisterium, welcher der Regierungspartei SPD angehört, als mutmaßliche Verschwörung aufgedeckt hat. Minister Drehhofer rotiert zwar wie gewohnt als Karussell, aber gedankt hat er es ihm nur durch sofortigen Urlaub. Vermutlich ist auch noch mit einer Beförderung zu rechnen. Wer weiß, wohin. Nach dem größten Lump im ganzen Land, dem Denunzianten, kommt gleich der Verschwörer, egal, ob in Theorie oder Praxis. Niemand liebt ihn. Daran ändert auch akklamatierte Zwangsbetroffenheit nichts. Wenn zum Beispiel der Verschwörer des 20. Juli gedacht wird. Kranz darüber? Nein! In einem amtlichen Dokument ist die Zahl der im Zusammenhang mit dem Staatsstreich vom 20. Juli 1944 Hingerichteten auf 4980 beziffert worden. Zwischen dem 20. Juli 1944 und Kriegsende starben an den Fronten doppelt so viele Menschen wie in den Kriegsjahren zuvor.
Immerhin gibt es da die "Stiftung 20.Juli 1944", welche Verschwörern ein Denkmal setzte und ad absurdum führt, was heute von Politik und Medien ganz im Gegensinn dabei ist, "Verschwörungstheoretiker" an den Pranger zu stellen. 
Menschen also, die nicht konform gehen mit einem Staat, der zum Unrechtsstaat geworden ist nach Definition des heutigen Bundesinnenministers. Statt eine verheerene Kriegsniederlage in Neusprech zur Befreiung umzuschreiben, sollten alle, die  noch Rechtsstaat und Demokratie sind,  den 20.Juli zur Nachahmung empfehlend feiern. Einmal könnte Widerstand ja klappen in diesem Land, wo Patriotismus zum geächteten Fremdwort geworden ist für deutschfeindliche Hetzer. Als das Widerstandsrecht ins Grundgesetz aufgenommen wurde, haben sich die Verfasser  etwas dabei gedacht, vor allem auch an den 20.Juli 1944. Um Verschwörungspraxis geht es, das ist die Aufforderung, keinesfalls aber um die Brandmarkung und Verfolgung von Menschen als Verschwörungstheoretiker, wenn sie staatliche Unordnung kritisieren oder dagegen etwas unterehmen, wie es das Grundgesetz vorschreibt.   Bundestagspräsident D. Dr. Eugen Gerstenmaier hielt am 20. Juli 1964 im Ehrenhof des Bendlerblocks in der Stauffenbergstraße in Berlin am 20. Juli 1964 die Gedenkrede zum 20.Juli 1944 mit der Forderung: "Jeder hat mit seinem eigenen Gewissen auch für sein Land einzustehen!"  Er, der selbst dem Widerstand angehörte, sagte: "'Deutschland' – war der letzte Ruf, der in diesem Hof erschallte, ehe hier in der Nacht vom 20. zum 21. Juli 1944 die tödliche Salve fiel. Sie streckte den Obersten im Generalstab Graf Claus von Stauffenberg nieder, zusammen mit anderen führenden Männern des Aufstandes: General Olbricht, Oberst Mertz von Quirnheim und den jungen Oberleutnant Werner von Haeften. Als die standrechtlich Erschossenen auf einen Lastwagen verladen wurden, um eilig-heimlich beigesetzt zu werden, wurde noch die Leiche des Generalobersten Ludwig Beck herbeigetragen. Von seiner Hand stammten jene drei Denkschriften gegen den Krieg, in denen er im Sommer 1938 seinem obersten Befehlshaber bündig auseinander gesetzt hatte, dass und warum ein 'endgültiger deutscher Sieg eine Unmöglichkeit' sei. Nun eröffnete der ehemalige Chef des deutschen Generalstabes mit seinen Getreuen den langen Zug derer, die mit Leib und Leben, mit Kerker und Folter dafür einzustehen hatten, dass sie mit einem letzten äußersten Mittel Deutschland zu retten und weitere Hunderttausende vor der Vergasung, vor Bomben und Vernichtungsschlachten zu bewahren versuchten. 'Deutschland': Es war das einzige Wort, das ich verstehen konnte, als es mit Stauffenbergs Ruf empordrang zu jenen Fenstern, hinter denen wir anderen, ein kleines Häuflein, das gleiche Schicksal gewärtigten. Durch Ohrenzeugen ist verbürgt, dass Claus von Stauffenberg von diesem Leben Abschied nahm mit dem Ruf: 'Es lebe das heilige Deutschland!' In den inzwischen dahingegangenen zwanzig Jahren war davon wenig die Rede. Wie mir scheint, aus mehreren Gründen. Die wichtigsten davon sind Unsicherheit und Scham. War und ist der deutsche Name nicht in Grund und Boden verunehrt? Stehen wir Deutsche auch heute – nach zwanzig Jahren – nicht mit jedem neuen Auschwitzprozess oder ähnlichem immer von neuem am Pranger? Leiden wir nicht insgeheim noch immer daran, dass wir jene Mordgesellen mit ihrem Dritten Reich haben aufkommen lassen und dass wir danach nicht selbst mit ihnen fertig geworden sind? Und ist in dieser ganzen riesigen Schuttmühle unserer jüngeren Geschichte nicht – vernünftigerweise – jede Lust und Neigung zu großen Worten abhanden gekommen? Das alles ist wahr. Wenn wir dennoch heute zusammen mit dem Staatsoberhaupt der Deutschen hierher gekommen sind, so aus Liebe und Dankbarkeit zu den Männern, Vätern, Söhnen, Freunden und Gefährten, die gegen den Tyrannen standen, und um Echo zu geben auf Claus von Stauffenbergs letzten Ruf. An dieser Stelle und in diesem Kreis bedarf es keines Wortes, dass der Anschlag vom 20. Juli 1944 vor allem der Rettung Deutschlands galt. Wir wurden zwar als Verräter verdammt und verurteilt, und ein Nachhall davon ist – gestehen wir es uns ruhig – in Deutschland noch immer lebendig. Noch ist in diesem Land nicht jeder willens oder fähig, zu erkennen oder zuzugeben, dass es Patrioten waren, die es unternahmen, die Herrschaft der Hakenkreuzler in Deutschland zu vernichten. Dennoch bedarf es keines weiteren Beweises, dass der deutsche Widerstand im Ganzen und der Angriff auf Hitler und seine Leute am 20. Juli 1944 im Besonderen nicht gemacht wurden, um Deutschlands Kriegsgegnern siegen zu helfen, sondern um in Deutschland und von Deutschland aus zu retten, was überhaupt noch zu retten war. Das hat Geltung, auch wenn es Leute gibt, die uns vorhalten, dass wir den Gegnern Deutschlands in die Hand gearbeitet hätten, und zwar schon deshalb, weil ein hochverräterisches Unternehmen im Krieg ohnehin zum Landesverrat werde. So stand es auf unseren Haftbefehlen, vom Volksgerichtshof erlassen, und so kolportierten es seine Nachbeter bis auf den heutigen Tag". Gerstenmaier betonte, "in Wirklichkeit war der deutsche Widerstand mit dem 20. Juli 1944 der Ausdruck oder das Ergebnis einer in nicht ausgelotete Tiefen gehenden Wandlung des deutschen Nationalbewusstseins".  