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Gelesen23.6.22

(tutut) - "Hungersnöte in der Neuzeit sind entweder das Ergebnis einer absichtlichen Politik (wie etwa in der Ukraine in den dreißiger Jahren oder im Sudan von heute) oder furchtbarer ökonomischer Ideen (wie in Irland in den 1840er Jahren oder in China Ende der fünfziger Jahre dieses Jahrhunderts). Wenn wir aber den Herrschern eines Landes, in dem eine Hungersnot herrscht (wie etwa in Äthiopien), Nahriungsmittel geben oder Lebensmittel verteilen, damit die Herrscher davon profitieren (wie sie es in Somalia getan haben), erreichen wir damit nur, dass die Macht der Menschen zunimmt, welche die Hungersnot verursacht haben. Anschließend wundern wir uns, dass unsere Lebensmittelspenden dem Hunger in der Welt nicht Einhalt gebieten".  Sagt  1994 P. J. O'Rourke in seinem Buch "Alle Sorgen dieser Welt - Sprengstoff für die Diskussion um Überbevölkerung, Hunger, Rassenhass, Seuchen und Armut".  Ist es in der kleinen Welt Deutschland anders?  Anstatt in einem angeblich reichen Land, welches die Welt zum Tafeln einlädt, leiden die Tafeln für die Ärmsten nun am Hunger wegen immer mehr Gästen, statt abgewickelt zu sein. Und auch da bekommt der Autor leider recht, wenn er schreibt: "Wenn wir mit Demonstrationen auf Seuchen reagieren, mit lautem Geschrei auf unsere Aufregung, dass es überhaupt Krankheiten gibt, ist das kein bisschen wirksamer, als würden wir wie in früheren Zeiten Jungfrauen opfern (oder wie im Fall von AIDS, wenn wir drogenfrei lebende, monogame heterosexuelle Angehörige des Mittelstands in einen Brunnen werfen)".  Wann mag es sich herumsprechen in Politik und Medien, was O'Rourke als Wahrheit der Binse  verrät, das in Wirklichkeit aber all den Zauberern mit ihren Don-Quijote-Mühlen  den Wind aus den Backen nimmt? "Die Armen der Weltlassen sich nicht reich machen, indem man den Wohlstand umverteilt. Die Armut lässt sich nicht dadurch beseitigen, dass wir die Menschen bestrafen, die der Armut entronnen sind und deren Geld nehmen, um diejenigen damit zu belohnen, die der Armut nicht entrissen sind".  Die Wiederholung von Fehlern bringt kein richtiges Ergebnis, so wenig wie aus tausend Dummköpfen ein Gescheiter wird.  Kommunismus die X-te?  "Es funktioniert nicht, wenn man einen ökonomischen Ausgleich schaffen und alles nivellieren will. Ob wir es nun Marxismus nennen, fortschrittliche Reformen oder Clintonomics, das Ergebnis ist immer das gleiche, ein Abrutschen in die Höllengrube".  Ist's dort dunkel oder nur dunkelgrün? "Die Kommunisten verehren Satan, Sozialisten halten die Verdammnis für ein gutes System, das nur von schlechten Menschen betrieben werde, und die Liberalen wollen, dass wir alle in die Hölle kommen, weil es dort im Winter warm ist". Deshalb muss die Bundesrepublik spätestens seit 2005 die richtige DDR wagen? Ist es das, was Politik und Medien mit ihrem täglichen linksgrünen Trommeln bezwecken? Wer die Prophezeiung von Sarrazin 2010 - "Deutschland schafft sich ab" - nicht abwarten kann, ein KRÄTSCH arbeitet erst seit 2011 daran, dem wird nun eine Leserreise angeboten nach Trier zur "Landesausstellung 'Der Untergang des Römischen Reiches'".  Von dort ist's bis zur Ahr nicht mehr weit, und eine Sozialistin Malu Dreyer, die mit dem all nichts zu tun haben glaubt, kämpft noch gegen ihren Untergang. Der Cäsar from THE ÄLÄND dagegen will wie weiland der Götz mit blechnerner Hand hoch von der Burg herab das Volk zum Maskenball reitzen, wie Landeskorrespondentin ausschellt: "Kretschmann erhöht Druck auf den Bund - Grüner Regierungschef fordert Rechtsgrundlagen für Corona-Maßnahmen im Herbst".  Gleichzeitig sieht sie welche, die es nach Recht und Gesetz hier gar nicht geben kann und meint wohl, das THE ÄLÄND habe selbst Geld, anstatt es den Arbeitenden zu rauben: "Land soll mehr für Flüchtlinge zahlen - Kommunen fordern höhere Unterstützung - Finanzverhandlungen stehen an". Ist wieder Frauenschreibwelttag? Mögen die Männer kein Blatt -  mäh, mäh? Was täte das Oberland tun, gäbe es die GmbH in Berlin nicht? Eine ganze Seite schüttelt diese vom Bäumelein, während der Maikäfer fliegt in den Krieg. Frau: "Interview: 'Abschreckung funktioniert nur, wenn sie glaubwürdig ist' - General Markus Laubenthal über die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr und die Defizite bei der Ausrüstung".  Ist der Nachtkrabb glaubwürdig? Es scheint so. Wie viele tragen schon tagsüber Deppenmaske, damit er sie nicht erkennt. Sie enthüllt: "Waffenliste für die Ukraine veröffentlicht - Bundesregierung gibt Geheimhaltung von Lieferungen auf". Stehen eh jeden Tag in der Zeitung.

