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Gelesen22.5.22

(tutut) - Wahlen in Deutschland enden inzwischen wie der Wettlauf zwischen Hase und Igel. Am Schlus gewinnt immer der grüne Zornigel - ob mit 11 Prozent bei der Bundestagswahl oder 10 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Wahrheit ist, was die Medien am Ende berichten. Wahrheit ist, was die Leute am Ende erzählen. Und die kennen nur ein Ampellicht, dass sie grün übers Land leuchten lassen. Gefühlte 150 Prozent. Es komme wer will, "Ich bin schon hier!" ruft der Igel*in dem Hasen entgegen, wenn der so schnell wie er kann das Ziel des Wettlaufs erreicht, aber in der Nebenfurche bereits erwartet wird. Ob das Geheimnis des Rennerfolgs nun in der bei den Grünen bevorzugten Doppelspitze liegt, ist keine Frage von Prozenten, sondern der Glaubens- und Moralismusprotzerei. Entscheidend ist, was in der Zeitung steht: "Als nun der Hase in vollem Lauf unten am Acker ankam, rief ihm dem Swinegel seine Frau entgegen: 'Ich bin schon hier!' Der Hase aber meinte: 'Das geht nicht mit rechten Dingen zu'. Er rief: 'Nochmal gelaufen, wieder rum!' Und fort ging er wieder wie ein Sturmwind, dass ihm die Ohren um den Kopf flogen. Dem Swinegel seine Frau aber blieb ruhig auf ihrem Platz stehen. Als nun der Hase oben ankam, rief ihm der Swinegel entgegen: 'Ich bin schon hier!' Der Hase aber, ganz außer sich vor Ärger, schrie: 'Noch einmal gelaufen, wieder rum!' - 'Mir macht das nichts,' antwortete der Swinegel, 'meinetwegen, so oft du Lust hast'. So lief der Hase noch dreiundsiebzigmal, und der Swinegel hielt es immer mit ihm aus. Jedesmal, wenn der Hase unten oder oben ankam, sagte der Swinegel oder seine Frau: 'Ich bin schon hier'. Beim vierundsiebzigsten Male aber kam der Hase nicht mehr bis ans Ende. Mitten auf dem Acker stürzte er zur Erde, das Blut schoss ihm aus dem Halse, und er blieb tot auf dem Platze. Der Swinegel aber nahm seinen gewonnenen Louisdor und die Buddel Branntwein, rief seine Frau aus der Furche ab, und beide gingen vergnügt miteinander nach Hause: und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie heute noch. So begab es sich, daß auf der Buxtehuder Heide der Swinegel den Hasen totlief, und seit jener Zeit hat es sich kein Hase wieder einfallen lassen, mit dem Buxtehuder Swinegel um die Wette zu laufen". Da das alles nur kein Märchen ist, sondern viele Igel der Hasen Tod sind, weil,  wer also ein Swinegel ist, der muss zusehen, dass seine Frau auch ein Zornigel ist, und so weiter, erklären die Brüder Grimm, wie Sieger aussehen. Es ist der Zorn, der die Politik macht, nicht Prozente. Seneca, ein Gewinner-Generalist richtete sein Augenmerk schon auf das, was Grün für alle ist, ohne die Möhrchen, mit denen sie den Hasen das Verlieren beibringen.  "Jetzt wollen wir untersuchen, ob der Zorn naturgemäß und nützlich ist, und man ihn sich in irgendeiner Hinsicht bewahren soll. Ob er im Einklang mit der Natur steht, zeigt sich beim Blick auf den Menschen. Gibt es ein sanftmütigeres Wesen als ihn, solange er in der rechten seelischen Verfassung ist? Was jedoch ist grausamer als der Zorn? Welches Geschöpf ist liebevoller zu anderen als der Mensch? Was feindseliger als der Zorn? Der Mensch ist dazu geschaffen, den anderen zu unterstützen, der Zorn strebt nach Vernichtung.Jener will die Gemeinschaft, dieser die Trennung, jener nützen, dieser schaden, jener auch Unbekannten helfen, dieser selbst die ihm Nahestehenden angreifen; jener ist bereit, sich zu gunsten anderer sogar aufzuopfern, dieser sucht die Gefahr, kann er nur andere mit