Was der damalige Bundestagspräsident 1964 sagte, gilt bis heute: "Aber ein bedenklich großes Vakuum in der inneren Orientierung Deutschlands ist noch nicht bezwungen. Kann uns der 20. Juli dazu helfen? Ich antworte darauf, indem ich zusammenfassend sage:  Der 20. Juli kann uns gar nichts helfen, wenn er nur zur Verherrlichung des Widerstandes an sich herhalten soll. Ich bin im deutschen Widerstand nicht einem begegnet, dem es um den Widerstand an sich zu tun gewesen wäre. .. Unter denen, die vor und nach dem 20. Juli 1944 an den Galgen und vor den Hinrichtungskommandos starben, waren wahrscheinlich gar nicht wenige, die Hitler einmal vertrauten, die einmal glaubten, er könne für Deutschland einen neuen, besseren Tag heraufführen. Es ist nicht wahr, dass sie sich erst gegen ihn gewandt hätten, als es um Deutschland geschehen war. Auch sie traten zum größten Teil schon gegen ihn an, als seine Macht der Höhe zustrebte und in der ganzen Welt Bewunderer fand. Sie taten es nicht, weil sie persönlich zu kurz gekommen waren. Nein, sie taten es unter dem Eindruck des Unrechts und der geheim gehaltenen Gräuel. Auch sie handelten damit nicht aus subjektiver Besserwisserei, sondern aus Gehorsam gegen Rechtsbewusstsein und Gewissen. .... So seltsam es war: In der Identifizierung von Deutschland und Nationalsozialismus waren die NS-Führer und ihre ausländischen Widersacher oft genug ein Herz und eine Seele. Dass dies eine verhängnisvolle Ursache für die immer neue Verzögerung des Staatsstreichs wurde, scheint mir inzwischen erwiesen zu sein. Man kann vielleicht verstehen, dass die Westmächte nach allem, was sie mit der nationalsozialistischen Reichsregierung erfahren hatten, zu ihrer Kriegszielformel von der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands kamen. Aber das ändert nichts daran, dass diese Formel schon deshalb falsch war, weil sie den Aufstand der Deutschen selbst gegen die nationalsozialistische Herrschaft nicht förderte, sondern schwer hemmte. Man braucht dazu nur den Bericht zu lesen, den der Lordbischof von Chichester, George Bell, über seine Begegnung mit Hans Schönfeld und Dietrich Bonhoeffer in Schweden im Mai 1942 verfasst hat. 'Very encouraging', schrieb Churchill unter ein gewissenhaft gearbeitetes Memorandum, das ihm aus dem deutschen Widerstand über ausländische Mittelsleute – wenn ich mich recht erinnere – noch vor dem Angriff auf Russland zugestellt worden war. Jenes Dokument sollte die Westmächte zu produktiven Kriegszielformulierungen und zu der erklärten Bereitschaft veranlassen, mit einer antinationalsozialistischen deutschen Regierung über Waffenstillstand und Friedensbedingungen zu verhandeln. London gab keine Antwort. Churchills 'very encouraging' galt dem bloßen Indiz, dass es deutschen Widerstand gegen Hitler gebe. Mit diesem Widerstand zu kooperieren, und wäre es auch nur, um weitere Juden- und KZ-Morde zu verhindern und dem Krieg ein Ende zu bereiten, fiel keinem ein. Ich sage das ohne Anklage. Es gibt jedoch Zeugen dafür, dass diese Unterlassung eine ernste Erschwerung eines aussichtsreichen deutschen Schlages gegen Hitler war und blieb. .. Auch der grenzenlose Missbrauch darf uns nicht von der Einsicht abbringen, dass ein Volk, auch in der Verfassung des freiheitlichen Rechtsstaates, auf Führung angewiesen ist. Die Männer, die im Widerstand fielen, fehlten und fehlen nicht nur ihren Familien, fehlten nicht nur ihren heranwachsenden Kindern, sondern sie fehlten vor allem dem wiedergeborenen deutschen Rechtsstaat, sie fehlten und fehlen den politischen Parteien, sie fehlen dem Parlament und der Regierung und sie fehlen der neuen deutschen Armee. Ich wage nicht zu sagen, wie es um Deutschland heute innerlich bestellt wäre, wie seine Verfassung aussähe und was es mit der Teilung Deutschlands auf sich hätte, wenn es uns wenigstens gegeben gewesen wäre, die Niederlage zu steuern und uns durch sie hindurch jene großherzige Brüderlichkeit und die tapfere, in die Zukunft greifende Verantwortungskraft führender Köpfe zu erhalten, die große Teile des deutschen Widerstandes über alle politischen Meinungsverschiedenheiten hinweg gesinnungsmäßig miteinander verband. Mir scheint, dass weniger Rückgriff auf vergangene politische Organisationsformen, mehr Großzügigkeit und mehr große Gesinnung diese zwanzig Jahre bestimmt hätten. Sicher aber bin ich mir, dass die Grundmotive und großen Leitbilder der deutschen Politik dieser zwanzig Jahre dieselben gewesen wären. Die Entscheidung zur Freiheit war für den deutschen Widerstand eine ebenso selbstverständliche Sache wie die Absage an den alten Wertekatalog der nationalstaatlichen Macht- und Souveränitätspolitik. In den Aufzeichnungen des Bischofs von Chichester vom Frühjahr 1942 über die ihm von Hans Schönfeld vermittelten