Während eine glaubt, noch Bauherrin  zu sein, hat der KRÄTSCH sie schon zur Chefsache erklärt, so dass sie nun die Heizerin macht: "Gegen 'verordnetes Frieren' - Südwest-Ministerin für Freiwilligkeit beim Energiesparen".  Noch nicht angekommen in der Politik? "Eine Absenkung gesetzlich vorgeschriebener Mindesttemperaturen in Wohnungen lehnt Baden-Würtembergs Bauministerin Nicole Razavi ab. 'Von gesetzlich verordnetem Frieren halte ich gar nix', sagte die CDU-Politikerin der 'Schwäbischen Zeitung'". Immer auf die Gänsefüßchen achten! Hält er denn was von ihr? Sie weiß was von "Ferienfrust an den Flughäfen - Gepäckstau, Annulierungen und Schlangen wegen Personalmangels - Auswirkungen am Bodensee Airport spürbar",  warum nicht zu Fuß?  "Grüner fliegen - Bundesregierung legt im Vorfeld der internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Pläne für klimafreundlichere Luftfahrt vor". Es gibt Vögel, die haben sich längst das Fliegen abgewöhnt. Oder woran denkt er? "Lindner kündigt Berlins Veto gegen Verbrenner-Aus an", schließlich gehen die Lichter aus: "'Es brennt lichterloh' - Deutsche Industrie spürt Folgen von Abhängigkeiten". Radeln ist auch kein Ausweg, vor allem jenseits von THE ÄLÄND: "Radfahrer aus dem Südwesten stirbt bei Unwetter in Bayern - Ein Blechdach im bayerischen Moosburg wurde vom Unwetter zerstört". Dort geht's nun auf Anfang: "Polizei setzt beim G7-Gipfel auf Pferde". Wetten um Rennen, statt aufsitzen? Der Schwabo gibt der Schwäbi den SOS-Apotheker: "Wichtiges Medikament in VS oft nicht lieferbar - Wer auf ein bestimmtes lebensnotwendiges Präparat angewiesen ist, muss sich Sorgen machen".  Leidartikler mbH alarmt: "Klingbeils Ideenlosigkeit - Die Welt ist aus den Fugen. Russland führt nicht mehr nur dort Krieg, wo keiner so genau hinsieht. Schweden und Finnland geben ihre Neutralität auf. Und Deutschland soll 77 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine Führungsmacht werden. Jedenfalls, wenn es nach dem Willen des SPD-Vorsitzenden geht. Und nach dem der anderen europäischen Länder, so lautet zumindest die Analyse von Lars Klingbeil". Wer? Wie war das noch mit dem Untergang Roms?  Ein Westerwelle (FDP) wusste Bescheid: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein". Ein Schäuble (CDU) sieht sich auch im Bilde: "Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“ Was ist dagegen der Untergang Roms?  Geschichten wiederholen sich. Die einen kommen, die anderen müssen gehen. Damals lösten Barbaren die Herrschenden ab. Was nicht heißt, das alles schon multikulti ist, was "Heimattage Baden-Württemberg" heißt oder "wir" hier Ukraine sind, wenn eine Spaichinger Schreiberin Sorge hat auf linksgrüner Aue: "Das Zeugnis kommt jetzt ins Konsulat - Geflüchtete in der Region müssen nicht in die Ukraine reisen...Bis vergangenes Wochenende gab es keine Möglichkeit für Abschlussschüler aus der Ukraine, ihre Abschlusszeugnisse zu erhalten. Auch nicht über eine Bildungsplattform, die es gibt". Wichtig, wichtig: "Diese Zeitung hat das ukrainische Bildungsministerium angeschrieben und auch Kontakt mit dem Münchener Generalkonsulat der Ukraine, das für Baden-Württemberg zuständig ist, aufgenommen. Konsul Dmytro Shevchenko teilt uns jetzt mit, dass das Bildungs- und Außenministerium der Ukraine die Konsulate informiert hat, dass es jetzt eine Lösung geben soll...:Die Mütter aus unserer Region müssen also nicht in die Ukraine reisen, sondern nur nach München". Welchen Wert aber haben Zeugnisse aus einem Fast-Dritte-Welt-Land?  Darüber schweigen ihre Tasten, genauso wie sie sozusagen als Sprecherin des Rathauses bis heute eine Erklärung schuldig ist über offenkundig nicht ganz richtige Behauptungen über angeblich gesetzliches Tempo 30 in der überlasteten Spaichinger Hauptstraße, der B14.  