hineinziehen". Damit hat Seneca den Doppel-Zornigel des grünen Gutmenschentums erfasst, gegenüber dem der gute Mensch meist ins Hasenpanier gezwungen wird. Klappe zu, Hase tot! Nun mag es ja christliche Kultur und Politik sein, wenn es da heißt: "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid", aber wäre es Kümmern der Kirche wert, wenn sich eine Diakonin aus Spaichingen um Sonntagsglockenschlag müht "Ein deutliches Wort" - mit 19 Mal "Ich, mir, mich", um dann doch nur im Grünen zu landen, in ihrer Welt: "Ach ja, man könnte der Welt überdrüssig werden, wenn einem bewusst wird, wohin diese Versuchungen und Schlingen, diese Begierden führen. Wenn man sieht, was dafür so alles geopfert wird und wo überall Mensch und Schöpfung leiden". Ein Hilferuf?  "Verantwortlich für uns selbst und für die Welt zu denken und zu handeln - zu tun und zu lassen. Und sich auch mal treffen zu lassen von einem deutlichen, unbequemen Wort". Wer sagt's ihr denn? Die Bibel, die da ruft,  weiß doch die Antworten,  nur eine Sache der Übersetzung: "Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben". "So will ich euch erquicken!". "Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen!" Und wohl gerade hereingekommen ist diese  Tageszeitung, für den 21. Mai, als Extraportion "Meine Welt": "Der Musikverein begrüßt den Mai - Rietheim-Weilheim - Bereits am Samstagabend beim Maibaumstellen haben wir in Rietheim vor dem Rathaus gespielt. Am Sonntag, 1. Mai starteten wir bereits um 8 Uhr in der Früh in Weilheim. Mit Marschmusik sind wir durch die Ortsmitte marschiert. Anschließend ging es weiter auf den Rußberg, wo wir beispielsweise 'Wie lieblich ist der Maien' spielten". Qualitätsjournalismus! Echt? Wer würde das einem Zweit-, Drittklässler  durchgehen lassen?  Oder das, man stelle sich dieses Bild vor, allerdings übt da ein Volontär: "Trossinger Klärwerk hinkt hinterher - Das Trossinger Klärwerk kann keine Kleinstpartikel filtern - Ein Aktivkohlefilter könnte das, der kostet aber Geld". Aufgemerkt! Nicht einmal das Leben ist bekanntlich kostenlos. "Corona sorgt bei Schülern für psychische Probleme - Pandemie hat aber auch der Digitalisierung einen großen Schub gegeben - Rektorin Alexandra Maier-Lipp und Schulsozialarbeiterin Beate Hafner (von links) unterrichteten den Gemeinderat über die Lage und Situation an der Homburgschule". Wie hat es dieses Land bloß zu Wohlstand gebracht? Es muss ein anderes gewesen sein, mit Lernen und Arbeit statt Sozialarbeit. Und nun muss auch noch die Erdkunde umgeschrieben werden, was hilft da alle Bildung, wenn schon Europas Strom daheim umgebettet wird? "Donau erhält zusätzliche 300 Meter - Weil der Zusammenfluss von Brigach und Breg verlegt wird, gewinnt die Donau an Länge...2857 Kilometer ist die Donau lang - so steht's auf Wikipedia. Künftig könnte dort stehen: 2857,3 Kilometer. Tatsächlich hat das Land Baden-Württemberg den Zusammenfluss von Brigach und Breg um 300 Meter flussaufwärts verlegt - Teil einer umfangreichen Renaturierung bei Donaueschingen, die 2020 begonnen hat und demnächst abgeschlossen sein soll". Die Grünen haben die Schöpfung tatsächlich neu begonnen. Ob ER sich so ins Handwerk pfuschen lässt?  Vielleicht, wenn er aufs Radel steigt. Runter vom Berg kommen sie alle, aber von 655 Meter Arbeit in Spaichingen  auf 806 Meter Höhenheimat in Hausen o.V. Gibt's da nicht 'nen Bus? "Stadt will Radweg auch für Pendler von Hausen". Nun muss THE LÄND ran oder Deutschland und die EU, damit der Steuerzahler denkt, neben ihm gäbe es noch einen Geldesel. "Zuschussantrag wird gestellt...Vor allem seit es E-Bikes gibt, sind zwischen Spaichingen und Hausen ob Verena und umgekehrt verstärkt auch Radfahrer unterwegs".  