Grundzüge der politischen Orientierung des deutschen Widerstands taucht zum Beispiel das klare Bild der europäischen Förderation auf, um die wir uns in den vergangenen fünfzehn Jahren so sehr bemühten. Es kehrt wieder in einer der Denkschriften von Carl Goerdeler vom Herbst 1943 und in anderen Dokumenten. Keinen kenne ich jedoch, der bereit gewesen wäre, die Teilung des Reiches und die Zerstückelung unserer nationalen Einheit auf die Dauer hinzunehmen. Geblieben sind aber nicht nur die Lücken, sondern auch die Vorbilder und ihr Vermächtnis. Es ist – um noch einmal an Claus von Stauffenbergs letzten Ruf zu erinnern – ein heiliges Vermächtnis. ...Der 20. Juli 1944 widersteht, ähnlich wie der 17. Juni 1953, auf das Nachdrücklichste dem faden Geschwätz unserer Zeit von den Rechten ohne Pflichten. Er widersteht dem Selbstbetrug, dass das Leben auch ohne eigenes Engagement gewonnen werden könne. Der 20. Juli 1944 kann ohne Schminke und ohne Moralisiererei jeden Nachdenklichen mit der harten Tatsache bekannt machen, dass auch in den Zeiten blühender wirtschaftlicher Konjunktur und weltumspannender Sicherheitssysteme die Freiheit und das Lebensniveau eines Landes auf dem Gehorsam vor der doppelten Einsicht stehen:  Jeder hat für sich selber einzustehen! ... Jeder hat mit seinem eigenen Gewissen auch für sein Land einzustehen! ...Mein Freund und Zellennachbar Alfred Delp schrieb in den Nächten mit gefesselten Händen im Totenhaus in Tegel seine denkwürdigen Betrachtungen, die ich ihm dann am anderen Morgen aus der Rocktasche zu ziehen und weiterzuleiten hatte. Auf einem dieser Blätter steht der Satz: 'Es sollen andere einmal besser und glücklicher leben dürfen, weil wir gestorben sind'. Es ist ein schlichter Satz, den Tausend andere auch gesagt oder gedacht haben. Das Großartige und Befreiende an ihm aber ist, dass er nicht auf den Tod, sondern auf das Glück und bessere Leben der anderen zielt. .."

Die Stiftung 20. Juli 1944 wurde 1945 als Hilfswerk 20. Juli 1944 von den Familien der ermordeten Widerständler und Widerständlerinnen gegründet und erhielt 1949 offiziell die Rechtsform einer Stiftung. Zunächst kämpfte sie für die materielle, rechtliche und seelische Unterstützung der Angehörigen. Gleichzeitig setzte sie sich für die Rehabilitierung der Widerständler und Widerständlerinnen ein, die in der jungen Bundesrepublik teilweise offen diffamiert und von einer Mehrheit der Deutschen skeptisch bis ablehnend beurteilt wurden.Heute verfolgt die Stiftung 20. Juli 1944 das Anliegen, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat zu stärken. Die Stiftung arbeitet dabei eng mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand  (Bild oben) zusammen. Gemeinsam mit der Bundesregierung veranstaltet sie die jährliche Gedenkfeier am 20. Juli im Hof des Bendlerblocks bzw. in der Gedenkstätte Plötzensee.

Hubert Geißler, Gastautor
Geschichte einer Beerdigung im Schwäbischen
Die oft auch wenig subtile Absurdität der staatlichen Maßnahmen gegen Corona sind weitgehend schon bis zum Überdruss diskutiert, fast karikaturhaft deutlich in ihrer Surrealität werden sie aber in konkreten Situationen. Auf dem Land, wo sich das alles abspielte, gibt es einen funktionierenden Buschfunk. Diese Geschichten machen die Runde, erreichen unter Umständen tausende von Mitbürgern und verstärken deren Skepsis gegen die Obrigkeit....Mein Bruder nahm an der Beerdigung teil, in Vertretung des Rests meiner Familie....In der Kirche, in der die Totenmesse stattfand, angekommen, entrollte sich nun ein völlig fremdartiges Szenario. Der indische Gemeindepfarrer, der nach Aussage meines Bruders des Deutschen eher nicht so mächtig war, wies die Trauernden ein. Alle aus einem Haushalt durften zusammensitzen, der Rest der Gemeinde wurde im vorgeschriebenen Abstand auf die Bänke verteilt, der Klingelbeutel, ein zentrales Requisit eines katholischen Gottesdienstes, durfte nicht durchgehen wegen Infektionsgefahr, auf ein Körbchen am Eingang wurde verwiesen. Dann galt für alle Maskenpflicht. Der Gemeindegesang, der ohnehin eher schütter zu nennen war, wurde durch die Masken nicht verbessert, die Worte des Priesters waren kaum verständlich, mein Bruder litt an Atemnot, alles ging so schnell wie möglich, und beim Verlassen der Kirche riss sich jeder die Maske runter, um sie am Grab wieder aufzusetzen....
(achgut.com. Selfie in einem Supermarkt.  Kassererin: "Nächstes Mal müssen Sie aber einen Einkaufswagen haben!" "Nö!" "Wieso?" "Jeder Laden macht seinen eigenen Zirkus". Ruft die Parallelkassiererin herüber: "Siehst Du, jeder macht seinen eigenen Zirkus!")

Kreistag genehmigt Außenanlagen für eine Million Euro
Trotz des erwarteten Haushaltsdefizits von rund 13 Millionen Euro in den Kassen des Landkreises im Zuge der Corona-Krise hat der Kreistag am Donnerstag mehr als eine Million Euro für die Gestaltung der Außenanlagen rund um den Erweiterungsbau des Landratsamts locker gemacht. Kritische Stimmen gab es aus Reihen der CDU...Landrat Bär und der Vertreter des beauftragten Architekturbüros verteidigten die Planungen. ..
(Schwäbische Zeitung. Spätgermanische Dekadenz? Lustwandeln ist gesund! Alle dabei? Man gönnt sich ja kein Krankenhaus. Deshalb landet ein Gosheimer Würger mit Messerstichen seiner Freundin im Rottweiler Krankenhaus, und prompt jagt's die Kreiskriminalstatistik auf die Palme, obwohl gerade ein Wunder gemeldet wird: "Die Anzahl der Straftaten sinkt, die Aufklärungsquote steigt".)