Hätten Verwaltung und  Blatt dies nicht längst mit einem Schreiben beim  fahrradvernarrten grünen Verkehrsminister zur Aufklärung nachfragen können? Immerhin hat er nach fast 60-jähriger Springprozession um eine Umgehung diese auf den Weg gebracht, den Spaichingen,  inzwischen mit grünbeherztem CDU-Bürgermeister gesegnet, aus den Augen verloren zu haben scheint. Also die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung, und eine Verwaltung weiß offenbar vor lauter politischer Pandemie und Krieg auf dem Planeten nicht mehr, was ein Gemeinderat und was ein Rathaus ist: "Der Gemeinderat ist die Vertretung der Bürger und das Hauptorgan der Gemeinde. Er legt die Grundsätze für die Verwaltung der Gemeinde fest und entscheidet über alle Angelegenheiten der Gemeinde, soweit nicht der Bürgermeister kraft Gesetzes zuständig ist oder ihm der Gemeinderat bestimmte Angelegenheiten überträgt". Wenn dann der Fraktionsvorsitzende der FDP eine Fragestellt, die zu beantworten ist, liest sich das so: "Leo Grimm fragte unter 'Bekanntgaben und Anfragen' in der jüngsten Ratssitzung, warum der Ratsbeschluss vom Mai, in der Nacht Tempo 30 auf der Hauptstraße einzuführen, noch nicht umgesetzt sei. Ordnungsamtsleiter Tobias Schuhmacher wollte nicht so recht raus mit der Sprache, weil dieser Punkt in der nächsten Sitzung auf der Tagesordnung stehe. Aber Grimm bohrte nach. Schuhmacher: Er sei noch in Gesprächen mit dem Regierungspräsidium. Grimm: Also kein Tempo 30? Schuhmacher: Nein, kein Tempo 30 nur nachts, sondern rund um die Uhr. Dieses Ergebnis, sollte es denn so kommen, war bereits im Mai vorherzusehen gewesen". Das hat der Gemeinderat nicht beschlossen. Herrscht Diktatur? Sagt-sie wieder. Warum nicht mal kundig machen, auch wenn es nicht um Ukrainer, sondern um Einheimische geht. "Jetzt sieht es genau danach aus, dass das RP die Tempo 30 rund um die Uhr anordnen wird". Wie kommt sie darauf? Und worauf werden Amtseide geleistet, während neben dem Friedhof ein Containerdorf für Leute aufgebaut wird, welche nach Grundgesetz und Strafgesetzen nicht hier sein dürften? Was wird nun aus dem "Klimaschutz", ein Begriff aus der Unbildung? Landeskorrespondentin kennt dazu Zahlen: "Landkreise, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg fürchten, auf Kosten für die Flüchtlingsunterbringung sitzen zu bleiben. Laut Prognosen des Landkreistags geht es bei aktuell 100 000 Ukrainern im Südwesten um 720 Millionen Euro pro Jahr". Will das niemand wissen? "Räte erhöhen nach Pause Kindergartengebühren doppelt".  Dazu liefert frau noch eine Seite "Bambilein,  darfst nicht traurig sein" herzallerliebst getränt: "Im Frühjahr retten, im Herbst schießen? - Jäger retten Rehkitze vor den Mähwerken der Bauern - Wenige Monate später sind die Tiere zur Jagd freigegeben". Schlusswort O'Rourke: "Für die ernsten Sorgen, denen die Welt sich heute gegenübersieht, gibt es meist keine Lösungen. Das heißt, es gibt keine Lösungen, die außerhalb unserer selbst liegen. Wir können unseren Kummer nicht mit dem Stimmzettel beseitigen. Oder ihn mit der Post bei unserer Regierung abladen. Wir schaffen es auch nicht, indem wir einer wohltätigen Organisation Geldspenden, Bücher von Umweltaktivisten oder New-Age-Propheten lesen und die Internationale singen. Stattdessen müssen wir die undramatischen und oft äußerst langweiligen Pflichten akzeptieren, die uns zu harter Arbeit zwingen, zu Selbstbeherrschung, wir müssen für uns selbst und für unsere Familien und Nachbarn sorgen, liebenswürdig zu allen sein und so viel private Moralität aufbieten, wie wir ertragen können, ohne zu platzen". Kannitverstan?