Sagt-sie.  Her mit den kleinen Steckdosen!  Wo soll sonst der Strom  herkommen? "Denn inzwischen ist der Weg nach Hausen auch für Freizeitradler attraktiv, seit sie zur Unterstützung einen Motor mit einschalten können". Das Leben ein gependelter Freizeitpark? Das hat schon Helmut Kohl nicht gefallen. Hoffentlich erwischen sie den einmal,  überall im Land hinterlässt er seine Visitenkarte: "Ölspuren beschäftigen Feuerwehr". Und auch das noch, sie, die auf alles sonst Antwort weiß: "Einbruchsserie lässt Stadt ratlos zurück - Den Tätern scheint es nicht primär um die materielle Bereicherung zu gehen". Das war's also, was niemand hat, das Lokale.  Dies haben alle, ob sie's wollen oder nicht, sogar einen Vogel, aber bezahlt: "Neun-Euro-Ticket und Tankrabatt kommen - Bundesrat stimmt trotz Bedenken zu - Umweltschützer fordern generelles Umdenken". Zurück in die Höhle. "Während die Zahl der Feldsperlinge laut eines Vogel-Monitorings in Baden-Württemberg abnimmt, steigt die Population des Buntspechtes nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) moderat an".  Die Bibel sagt's ja: "Klopfet an, so wird euch aufgetan".  Nur Muht! "Interview: 'Lasst mir die Kuh in Ruh!' - Agrarforscher Wilhelm Windisch über Haferdrinks, pupsende Rinder und die Notwendigkeit der Milchwirtschaft". Mitten hineingetappt den in Fladen des bunten Allerleis, solange der Maikäfer fliegt und des Glühwürmchens Lampe glimmt. "Die unbesiegte Stadt - Die Menschen in Kiew trotzen ihrer Angst - Einsamkeit und Trauer verbergen sich in der Hauptstadt der Ukraine hinter Lebenslust". Und wenn der Russ sich's anders überlegt? Schluss mit Sightseeing von Annalena?  Die Bundeswehr ist klein, aber die Welt groß: "Bundestag verlängert UN-Einsatz in Mali - Sicherheitslage wird dort schlechter - Frankreich zieht im Streit ab, Deutschland verstärkt UN-Mission". Ja, wenn sie Flugzeuge hätten, dort wieder rauszukommen wie die Franzosen, welche sie in ihre ehemalige islamische Kolonie gelockt haben. Was machen sie da? Und sie erst, obwohl "Opposition Mist ist"?  Einmal wieder in die Zeitung kommen!  Oder nass werden in der Trockenwüste des deutschen Klimawandels: "Wo Millionen baden gehen - Jeder Deutsche geht durchschnittlich sechsmal im Jahr in ein Schwimmbad - Der Betrieb bleibt dennoch ein Zuschussgeschäft - Und jetzt wird auch noch das Gas knapp".  Denn: "Katar liefert ab 2024 Flüssigerdgas". War da nicht gerade der Klimabuchschreiber dort einkaufen? Selber pupsen, oder müssen die Kühle alles machen?  Landeskorrespondentin guckt bei Schimpf und Impf vorbei - "Banges Warten auf das Betretungsverbot - Zwei Monate nach Start der Impfpflicht dürfen noch alle ungeimpften Pflegekräfte arbeiten". Nachtkrabb kommt nun ganz ohne Flügel - "Affenpocken-Fall in München... Der 26-Jährige aus Brasilien wird im Klinikum Schwabing auf der Isolierstation versorgt". Wie mag er  hereingekommen sein, was sonst kaum ein Deutscher schafft, für den nun ein neues Zeitalter beginnt zu des Artiklers Leid: "Ein teures Billigticket - Direkt, schnell und zielgerichtet. So werden Tankrabatt und Neun-Euro-Ticket die teuerungsgeplagten Bürger beglücken, das verspricht zumindest Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)". Ticke tacke Hühnerkacke.  "Eher macht es den Eindruck, als verteile der Bund die Milliarden mit dem Streuverlust einer Konfettikanone".  Nicht nur Mainz singt und lässt es krachen mit buntem Streugut, denn viele Igel sind aufgestachelt des Hasen Not.