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DER WITZ DES TAGES
Wegen fehlender Informationen
Bundesregierung erkannte Gefahr durch Corona-Virus verspätet
Das Vertrauen der Deutschen in die Bundesregierung und Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der Corona-Krise gewachsen. Das geht aus einer Forsa-Umfrage hervor. Dabei verzeichnet Merkel einen satten Gewinn von 22 Punkten gegenüber dem Jahresanfang. Deutschland betrachtet die Informationspolitik Chinas kritischer als bislang bekannt. Das Robert Koch-Institut etwa warf Peking intern eine „mangelhafte Informationspolitik“ vor. Aber auch Deutschland machte Fehler in der Krise...
(welt.de. Ach nee! Triumpf der Unfähigen und ihrer Gläubigen.  Was haben sie denn 2012 durchgespielt als Risikoanalyse „Pandemie“ der Bundesregierung?)
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(Ausriss welt.de. War sie denn für irgendetwas verantwortlich? Der Schreiber auf Augenhöhe heißt Robin Alexander.)

Linker Terror mit Pistole und Schlagringen
Stuttgart: Zwei Schwerverletzte nach Antifa-Überfall
Auf dem Weg zur Demo für Grundrechte von Querdenken711 am Samstag auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart zeigte der Linksextremismus innerhalb weniger Stunden erneut seine hässliche Fratze, nachdem schon in der Nacht zuvor zwei Bomben detonierten. Drei Kundgebungsteilnehmer trafen sich in der Mercedesstraße 120 in Stuttgart-Untertürkheim vor der Daimler-Konzernhalle unweit des Veranstaltungsgeländes. Alles Mitglieder der alternativen Gewerkschaft Zentrum Automobil. Das beobachteten sogenannte „Antifas“, die ihre Späher rings um das Gelände postiert hatten.In kürzester Zeit sammelten sich zwischen 40 und 50 gewaltsuchende Linksextremisten in der Nähe der drei Männer. Eine bisher nicht bekannte Gewaltspirale und unbändiger Vernichtungswille zeigte sich beim ungleichen Angriff der Meute auf die Wartenden. Andreas Ziegler, als Zentrumsmitglied nicht unerfahren im Umgang mit linker Gewalt (ihm wurden schon sein Haus und Auto von Linksextremisten zerstört und besprüht), hielt ein Täter eine Pistole an den Kopf und drückte ab. Auch wenn es sich bei der Waffe „nur“ um eine Schreckschußpistole handelte, verursachte der Schuss aufgrund der geringen Distanz erhebliche Verletzungen. Auch die beiden anderen Männer wurden mit äußerster Brutalität attackiert. Dabei setzten die Linksextremisten neben Tränengas auch Schlagringe ein. Nachdem die Männer am Boden lagen, kamen, wie Zeugen berichten, noch einmal ungefähr zehn „Antifas“ zurück, um erneut auf sie einzuschlagen und zu treten. Zwei liegen seitdem schwer verletzt im Krankenhaus, einer wurde stundenlang operiert. Angehörigen wurde die Kontaktaufnahme mit den Schwerverletzten bislang verweigert. Der dritte hatte „Glück“ und erlitt nur Platzwunden und Prellungen. Die Täter konnten bislang trotz sofort eingeleiteter Fahndung nicht gefasst werden.
Beschämende Berichterstattung im Mainstream – wenn überhaupt
Und so beschwichtigend, verzerrend und lückenhaft berichtete beispielsweise n-tv über die linksextremistischen Anschläge der vergangenen 24 Stunden in Stuttgart: *** Nach Angaben der Polizei wurden bei einer Auseinandersetzung vor Beginn der Demo drei Menschen verletzt. Sie waren auf ihrem Weg zum Wasen von Unbekannten angegriffen und niedergeschlagen worden. Am Rande der Kundgebung wurden dann später Teilnehmer von einer Gruppe von 40 bis 50 mutmaßlich linken Gegendemonstranten mit Gegenständen beworfen. Dabei wurde niemand verletzt. In der Nacht zum Samstag hatten bereits Fahrzeuge einer Firma für Veranstaltungstechnik gebrannt, mit denen Ausrüstung für die Wasen-Demo hätte transportiert werden sollen. Die Polizei vermutet Brandstiftung.***
Antifa und Hintermänner vor Gericht
Linksextremismus wurde in der Vergangenheit immer wieder als „harmlos“ dargestellt. Gewalt werde von den „Aktivisten“ nur gegen „Sachen“ ausgeübt. Ex-Familienministern Manuela Schwesig (SPD) meinte einst, Linksextremismus sei „nur ein aufgebauschtes Problem“. Die Antifa hat mit ihrer jüngsten Gewaltorgie in Stuttgart einmal mehr gezeigt, dass dem nicht so ist. Zeit, die Antifa als das einzustufen, was sie in Wahrheit ist: Eine Terrororganisation, die umgehend verboten gehört! Außerdem sind die Hintermänner aus den DGB-Gewerkschaften und anderen staatlichen wie halbstaatlichen Organisationen ebenso zur Verantwortung zu ziehen und die Praxis der Quersubventionierung zu beenden. Viel Arbeit für Politik, die Gerichte und Staatsanwaltschaften – eigentlich!
(pi-news.net)

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NACHLESE
News-Redaktion
Das Corona-Papier: ETH-Zürich kommt zu ähnlichen Ergebnissen
Oberregierungsrat Stephan Kohn aus dem Bundes-Innenministerium, dessen Corona-Papier am vergangenen Wochenende bekannt wurde, erhält jetzt indirekte Bestätigung aus der Schweiz. Zwei Studien der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zeigen: Die Corona-Epidemie war schon am 21. März unter Kontrolle. Und einige Massnahmen hatten einen geringen Effekt. Die Zahlen bilden die Grundlage für eine Debatte über die Bilanz des Notregimes. „Ging der Bundesrat zu weit?" fragt die Luzerner Zeitung. Die Tamedia-Zeitungen erkannten die Brisanz am schnellsten und titelten bereits Anfang April: „Die Ansteckungsraten flachten bereits vor dem Lockdown ab“. Und auch in der Schweiz stieß die Enthüllung auf politischen Widerstand. Die Luzerner Zeitung beschreibt, wie nach der Veröffentlichung der ETH-Studien „etwas Seltsames“ geschah:  Die ETH versuchte, die Schlagzeile wieder aus der Welt zu kriegen. ...In Deutschland ging das Innenministerium besonders rabiat gegen den Kritiker aus den eigenen Reihen vor: Oberregierungsrat Stepahn Kohn wurde die Führung der Dienstgeschäfte verboten.