Es war einmal: An Roms Herrlichkeit in Trier erinnert nur noch ein Pappkamerad, der den Mantel aufreißt. Der Historiker Prof. Dr. David Engels sieht beim Untergang des Römischen Reiches deutliche Parallelen zur heutigen EU. "Ich rechne mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen, welche eine grundlegende gesellschaftliche und politische Neuformierung Europas erzwingen werden, ob wir das wollen oder nicht, ganz nach dem Vorbild der verfallenden Römischen Republik im ersten Jahrhundert vor Christus", gab sich Engels im Gespräch mit der "Huffington Post” überzeugt: "Arbeitslosigkeit, Familienzerfall, Individualismus, Niedergang traditioneller Konfessionen, Globalisierung (damals in Form der Romanisierung), Bevölkerungsniedergang, Fundamentalismus, Migration [Zuwanderung], Verarmung, 'Brot und Spiele', Kriminalität, Polarisierung zwischen einer oligarchischen Politikerkaste [politische und wirtschaftliche Elite] auf der einen Seite und unzufriedenen 'Populisten' auf der anderen”.

Ravensburg
Gäubahn: Kommunen werfen der Bahn den Bruch von Versprechen vor
Die Anrainer-Kommunen der Gäubahn werfen der Deutschen Bahn vor, Versprechen „massiv“ zu brechen. In einer gemeinsamen Stellungnahme werfen die Oberbürgermeister von Singen, Villingen-Schwenningen, Tuttlingen, Rottweil, Horb, Herrenberg und Böblingen dem Konzern eine Benachteiligung der Region vor. „Es kann nicht sein, dass über 1,4 Millionen Anwohner der Gäubahn über viele Jahre keine direkte Anbindung an die Landeshauptstadt und den Fernverkehr mehr haben“, sagt Tuttlingens OB Michael Beck (CDU) der „Schwäbischen Zeitung“...
(Schwäbische Zeitung. Warum fragen sie nicht Kümmerer Guido Wolf, weshalb der Leninzug verkümmert?)