(gruene-kreis-calw.de)

Herles fällt auf
Siebenfacher Mangel – die Ursachen magerer Jahre
Von Wolfgang Herles
Das ist die wahre Zeitenwende: Nach Jahrzehnten des Überflusses bricht eine Zeit des Mangels an. Um bei der biblischen Zahl zu bleiben: Hier sind die sieben schlimmsten Mängel....Das ist die wahre Zeitenwende: Nach Jahrzehnten des Überflusses bricht eine Zeit des Mangels an. Um bei der biblischen Zahl zu bleiben: Hier sind die sieben schlimmsten Mängel..Wer hätte es jemals für möglich gehalten, dass Mangel an Grundnahrungsmitteln entsteht.. Energie frisst Löcher in die Haushaltskassen der Bürger..Der Mangel an Transport-Logistik zerreißt internationale Lieferketten..Es fehlen den meisten Branchen Arbeitskräfte.. Was es noch gibt, ist nicht mehr bezahlbar.. Die Nachwuchs-Lieferkette für kompetente Politiker ist schon vor längerem gerissen...
(Tichys Einblick. Weder Manna noch Hirn ra.)

Der Hirnwurm impft Politik und Medien: Deutschland kreist nur noch um eine Stütze.

Fabian Nicolay
Dunkle Wolken am Impfhimmel
Wer hört eigentlich noch zu, wenn Karl Lauterbach den Mund aufmacht? Bleibt am Ende, ihn selbst als größere Heimsuchung zu betrachten als das Virus und seine Mutanten?...Am 29. April 2022 verkündete der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf seinem Twitter-Account, getreu seinem Stil, immerhin schon deutlich im Konjunktiv: „Die Studien zu Omicron BA.4 und BA.5 legen nahe, dass die vorherigen Omicron Infektionen keinen oder wenig Schutz vor Ansteckung geben könnten. Es steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass es im Herbst neue Infektionswellen geben wird. Darauf bereiten wir uns jetzt schon vor.“ Das ist nicht gerade erstaunlich, ja eine Binsenweisheit des Gesundheitsministers, wenn er uns mitteilt, dass im kommenden Herbst neue Infektionswellen anstehen. Das gehört zum saisonalen Grippe-Turnus und den zyklischen Verbreitungsmechanismen respiratorischer Viren und ist allgemeiner Kenntnisstand, also geradezu trivial-medizinisches Basiswissen. Mit dem Auftauchen von Covid-19 haben wir jedoch zum ersten Mal in der Medizingeschichte durch ein Brennglas auf eine Atemwegs-Viruserkrankung geschaut und dabei vergessen, dass die übertriebene Vergrößerung des Geschehens nicht nur optisch, sondern auch psychologisch wirksam sein würde...
(achgut.com. Ohne Strümpfe steht Deutschland barfuß im Lauterbach.)

Die Lüge fährt mit - über den Rhein. "Wir leben Europa", dieser Slogan stimmt, jeder für sich im Kuddelmuddel, und nur in einem halben Europa, denn der Kontinent ist mehr als die EUdSSR, die sich anmaßt, Europa zu sein. So ist Kehl noch immer Grenzstadt, trotz all dieses Tritratruladistrikt-Getues, welches sich auf ein bißchen Tingeltangel beschränkt, was sie dann Kultur nennen, obwohl alles Kultur ist, was nicht Natur. Aber alles hat seine Grenzen,  jeder wurschtelt vor sich hin,  wäre ja noch schöner, wenn's über den Rhein ginge wie früher einmal. Die Straßburger Tram tut's, prima, sie nimmt mit ihre Gäste ganz normal  ohne Maske, damit sie fliehen können aus dem KRÄTSCH HIS ÄLÄND, wo er als Medizinmann mit seiner  Corona-Kamarilla weiterhin die Pest an Bord hat und Masken in Bus und Bahn dem Volk vorschreibt, damit es nicht eines Tages stirbt, ohne zu wissen, warum.

Blau und Gelb sind ihre Farben.

Eine Reminiszenz
Ist die FDP noch zu retten?
Von Josef Kraus
Nach den letzten Landtagswahlen muss sich die FDP fragen, wie es mit ihr in der Bundes-„Ampel“ weitergehen soll. Binnen knapp acht Monaten liefen ihr rund 60 Prozent der Wähler davon. ...Diese gigantischen Verluste der FDP ergeben sich teilweise durch eine Wanderung von FDP-Wählern hin zu den Grünen, die sich als neue bürgerliche, liberale Kraft tarnen. Vor allem aber verliert die FDP zu Tausenden Wähler ins große Lager der Nicht-Wähler. ...Nun hat sich die FDP nach dem Motto „Lieber schlecht regieren als nicht regieren“ für die „Ampel“ entschieden, sie ist dort aber kaum sichtbar – schon gar nicht als Partei der Bürgerlichen, der soliden Haushalte, der Steuersenkung, der Schuldenbremsen....Sie bräuchte jetzt einen Wirtschaftsminister wie Otto Graf Lambsdorff... Am 9. Oktober 2022 wird in Niedersachsen gewählt. Die FDP hatte dort zuletzt 7,5 Prozent. Und im Jahr 2023 wird gewählt in Bremen, in Bayern und in Hessen....
(Tichys Einblick. Wozu? Wie andere Parteien auch hat die FDP ein Personalproblem. Nur die Grünen und die Linken punkten mit Ideologie, mit Kommunismus. Wer weiß denn noch,was das ist?)