(achgut.com. Ist die Lüge erste Politikerpflicht?)
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Dem "Herrschaftsanspruch für die gesamte Gesellschaft" entgegentreten
Ex-ARD-Journalist Wagner fordert Eindämmung des Politischen Islams
Von MICHAEL STÜRZENBERGER
Der Jurist, Kriminologe und Journalist Joachim Wagner war früher u.a. stellvertretender Chefredakteur im ARD-Hauptstadtstudio. Seit seiner Pensionierung schreibt er kritische Bücher über den Islam („Richter ohne Gesetz – Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat“) und seinen negativen Einfluss auf die Integration („Die Macht der Moschee: Scheitert die Integration am Islam?“). Zum Buch „Der Politische Islam gehört nicht zu Deutschland“ lieferte er den Aufsatz „Das wachsende Unbehagen am islamischen Religionsunterricht“. In der WeLT erschien am Freitag sein Artikel „Wir müssen den politischen Islam in die Schranken weisen“. Darin prangert er die Orientierungslosigkeit unserer Gesellschaft und Politik im Umgang mit dem politischen Islam an, dessen Sprachrohr der konservative Verbandsislam sei.Den Politischen Islam bezeichnet Wagner allerdings als „Strömung des Islam“, was wohl ein Zugeständnis an die derzeit vorherrschende Mainstream-Meinung ist. Schließlich hat auch die CSU, die darauf verweist, sich als „erste Partei in Deutschland“ mit dem „Gesamtphänomen des Politischen Islams“ auseinanderzusetzen, in ihrem Leitantrag dazu dargelegt, dass jener „gesondert von der Religion Islam“ zu betrachten sei. Es wäre „grundfalsch“, den Islam „reflexartig mit dem Politischen Islam zu identifizieren oder gleichzusetzen“. Die „trennscharfe Unterscheidung“ von beidem würde der „Islamfeindlichkeit vorbeugen“ und verhindere eine „pauschale Verunglimpfung der Religion und ihrer Anhänger“. Die „Bekämpfung des Politischen Islam“ sollte „im ureigenen Interesse“ des Islam und der in Deutschland lebenden Muslime sein. Diese Bewertung der CSU ist historisch und faktisch falsch. Vielmehr ist der Politische Islam ein integraler Bestandteil des Gesamtkonstruktes, seit es von Mohammed im 7. Jahrhundert festgelegt wurde. Der Religionsbegründer war gleichzeitig weltlicher Herrscher, politischer Anführer, Gesetzgeber und Kriegsherr. Dadurch war im Islam von Anfang an Staat und Religion untrennbar miteinander verbunden, was bis heute gilt. Anschauungsmaterial liefern die 57 islamischen Staaten. Aus seiner falschen Grundannahme heraus schreibt Wagner, dass der Politische Islam aus der Religion einen Herrschaftsanspruch für die gesamte Gesellschaft ableite und damit ein Gegenentwurf zum säkularen demokratischen Rechtsstaat sei. Dies ist aber, wie bereits dargelegt, vielmehr das Grundprinzip des Gesamtkonstruktes. Es muss nun darum gehen, diesen Politischen Islam als unzulässigen Bestandteil der gesamten Religion zu identifizieren und ihn letztlich zu verbieten. Denn eine Religion hat keine Gesetze zu erlassen, nicht das Zusammenleben der Menschen zu bestimmen und nicht Gewalt, Kampf und Krieg zu fordern. Wagner stellt einige Beispiele dar, wie sich erste Politiker der etablierten Parteien bereits ansatzweise kritisch dem Thema annähern:
*** Als bekannt wurde, dass in Moscheen der Ditib, der Islamischen Gemeinschaft Milli Görus (IGMG) und der national-konservativen ATIB für den Sieg der Türkei in Nordsyrien gebetet worden war, forderte der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph de Vries, Ditib, IGMG und den Zentralrat der Muslime aus der Deutschen Islamkonferenz auszuschließen, „wenn die Einheit zwischen ihm und dem türkischen Staat nicht beendet wird“. De Vries sagt: „In Gotteshäuser gehören Gebete für den Frieden, nicht aber Kriegs- und Heldenverehrung.“***  Seitdem Erdogan die Türkei immer stärker in eine islamisch geprägte Präsidialdiktatur umwandelt und sein Einfluss auf die türkischen Islamverbände in Deutschland immer sichtbarer wird, hat sich im bisher komplett naiven Umgang der Politik hierzulande einiges geändert, wie auch Wagner feststellt:  *** Während Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz die Zusammenarbeit mit der Ditib beim islamischen Religionsunterricht entweder vorübergehend ausgesetzt oder auf den Prüfstand gestellt haben, scheint die Stellung des Verbandes in den sogenannten konfessorischen Beiräten der Zentren für islamische Theologie unangefochten.***  Auch schiitische Verbände wie das Islamischen Zentrum Hamburg (IZH), das maßgeblich vom Iran gesteuert sei, würden nun immer stärker ins Visier von Teilen der etablierten Politik geraten. Allerdings hält die SPD noch viel zu oft ihre schützende Hand davor: *** In Hamburg verlangen Grüne und CDU vom rot-grünen Senat seit Jahren vergeblich, die Zusammenarbeit mit dem vom Hamburger Verfassungsschutz beobachteten Islamischen Zentrum (IZH) im „Rat der islamischen Gemeinschaften“ (Schura) beim „Religionsunterricht für alle“ zu beenden. *** Wagner fordert, dass die Freiräume für konservative Islamverbände eingeschränkt werden müssen, wenn sie über Beiräte beim bekenntnisgebundenen islamischen Religionsunterricht und den Zentren für islamische Theologie mitwirken. Es gelte „vier Grenzpflöcke“ einzuschlagen, die eine Zusammenarbeit ausschließen würden: die Abhängigkeit von Herkunftsstaaten, der Antisemitismus, die Nichtachtung des Grundgesetzes und die Ablehnung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Aufgrund dieser Grundsätze sollte die Kooperation mit den Beiräten in den Zentren für islamische Theologie in Münster, Tübingen und Osnabrück überprüft werden. Diese Beiräte seien Bastionen des politischen Islam, weil die konservativen Verbände dort die Mehrheit haben würden. Dieser Artikel von Joachim Wagner in der WeLT beschreibt die ersten vorsichtigen Ansätze, dem unheilvollen Treiben des Politischen Islams in Deutschland etwas entgegenzusetzen. Dies geht ganz offensichtlich nur Stück für Stück in kleinen Schritten. Daher muss die Aufklärung über die existentielle Bedrohung durch diese brandgefährliche Ideologie mit Nachdruck auf alle Ebenen gebracht werden. Um dadurch eine umfassende kritische Diskussion auszulösen, die letztlich zur fundamentalen Problemlösung führt: dem Verbot des Politischen Islams.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Armin Laschet muss sich nun dafür verteidigen, dass er den Bürgern erlaubt, ein wenig mehr Eigenverantwortung zu tragen. Gefährdet er damit seine Ambitionen? So unken vom Spiegel bis zur Welt die Auguren. Ist das nicht pervers? Warum zweifelt niemand an Söders Eignung zu Höherem? Wer sagt denn, dass sein coronales Schreckensregiment besser ist? Für Söders Profilneurose war das Virus ein Geschenk. Er schmutzelt, fand Horst Seehofer, inzwischen seuchelt er. Mit nachhaltigem Erfolg. Aber Seehofer ist ja inzwischen selbst vom Bettvorleger zum Hygieneartikel der Kanzlerin degeneriert. Also sozusagen zum Ausputzer.