Liegen die Nerven blank im Spaichinger Rathaus? Und das alles wegen eines "Versehens", wie erklärt wurde, nachdem Bäume für einen geplanten Biergarten gefällt waren? Anstatt auf eine Anfrage des FDP-Fraktionsvorsitzeden Leo Grimm  zu einer auf dem Gelände entstandenen Bauschutthalde sachlich zu anworten, wird sich über "Unterstellung" empört. Dabei hieß die Frage: "Wenn man sich die Baustelle an der Hauptstraße ansieht, wo ein Stern des Tourismus am Fuße des Dreifaltigkeitsbergs aufgehen soll, mit Parkplätzen und einem Biergarten auf städtischem Gelände, stellt sich mir die Frage, ob das Abräumen von Bäumen, welche einen zukünftgen Biergarten zu dem machen sollte, was man unter diesem Begriff versteht, nicht ungeplant und zufällig war. Denn wenn es die Bäume noch gäbe, hätte dann der Platz für die Ab- und Ausräumhalde gereicht, welche nun das Gelände hinter dem Haus des Hotelprojekts belegt? In Erwartung einer aufklärenden Antwort in der nächsten Gemeinderatssitzung wäre ich Ihnen dankbar, auch im Hinblick über das anscheinend gerade begonnene Projekt mit Zeitplan". Anwort im Lokalblatt  sozusagen wie von einer  Pressesprecherin anmutend und auch keins mehrer Foto als Beweismittel (siehe unten) zeigend, sondern die belanglose Hausfront: "Stadtbaumeister weist Verdacht Leo Grimms zu Baumfällungen deutlich zurück ...Dieses Gebäude, das der Stadt gehört, ist baufällig und konnte in das Hotelprojekt der Gebäude 91 und 93 nicht einbezogen werden, weil die Decken zu niedrig sind und die Substanz sich nicht eigneten. An diesem Punkt machte Staumauermeister Benedikt Schmid eine klare Ansage: Die Unterstellung in einer Anfrage von Leo Grimm (FDP), die Bäume im städtischen Garten hinter dem Bauprojekt seien womöglich nicht versehentlich, sondern absichtlich vom Bauhof gefällt worden, damit Lagerplatz entstehen könne, weise er zurück". Ist das eine Anwort auf ein "Versehen", welches der Gemeinderat als Erklärung für die Abholzung ebenso zurückweisen müsste in einer Zeit, da jeder Baum heilig gesprochen wird?  Etwas grotesk mutet auch die Einlassung von Pro-Stadtrat Niemann, früher FDP-Fraktionsmitglied und heute wie ein glühender Verkehrer des neuen Bürgermeisters wirkend an, wenn er  die Anfrage laut Bericht als "grotesk und nicht zu ertragen" bezeichnet. Ist es nicht viel grotesker, ein Hotel mit Biergarten bauen zu wollen, wobei Gelände für "Biergarten", jetzt ohneBäume, und Parkplätze städtisch sind?  Ein solch offener Beschluss erinnert an die Schließung des Krankenhauses. Erst weg, dann mal sehen, was weiter wird.

Riesen-Sause zum 80.
"Adler" kocht für 2000 Herrenknecht-Gäste
Tunnelbohr-König Martin Herrenknecht wird 80 – und feiert standesgemäß mit gut 2000 Gästen in der Offenburger Baden-Arena. Das Essen kommt vom "Adler" aus Reichenbach. Für das Sterne-Restaurant ist das eine Riesen-Herausforderung. .. Der Allmannsweierer Großunternehmer hat sich nicht lumpen lassen. Während er an seinem 80. am morgigen Freitag "ganz normal" zur Arbeit gehen will, ist tags darauf eine Riesen-Sause angesagt. Mehr als 2000 Gäste sind in die Baden-Arena auf dem Offenburger Messegelände geladen, darunter 1600 Mitarbeiter. Moderiert wird der Abend von Barbara Schöneberger, Roland Kaiser singt und die Ehrlich Brothers zaubern. Dazu soll sich ein noch geheimer hochkarätiger Überraschungsgast gesellen.
(Lahrer Zeitung.  Wer wünscht ihm  nicht Licht am Ende der Tunnel?)

Vom 9. August an sind in Lahr Halterinnen und Halter von freilaufenden Katzen zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung verpflichtet. Das schreibt eine städtische Verordnung vor.
(Badische Zeitung. Da haben die Katzen noch einmal Glück gehabt.)

BW-Landesregierung formuliert klare Ziele
Treffen der Gesundheitsminister: Wie geht es mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie weiter?
(swr.de. Welche Pandemie? KRÄTSCHS MÄRCHÄNWÄLT. Wo sind des SWÄÄR Journalisten geblieben?)

Wirte suchen Bedienungen und Bier-Zapfer
Personalnot beim Cannstatter Volksfest: Muss der Wasen ausfallen?
(swr.de. Sie sind doch schon zwei Jahre ohne ausgekommen.)

Keine Haushaltsmittel für Weiterbezahlung
Befristet angestellte Lehrkräfte über den Sommer erneut arbeitslos: Opposition empört
(swr.de.  Könnten sie nicht aus der Ukraine stammen?  Wozu sind denn die grünen Sozialarbeiter da? Niemand braucht LÄRÄ.)

Jeder Zwölfte im Land schwerbehindert
(swr. Was sagt das?)