Forsa-Umfrage
Deutsche plädieren für mehr erneuerbare Energien
(welt.de. Leser-Kommentar: "Also erstens ist es mir immer noch nicht möglich, mir auch nur vorzustellen, wie man eine Energie 'erneuert'. Wenn ich sie einmal verbraucht habe, ist sie schlicht und ergreifend weg. Und zweitens weiß ich wirklich nicht, wen man da gefragt haben will. Wir haben einen großen Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreis und keiner, aber wirklich keiner käme auf die Idee, für mehr 'erneuerbare' Energien zu plädieren. Schmarren, solche Umfrageergebnisse".)

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NACHLESE
Hohe Besoldungsstufen
Noch mehr Stellen: Parlamentsbetrieb wird immer teurer
Es geht um Millionen Euro Steuergeld: Die Bundesregierung plant, 79 neue Stellen im Parlamentsbetrieb zu schaffen. Der Bund der Steuerzahler kritisiert das Vorhaben als „absolut nicht zeitgemäß“...Fünf Stellen sollen demnach für das neu gegründete Sekretariat für Klimaschutz und Energie geschaffen werden. Eine davon falle unter die Besoldungsgruppe B3. Das entspricht einem Grundgehalt von rund 8.900 Euro. Das ebenfalls neugeschaffene Referat für Bürgerräte ist mit vier Stellen veranschlagt. Zudem sollen einige bereits bestehende Verwaltungseinheiten personell besser ausgestattet werden...Insgesamt arbeiten in der Bundestagsverwaltung derzeit mehr als 3.000 Personen. Hinzu kommen Angestellte der Fraktionen und persönliche Mitarbeiter der Abgeordneten...
(Junge Freiheit. Politiker brauchen Barrierefreiheit gegen Brett vorm Kopf. Wann kriegt Pippi Langstrumpf ein eigenes Ministerium, bis jetzt ist sie doch auf mehrere verteilt? )
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Die Stunde des Sozialpatriotismus
Von WOLFGANG HÜBNER
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) macht sich Sorgen: „Wir müssen innerhalb von Tagen die Zahlungsfähigkeit der Ukraine sicherstellen“. Es geht dabei um nicht weniger als neun Milliarden Euro. Lindner nennt auch einen Grund für seine Sorge: „Die Ukraine muss den Krieg gewinnen“. Warum sie das „muss“, weiß der transatlantische Vasall Lindner gewiss besser als ich. Ob er allerdings weiß, wohin diese neun Milliarden verschwinden werden, ist weniger sicher. Der Kiewer Präsidentendarsteller von westlichen Gnaden muss jedenfalls auch irgendwie die Renten für seine meist verarmten Bürger finanzieren. Diese werden übrigens in der Ukraine für Frauen ab 57,5 Jahren und für Männer ab 60 Jahren gezahlt. Auch die Zahlungen für Witwenrenten werden stark ansteigen, denn im Osten der Ukraine erleiden deren Soldaten schreckliche Verluste, über die aber hierzulande nicht gerne gesprochen oder gar berichtet wird. Wenn Lindner von „Wir müssen…“ spricht, meint er in Wahrheit diejenigen, die diese und alle Milliarden erarbeiten und über Steuern, Abgaben und Reallohnverlusten abgepresst bekommen. Das ist die recht überschaubare Zahl von noch nicht einmal 20 Millionen wertschöpfend produktiven Deutschen, die nicht nur den eigenen Lebensunterhalt bestreiten können, sondern auch die restlichen über 60 Millionen zuzüglich der neuen Flüchtlingsmassen aus der Ukraine finanzieren.Doch gerade dieser staatstragenden Minderheit geht es gerade gewaltig an den Kragen mit steigender Inflation und den Sanktionsfolgen der „Putin ruinieren“-Politik in Berlin und Brüssel. Es reicht den Herrschenden dort nicht, die Massen in hoffnungslose Schuldknechtschaft der „Finanzwirtschaft“ gebracht zu haben, nun wird im Namen von „Freiheit“ und „Demokratie“ sowie für die Rettung des hochkorrupten Kiewer Regimes eine materielle Großschlachtung der fleißigen Arbeitsschafe in Szene gesetzt. Etwas verlegen gebilligt wird das nebenbei auch von systemerhaltenden „Oppositionellen“ wie Broder, Sarrazin, Reitschuster, Tichy oder auch JF-Herausgeber Dieter Stein, der allen Ernstes von einer „beeindruckenden Nationenwerdung“ der Ukraine fantasiert. All diese Herren haben keinerlei Sensorium dafür, was die westliche und damit auch die deutsche Positionierung im Ukraine-Krieg für die Normalbürger, jene hierzulande so verachtungsvoll als „kleine Leute“ bezeichneten Menschen, bedeutet. Umso besser wissen es allerdings diese „kleinen Leute“ nach jedem Einkauf von Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs.Sie wissen es, wenn sie getankt haben, wenn sie schockiert die Rechnungen über ihren Energieverbrauch erhalten. Und sie ahnen bereits, was noch auf sie zukommen wird, wenn sie lesen, dass deutsche Ökonomen aktuell die Rente ab 70 propagieren oder raten, sich auf kühlere Zimmertemperaturen im nächsten Winter einzurichten. Wer in dieser Lage politisch nützlich sein will für die Masse des Volkes, der muss ohne Wenn und Aber einen konsequenten Kurs des Sozialpatriotismus oder, wie es der Publizist Benedikt Kaiser definiert hat, des „Solidarischen Patriotismus“ (SolPat) einschlagen und verfolgen. Das ist genau das Gegenteil des unendlich verlogenen kriegerischen Ukraine-Internationalismus des herrschenden Machtblocks. Denn dessen Ziel besteht letztendlich darin, Kontrolle über die gewaltigen Bodenschätze und Ressourcen Russlands zu bekommen. Dass gerade Putin diesem Verlangen im Weg stand und steht, macht ihn noch nicht zum Verbündeten des sozialpatriotischen Weges, allerdings auch keineswegs zum Feind.Der wirkliche Feind steht und handelt im eigenen Land: Er fordert zu Opfern und Verzicht auf, ohne auch nur eine Sekunde daran zu denken, sich daran zu beteiligen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Nichts ist widerwärtiger als die Majorität: Denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich akkommodieren, aus Schwachen, die sich assimilieren, und der Masse, die nachrollt, ohne nur im mindesten zu wissen, was sie will.
(Johann Wolfgang von Goethe)
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Hans Hofmann-Reinecke
UN-Klimakonferenz: Das Murmeltier am Roten Meer
Alljährlich grüßt das Murmeltier, diesmal aus Scharm el-Scheich. Auch auf der 27. UN-Konferenz zum Thema Klimawandel wird man hart daran arbeiten, die Welt mittels Prognosen in Angst und Schrecken zu versetzen.
(achgut.com. Die Dino-Intelligenz lebt.)