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
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Henryk M. Broder
Habeck ist auch nur ein Kobold
Die Grünen sind auf 16 Prozent abgerutscht, und der junge, dynamische und charismatische Co-Vorsitzende jener Partei, die Deutschland „klima-freundlich“ neu aufstellen möchte, macht sich Sorgen um die Zukunft seiner Partei. Denn zum ersten Mal geben die Grünen bei Demonstrationen nicht den Ton an, sondern werden von links und rechts überrundet.
(achgut.com. Seine Mitvorsitzende kann ihre Sammlung vergrößern.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 20 – Unsere Verschwörungstheorie gib uns heute …
Der Genosse Präsident macht es uns auch nicht leicht. Wir sollen an „Tatsachen und Fakten festhalten“, obwohl die Regierung nur Schätzungen hat.
VON Stephan Paetow
..Das ist selbst für Parteigenossen leichter gesagt als getan. Oberregierungsrat Stephan Kohn (SPD) aus dem Innenministerium diagnostiziert einen Corona-„Fehlalarm“, während SPD-Gesundheitsapostel Karl Lauterbach mit Maske, Trillerpfeife und Schutzhelm das Aufsuchen von Schutzräumen anordnet...Auch auf den Staatsfunk ist kein Verlass. Für den Bayerischen Rundfunk war die Panikmache – bevor sie Staatsräson wurde – das Werk von Rechtsextremen: Wer behauptet, das Coronavirus sei so gefährlich, dass Grenzen geschlossen, der Verkehr eingeschränkt und manche Berufe eingestellt werden müssen, sei „ein rechter Verschwörungstheoretiker“....Da platzt nun sogar dem duldsamen Deutschen langsam der Kragen. Zeit hat er nun genug (Kurzarbeit, arbeitslos) und er versammelt sich in großer Zahl auf öffentlichen Plätzen und lauscht einer „rechtsextremen und verschwörungstheoretischen Mischpoke“, wie die Kölner Oberbürgermeisterin Hirnriette Rekers urteilte...
(Tichys Einblick. Die Rechten werden die Linken sein und sitzen in der kommunistischen Sch....)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Deutschland, ein Standschaden
Autos gehen nicht vom Fahren kaputt, sondern vom Stehen. Der Zahn der Zeit nagt im Stillstand besonders tückisch, und es geht bei Wiederinbetriebnahme in kurzer Folge kaputt, was kaputt gehen kann. Das nennt man Standschaden, es fängt bei den Reifen an und endet am Auspuff. Wenn man Pech hat, führt so ein Lockdown zum Totalschaden. Leider nicht nur beim Auto.
(achgut.com. Es soll Leute geben, die dann zittern und sitzen müssten.)

Der Schaden wir immer größer - aber die Politik bleibt stur
Shutdown: Zwei Ärzte üben vernichtende Kritik an Politik und Medien
Von EUGEN PRINZ
In einem Leserbrief an das Nachrichtenportal SAARNEWS kritisierte der Allgemeinarzt Dr. Ernst-M. Zimmer aus Merzig kürzlich aufs Heftigste die Maßnahmen der Politik und die Berichterstattung der Medien in der Corona-Krise. Zimmer, der in der Virologie promoviert hat, wörtlich:
„Ich muss feststellen, eine mediale Seuche sucht uns heim! Diese mediale Seuche ist gefährlicher als die Influenza 1917/18, auch gefährlicher als die Pest 1665 in London.“ Aufgrund des Leserbriefes, der es wirklich in sich hat, suchte ein Reporterteam von SAARNEWS den Mediziner auf und führte ein ausführliches Interview mit ihm. Das Gespräch wurde auf YouTube veröffentlicht und ist in diesem Artikel als Beitragsvideo eingebettet.