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Oliver M. Haynold, Gastautor
Sind Sie ein Regierungsleugner?
Mit dem neuen Phänomenbereich „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ versucht die Regierung mithilfe des Inlandsgeheimdienstes, Oppositionelle zu Staatsfeinden zu stempeln. Am 7. Juni hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser den Verfassungsschutzbericht 2021 vorgestellt....meines Erachtens wurde die Bedeutung dieses neuen Feindbilds, das ausdrücklich Kritik am politischen Personal und bestimmten politischen Entscheidungen mit Verfassungsfeindschaft gleichsetzt, noch nicht hinreichend herausgearbeitet. Liest man sich einmal durch, wer und was da jetzt als „verfassungsschutzrelevant“ angesehen wird, dann muss man eine Abkehr von liberalen Werten und eine schamlose Anknüpfung an die übelsten Traditionen der Verfolgung Oppositioneller und auch einfach Unzufriedener in zwei deutschen Diktaturen konstatieren...
(achgut.com. Wann wird eine Steuer eingeführt fürs Vorzeigen der Folterinstrumente?)

(Symbolbild)

Mutmaßlicher Brandanschlag auf Polizeiautos kurz vor G-7-Gipfel
Kurz vor dem G-7-Gipfel sind in München acht Polizeiautos in Flammen aufgegangen. Die Fahrzeuge standen vor einem Hotel, in dem Einsatzkräfte untergebracht waren. Ermittler gehen von Brandstiftung aus.
(welt.de. Was ist eine Polizei, die nicht einmal sich selbst schützen kann?)

Impfung, Test, Genesung
Zahlen schießen wieder in die Höhe - diese Urlaubsländer bringen 3G zurück
Vermasselt Corona jetzt den Sommer-Urlaub? In Portugal, Spanien oder Griechenland steigen die Zahlen der Neuinfektionen an. Erste Länder sorgen vor und führen nun die 3G-Regel wieder ein.
Fünf Spar-Tipps
Urlaub so teuer wie nie! Preise explodieren wegen Flugchaos - was Sie tun sollten
(focus.de. Krieg an der Heimatfront: Schießen und Explodieren, Zahlen sind Luftballons.Willkommen im HEIMATLÄND, wo DÄM KRÄTSCH SEINÄ HÜTTÄ BRÄNNT.)

Stefan Frank
Europa kann den Winter nicht überleben
Russland kann ein oder zwei Jahre überleben. Europa kann keinen Winter überleben. Die Erdgaskrise in Europa könnte nicht erst im Winter oder im Oktober beginnen, sondern schon im Juli oder August 2022...Ein deutscher Bundeskanzler telefoniert also mit dem Staats- und Regierungschef von Kolumbien und bittet um mehr Kohle. Wer denkt da nicht gleich an den Begriff „Bananenrepublik“? Was seine Berater Scholz vielleicht nicht gesagt haben: Präsident Duque ist nur noch bis zum 7. August im Amt. Am Sonntag wurde der frühere Linksterrorist Gustavo Petro zu seinem Nachfolger gewählt. Die schlechten Nachrichten – bzw. die guten für Putin – reißen wahrlich nicht ab...
(achgut.com. Volk verkohlt, Deutschland kaputt.)

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NACHLESE
Ein Kommentar
Die Lebensläufe der aktuellen Kabinettsmitglieder
Gastautor Thomas Maetzel hat die Lebensläufe der derzeitigen Regierungsmitglieder analysiert – mit verheerendem Ergebnis, wie er findet. Kaum eines würde im normalen Leben mit seinem Lebenslauf bei einem Arbeitgeber überhaupt zum Vorstellungsgespräch geladen. Es gibt nicht einen einzigen „Quereinsteiger“ aus dem Leben jenseits des Politikbetriebs unter den neun Männern und acht Frauen im Kabinett. Der Weg in ein Kabinettsamt ist in allen Fällen sehr ähnlich: Im Schnitt geht man sehr früh mit 22 in die jeweilige Partei – ... um dann schon mit durchschnittlich 32 Jahren als Landtags- oder Bundestagsabgeordneter oder mit einem hohen Parteiamt endgültig Berufspolitiker oder sogar Regierungsmitglied zu werden: ...Der typische heutige Minister oder die Ministerin haben sich bei der Studienwahl zu einem überdurchschnittlichen Anteil für die Juristerei entschieden,.. Wenn nicht, so sind die gewählten Fächer überwiegend geisteswissenschaftlich...
(Tichys Einblick. Es gibt keinen Beruf außer dem eines Politikers, wo Qualifikation oder Kompetenz nicht gefordert werden.)
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Wenn Irrationalismus Regierungspolitik wird
Cheftheologin der Ampel oder Bußpredigerin grüner Religion?
„Konsequenter Klimaschutz erfordert einen neuen Gerechtigkeitsvertrag mit einem neuen Verständnis von Verantwortung. Reichtum verpflichtet“, schreibt Katrin Göring-Eckardt über Menschen, deren Existenz gerade von Inflation aufgefressen wird, wofür auch die Ideologie dieser Politikerin ursächlich ist.
VON Klaus-Rüdiger Mai
...Katrin Göring-Eckardt wirft im Stil mittelalterlicher Bußprediger den Deutschen vor, dass „fossile Sucht“ sie abhängig vom Wohlstand gemacht hat. Deutlicher und wahrhaftiger wurde das Ziel grüner Politik noch niemals formuliert, als es nun Katrin Göring-Eckardt dankenswerter Weise unternahm: Wir sind „Gefangene des Wohlstandes“. Die Grünen sind angetreten, uns davon zu befreien. Imperium romanum – letztes Kapitel.
(Tichys Einblick. Hat das der Himmel ihr eingegeben? Gelernt haben dürfte sie so einen Unfug nirgends, denn ein Theologiestudium hat sie abgebrochen. Matthäus 23, Jesus über die Pharisäer: “Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht.Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren. Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden".)