In Nordrhein-Westfalen und anderswo
Wie die bürgerlichen Parteien sich den Grünen ergeben
Von Olaf Opitz
Die Ökopartei degradiert CDU, CSU oder FDP immer mehr zu ihren Erfüllungsgehilfen. Bürgerliche unterwerfen sich in Regierungsbündnissen grüner Politik, statt Widerstand zu leisten.
(Tichys Einblick. Warum sollen grüne Mutanten gegen ihre Mutter Karl Marx Widerstand leisten?)

Prioritäten müssen sein
Empörung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Die Bundeswehr als Klimasünder
Von Marco Gallina
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kritisiert die Bundeswehr, weil sie ihre Klimaziele nicht einhält. Indessen gibt es Lob für die Ukraine, weil der Wiederaufbau „klimafreundlich“ ablaufen soll.
(Tichys Einblick. "Deutschland ist ein Irrenhaus". Erst kaputt machen, dann aufbauen. Ist das nicht pervers?)

Transgender
„Gefährlich für Tausende junger Menschen“
Die Zahlen explodieren: Immer mehr Kinder und Jugendliche unterziehen sich einer medizinischen Geschlechtsumwandlung. Vor den fatalen Folgen und Hintergründen warnt die Psychologin Dianna T. Kenny, Expertin der Universität Sydney und Autorin des Buches „Gender Dysphoria“.
(Junge Freiheit. Früher waren sie wenigstens Jesus oder Napoleon oder gar Rumpelstilzchen.)

 

 

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