Hausärzte – die Mediziner an der Front
Zimmer, seit 40 Jahren Hausarzt, kann Epidemien gut einschätzen, da er und seine Kollegen durch den vermehrten Andrang von Patienten solche Phänomene direkt zu spüren bekommen. Der Mediziner stuft COVID-19 als in etwa so gefährlich und ansteckend wie das Influenza-Virus ein. Bei einem Corona-Fall in seiner Praxis hatte sich die Ehefrau des Infizierten nicht einmal bei ihrem Mann angesteckt. Er berichtete auch über ein 2-jähriges Kind, das an einer Grippe verstorben war. Man sieht, dass es auch bei der Influenza Fälle gibt, wo Menschen sterben, die nicht zur Risikogruppe gehören. Insofern sind jüngere „Corona-Tote“ auch nichts Außergewöhnliches. Den Shutdown kritisiert der Allgemeinarzt als erstens zu spät und zweitens nicht notwendig:
„Erstens kam dieser Lockdown viel zu spät, wenn er überhaupt notwendig war – ich sage, er war nicht notwendig. (…) Ich behaupte auch, oder ich wage zu behaupten, dass der Lockdown überhaupt nichts gebracht hat. Dass die Zahlen jetzt runtergingen – die sind vorher schon runtergegangen.“ Er berichtet davon, dass aufgrund irrationaler Ängst die Patienten Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen verschieben würden und dadurch Schaden erleiden. Der Mediziner benennt auch die Schuldigen:
„Die Medien haben eine ganz, ganz üble Rolle gespielt.“
Dr. Zimmer ist mit Sicherheit keiner aus dem „rechten Lager“ oder ein Anhänger von Verschwörungstheorien. Im Gegenteil, er bezeichnet sich selbst als „Linken“ und ist ein ganz großer Befürworter von Impfungen, räumt aber auch ein, dass es da schon schwere Schäden gegeben habe. Sehen Sie sich das Video an, es bietet unter anderem auch interessante Einsichten über das Ansteckungsrisiko und wo unser Gesundheitssystem verbesserungsbedürftig ist.
Wer zieht den Nutzen aus der Corona-Hysterie?
Cui bono – wem nützt es, wer hat einen Vorteil von der allgemeinen Hysterie und den irrationalen Ängsten der Menschen vor dem Coronavirus? Die Antwort darauf gab kein geringerer als Professor Martin Balle, Chef einer großen bayerischen Mediengruppe. In seinem Leitartikel im Straubinger Tagblatt schrieb er: “ (…) Noch nie hatten wir in den letzten Jahrzehnten eine solche Nachfrage nach dem gedruckten Wort. Viele Neubestellungen, fast stündlich Anrufe von Lesern, die sich bedanken wollten dafür, dass ihre Zeitung gerade jetzt in der Krise erscheint. (…) In dieser ersten Phase der Krise, die uns noch bis Ende nächsten Jahres massiv beschäftigen wird, waren es gerade die Internetauftritte der Zeitungen in ganz Deutschland, wo die Reichweiten geradewegs durch die Decke gingen. (…).“ Ja, mit Berichten über Leichenberge und qualvolles Dahinsiechen lässt sich bei der verunsicherten Bevölkerung trefflich Kasse machen, am besten sogar noch bis Ende 2021 – wenn es sich einrichten lässt. Aber man kann Professor Balle auch ein gewisses Maß an Humor nicht absprechen, denn er schreibt weiter: „(…) In der Krise geht es eben um die seriöse, um die echte Information (…)“. Ja genau.Und so werden die Politiker zu Getriebenen der Medien und des verängstigten Volkes, treffen irrationale Entscheidung und wagen es nicht, diese zu revidieren, auch wenn erkennbar wird, dass sie falsch waren.
Intensivmediziner – die letzte Bastion gegen den Tod
Kommen wir zum Intensivmediziner Dr. Marc Christian. Er hat etwas auf dem Herzen, was er teilen muss, lässt er uns in seinem YouTube Video wissen. Es geht um die Angst, mit der er tagtäglich konfrontiert ist. Auch er ist der Meinung, dass die Corona-Epidemie vergleichbar ist mit vergangenen Grippewellen.
Vier Punkte sind ihm wichtig:
Für die überwiegende Anzahl aller Menschen besteht kein signifikantes Risiko an dieser Erkrankung zu sterben
Der Schutz der Risikogruppen verhindert Bettenknappheiten auf den Intensivstationen
Eine breite Isolation verhindert eine breite Immunisierung einer Population
Es sterben momentan Menschen aufgrund fehlender Versorgung in anderen medizinischen Bereichen
Für den Shutdown hat Dr. Christian klare Worte:
„Wenn man den Schaden ins Verhältnis zum Nutzen setzt, ist der Schaden mittlerweile größer als der Nutzen und meiner Ansicht nach ist er das schon länger“..
(pi-news.net)

Fünf Punkte zum AfD-Rauswurf von Andreas Kalbitz
Wie man eine Partei anzündet
Von GÖTZ KUBITSCHEK
Dr. Alexander Wolf, AfD-Hamburg, hatte mit seinem Landesverband am 23. Februar bei den Bürgerschaftswahlen 5,3 Prozent der Stimmen erobert.Vor sieben Jahren, in der mythischen Anfangszeit der Alternative für Deutschland, hätte man über ein solches Ergebnis gejubelt. Im vergangenen Februar sah es bis kurz vor Mitternacht aber so aus, als habe die AfD erstmals nach einer langen, ununterbrochenen Reihe von Wahlerfolgen den Wiedereinzug in ein Landesparlament nicht geschafft. Am Ende kam man mit zwei blauen Augen und dem schlechtesten Ergebnis seit sechs Jahren davon. Die von Wolf mitverantworteten 5,3 Prozent stehen dem gegenüber, was Jörg Urban in Sachsen, Björn Höcke in Thüringen und Andreas Kalbitz in Brandenburg einige Monate zuvor gelungen ist: Wahlergebnisse von beinahe 25 Prozent oder sogar darüber hinaus zu erringen und in ganzen Landesteilen die Direktmandate für die AfD zu erobern. Dennoch suchten Wolf und andere die Ursache für ihr katastrophales Abschneiden in Hamburg bei jenen erfolgreichen Protagonisten, die der Partei eine Basisausrichtung empfehlen, dem Arbeiter, dem Angestellten und dem kleinen Selbständigen eine Stimme geben und vor allem die Nicht-Wähler zurückholen wollen für eine Beteiligung an der Zukunft Deutschlands. Lange Zeit hat sich die AfD mit Blick auf die Verhaltens- und Beutegesetze der Altparteien geradezu an ein Nachahmungsverbot gehalten: Alternativ sein müsse bedeuten, sich als einzige Oppositionspartei zu behaupten und nicht zur Ergänzung des Parteiensystems im Stile einer WerteUnion zu werden. Am Freitag hat nun der Bundesvorstand, angetrieben von Jörg Meuthen und Beatrix von Storch und unter anderem mit der Stimme von Dr. Wolf aus Hamburg, die Mitgliedschaft des brandenburgischen Landes- und Fraktionsvorsitzenden Kalbitz annulliert. Vorgeworfen wird Kalbitz seine kurzzeitige Mitgliedschaft in der Partei „Die Republikaner“ sowie der Umstand, daß seine Familie in einer Kartei der später verbotenen „Heimattreuen Jugend“ geführt wurde, versehen mit einer Registriernummer, die zwischen möglichem Interessenten und Mitglied nicht unterschied. Juristisch ist die Aberkennung der Mitgliedschaft auf Basis dieser Faktenlage wohl nicht zu halten – Kalbitz wird mit allen parteiinternen Rechtsmitteln dagegen vorgehen und fast sicher gewinnen. Aber das ist nicht der Punkt. Die Frage lautet: Wie konnte das passieren? Was reitet Leute wie Meuthen und Wolf, von Storch und Paul, Limmer, Haug und Kuhs, einen der erfolgreichsten und bekanntesten AfD-Politiker mit einer hauchdünnen Mehrheit im Bundesvorstand gegen die Stimmen unter anderem von Weidel und Chrupalla und gegen den entschiedenen Rat von Gauland aus der Partei zu werfen?