Ford macht Autowerk in Saarlouis zu – Ampel beerdigt Diesel
Von KEWIL
Mittwoch sollte die Entscheidung fallen: Saarlouis oder Valencia. Ford hat sich entschieden und wird künftig Elektroautos in Valencia produzieren und gibt dafür sein Werk in Saarlouis in drei Jahren wahrscheinlich auf. Bis dahin wird dort noch der „Focus“ gefertigt. Für Saarlouis bedeutet das den Verlust von 4600 Arbeitsplätzen, auf dem umliegenden Zuliefererpark werden weitere 1300 Mitarbeiter arbeitslos. Die saarländische Regierung hatte alles versucht, war noch zu Fords Hauptquartier nach Dearborn, Michigan, geflogen und hatte ein Hilfspaket von fast einer Milliarde Euro versprochen. Hat jetzt alles nichts genützt. Dabei geht es auch um die Autozulieferer an der Saar: ZF Friedrichshafen beschäftigt alleine im Saarbrücker Werk 9000 Menschen im Getriebebau. Die Bosch-Werke in Homburg, wo mehr als 4000 Menschen arbeiten, hängen mehr oder weniger an der Dieseltechnologie. (FAZ) Und das kommt genau in dem Moment, wo unsere verantwortungslose Politik brav nach Brüssel reisen will – Lindner sträubt sich noch ein wenig – und den Untergang unserer Autoindustrie im Elektro-Wahn unterschreibt. Das EU-Parlament will den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 verbieten. Ja, verbieten! Grüne und SPD haben keine Einwände. Natürlich kann man alles naiv sehen, dem Elektroauto gehöre einfach die Zukunft, da könne man nichts machen, da müsse man einfach durch. Muss man? Nein, muss man nicht. Unsere Politik hätte diesen einseitigen elektrischen Weg schon von Beginn an stoppen müssen, die seltsam und geradezu pervers schweigenden Auto-Bosse hätten sich mit Händen und Füßen gegen dieses Diktat gegen Verbrenner und den Diesel längst wehren müssen. Und wo waren und sind die linken Gewerkschaften, die sich wie Feinde der Beschäftigten in der Autoindustrie aufführen? Jetzt geht es so weiter! Der Stellantis-Konzern (Opel) will bereits 2030 keine Verbrenner mehr verkaufen, die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) will den Verbrenner sofort per Gericht auslöschen, die „Letzte Generation“ klebt sich an Autobahnauffahrten fest, um den Verkehr stillzulegen, und das Ausland freut sich, wenn unsere größte Industrie, die viele Millionen Menschen versorgt und viele Milliarden erwirtschaftet hat, endlich den Bach runtergeht. So wie in Saarlouis wird es weitergehen: Hier mal 30.000 Arbeitsplätze weg, dort mal 20.000 Beschäftigte weniger, bis endlich die ganze deutsche Automobilindustrie mit zwei Millionen abhängigen Arbeitsplätzen futsch ist. Und dabei ist der größte Witz, dass auch nach 2035 Verbrenner und Diesel den Verkehr auf dem Globus beherrschen werden. Wer glaubt denn, dass bald in jeder Bananenplantage in Südamerika, hinter jeder Palme im Urwald im Kongo, bei den Pyramiden von Gizeh, in den Schluchten des Balkan, in der sibirischen Taiga oder in den Reisfeldern Asiens eine elektrische Ladestation auf unsere hightech Lasten-e-Bikes und Teslas wartet? Noch nicht mal in Italien, der Ukraine oder in Germany.
Ich setze auf Diesel mindestens bis 2100! Made in ….?
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Herzlich willkommen bei der FDP, also im Keller.
(Christian Lindner, Mai 2011 vor Parteitag. Im Dezember warf er als Generalsekretär nach zwei Jahren hin.)
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Lindner warnt Deutsche vor jahrelanger „Knappheit“ – und fordert Atomkraft-Nutzung
Der Bundesfinanzminister warnt angesichts steigender Energiepreise vor einer „ernst zu nehmenden Wirtschaftskrise“. Zugleich plädierte er für die Verlängerung der Laufzeit von Kernkraftwerken. US-Präsident Joe Biden erwägt die Streichung der Benzinsteuer.
(welt.de. Weiß er nicht wer und wo er ist? Opposition ist Mist, wäre Lindner doch in die Regierung gegangen, dann bräuchte er nicht vor sich warnen.)

Green Deal der EU
Kaputt gerettet? Das bleibt übrig vom Klimapaket von der Leyens
(welt.de. Wann wird ihr Koffer in Berlin geöffnet?)

Sozialminister Heil
„Der Staat kann nicht alles für alle ausgleichen“
(welt.de. So endet jeder Kommunismus. Wikipedia: "Nach dem Abitur 1992 am Gymnasium am Silberkamp in Peine leistete Heil seinen Zivildienst beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in Peine ab und begann 1995 ein Studium der Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Potsdam, das er 2006 an der Fernuniversität in Hagen abschloss.[3] Er war von 1994 bis 1998 Mitarbeiter der brandenburgischen Landtagsabgeordneten Heidrun Förster und 1998 Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Eva Folta. Von 1995 bis 1997 war er außerdem Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD Brandenburg".)

Wegen russischen Lieferausfällen
Bund bereitet Alarmstufe des Notfallplans Gas vor – mit teuren Folgen für Energiekunden
(welt.de. Politik aus dem Kinderbuch.)

Wegweisender Richterspruch
Diskriminierung: Bahn verurteilt, weil sie Fahrgast mit „Herr“ ansprach
Wegen Diskriminierung hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main die Deutsche Bahn verurteilt. Begründung: Sie sprach einen sich divers fühlenden Kunden mit „Herr“ an. In jedem einzelnen Fall, in dem keine „nicht-binäre“ Anrede genutzt wird, drohen nun Strafzahlungen von 250.000 Euro.
(Junge Freiheit. Fruchtbare Richter? Leser-Kommentar: "Wie so ein einzelner Mensch die gesamte Gesellschaft auf den Kopf stellen kann, ist sagenhaft! Ich arbeite an einer Uni. Allein die Umstellung der Briefköpfe/Infomaterial von „Studenten“ auf „Studierende“ soll meinen Arbeitgeber wohl um die 200 000 Euro gekostet haben".)

Antidiskriminierungs-Beauftragte
FDP will Ferda Ataman wählen
Für Ferda Ataman als Antidiskriminierungs-Beauftragte des Bundes zeichnet sich eine breite Mehrheit in der Ampel-Koalition ab. Nachdem sich die umstrittene Journalistin, die Deutsche als „Kartoffeln“ beschimpft, gestern bei der FDP-Fraktion vorgestellt hat, signalisierte auch diese Zustimmung. SPD und Grüne hatten vorher schon erklärt, die türkischstämmige Kandidatin solle den Posten bekommen...
(Junge Freiheit. Mit Liberalismus und Deutschland hat die FDP nichts zu tun.)

HELDS AUSBLICK – 2022/6
Erdgas – Über einige harte Realitäten
Von Gerd Held
Es gibt die Forderung, das Import-Embargo gegen Russland auf das Erdgas auszudehnen. Und zugleich sieht man sich gezwungen, um jeden Preis fossile Energieträger zu beschaffen, weil sich deren Unverzichtbarkeit herausstellt.
(Tichys Einblick. German Dummheit.)

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