Fünf Punkte dazu auf sezession.de…
(pi-news.net)

Regierungversagen steht im Raum
Die Wahrheit über das Versagen der Regierung in der Pandemie
Spätestens seit den aktuellen Recherchen von WamS und BR stehen die Fragen im Raum, wie verantwortungsbewusst die Bundesregierung handelt und ob sie der Bewältigung der Krise gewachsen ist.
VON Klaus-Rüdiger Mai
Immer wieder lassen sich Konstanten im Regierungshandeln der Bundeskanzlerin erkennen, so dass man schon von einem Regierungsstil sprechen darf. So wie in der katastrophalen Energiewende, durch die unsere Wirtschaft geschädigt, die privaten Haushalte durch überhöhte und ständig wachsende Energiekosten ausgeplündert werden und die Versorgungssicherheit immer weniger gewährleistet werden kann, so wie in der Griechenlandkrise oder in der Flüchtlingskrise die Bundeskanzlerin die sich ankündigenden Probleme ignoriert und verdrängt hat, bis sie ein Ausmaß erreicht haben, die zu einem überzogenem Handeln führten, scheint die Kanzlerin eher zu spät und dann allerdings überstürzt zu agieren...
(Tichys Einblick. Wann nimmt sich der Staatsschutz der Sache an? Dilettantenstadl. Wo soll da Brauchbares herkommen? Alles schaut weiter zu und lobt die Versager in Umfragen, denn demokratiefähig ist dieses Volk nicht. Der Katzenvirus ist allerdings global.)

Erklärungsversuche des Bundespräsidenten
Warum Steinmeier die Maske absetzte
Das war schon peinlich, Steinmeier, das gute Beispiel für alle Deutschen, wurde gerade von der ARD gefeiert, wie er sich gegen Verschwörungstheoretiker einsetzt und für Vernunft und für Atemschutzmasken („Mundschutz empfehlenswerter als Aluhut“). Und just zeitgleich passiert dies: Während eines Krankenhausbesuches trägt er besagte Atemschutzmaske und setzt sie ab, als er meint, die Kamera läuft nicht mehr (PI-NEWS berichtete).Wenn Steinmeier ein Ehrenmann wäre, und ein gutes Beispiel, dann würde er sich für seine Heuchelei in Grund und Boden schämen, sich entschuldigen und evtl. sogar als Bundespräsident zurücktreten, um „Schaden vom Amt abzuwenden.“ Wenn. Wer an Macht und Geld klebt, dem ist Glaubwürdigkeit jedoch zweitrangig und der schämt sich auch nicht.
Also ging Steinmeier bzw. seine Sprecherin einen zweiten Weg, den der Erklärung. In der Hoffnung, der von ihm in Moral unterwiesene Pöbel werde ihm das angesichts seiner vortrefflichen Persönlichkeit wohl so abnehmen. Schauen wir mal:
Steinmeiers 1. Erklärung laut t-online:
Doch die Kamera lief keineswegs heimlich, und die Veranstaltung war auch nicht vorbei. Das Abnehmen der Maske war so vorgesehen, damit der Bundespräsident bei dem abschließenden Statement besser verständlich ist, sagte eine Sprecherin.
Will also sagen, wenn man (oder, genauer: wenn seine Exzellenz) zu undeutlich spricht, kann die Maske getrost abgenommen werden, die vorher noch als notwendig beschrieben und demonstriert wurde. Scheinbar haben Worte von Steinmeier eine magische Wirkung und bannen das Infektionsrisiko unter sonst gleichen Umständen. Vorausgesetzt, er ist gut zu verstehen. Wie war das doch mit dem Aluhut?
2. Erklärung:
Tatsächlich zeigten diverse Medien auch Ausschnitte davon, wie Steinmeier über die Corona-Krise und den Umgang sprach und dabei die Maske nicht mehr trug. Die Szene, die Entstehung und wie es weiterging, ist auch in der kompletten Aufzeichnung zu sehen.
Das heißt, er wollte den Zuschauer gar nicht hinters Licht führen, sondern nahm die Maske bewusst ab, weil er noch bleiben wollte um (deutlich) über die Corona-Krise zu sprechen. Das vergleichen wir jetzt mit
Erklärung Nr. 3:
Nach der Ansprache zog er die Maske allerdings nicht wieder an. Die Veranstaltung sei vorbei gewesen und Steinmeier habe die Halle verlassen, um zum Auto zu gehen, so die Sprecherin.
Er zog die Maske nicht mehr an, weil er nicht mehr bleiben wollte, um über die Corona-Krise zu sprechen, sondern schon auf dem Werg zum Auto war. Es gibt viele passende Redensarten, mit denen man Steinmeiers Verhalten trefflich beschreiben kann: Die Menschen lassen sich kein X für ein U vormachen.Wasser predigen und Wein saufen. Oder, frei nach Norbert Blüm: Lügen haben kurze Beine, kürzer sind Frank-Walter seine.
(pi-news.net)

Zustimmung zu Merkel
Gute Nachrichten aus Deutschland: Die Demokratie lebt!
(welt.de. Jawoll! Rote tote deutsche demokratische Republiken leben als  Wüste.)

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