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Gelesen30.9.21

Wahlen sind Schlachtfeste, da landet manche Sau in der Wurst.

(tutut) - "Masken begleiten noch heute die Schlachtfeste der Herbstzeit  (Wurst-, Krautnickel), die Hochzeit, das Schützenfest oder Rüge- und Scherzhandlungen wie Haberfeldtreiben und Katzenmusik . Vielfach ist die Maske auch wie manche mythischen Gestalten überhaupt zur bloßen Schreckgestalt und zumKinderschreck geworden oder sie bekleiden den Narrrn und Lustigmacher. Die Rolle derMaskeim Schauspiel besonders der Antike und des Mittelalters ist eine bedeutende. Namen beweisen das hohe Alter der Masken (wohl schon im 6. und 7. Jh. bei Goten und Langobarden). Die jüngeren und heutigen Namen weisen auf die Zeit des Auftretens, auf Personennamen und bestimmte Vorbilder, auf Aussehen, Tracht, Tun  usw. hin". Da wusste das "Wörterbuch der deutschen Volkskunde" noch nichts von der einzig verbliebenen Jahreszeit Corona als Ende des Jüngsten Gerüchts. Ob ohne oder mit Maske, Dauerkarneval ist angesagt wegen der bösen Viren, zum richtigen Schlachtfest gehört das Säcklestrecken. Außerhalb des mittleren Schwarzwaldes vor allem als  Schlachtabfälle in Zeitungspapier eingewickelt bekannt. Ursprünglich hatte der Brauch den Zweck,  Armen des Dorfes auch Fleisch und Wurst zukommen zu lassen. Nun sind es die Brosamen, welche als Nachricht vom Tisch der herrschenden Propaganda fallen dürfen.  Sozusagen die Digitalisierung eines Volksbrauchs, der so ging: Statt des üblichen Mondes zur Wegbeleuchtung befestigten junge Burschen ein Säckchen an einer Stange, das einen "Schandbrief" enthält, heute als Leidartikel bekannt.  Lustig und gereimt werden Schandtaten des Schlachtenden aufgelistet mit der Drohung, diese zu veröffentlichen.  Der Adressat soll das Säckchen mit Fleisch und Würsten füllen und die Stange wieder dorthin zurückstellen, wo die Säcklestrecker sie gelassen haben. Nun legt sich der männliche Schlachtclan sowie die Metzger auf die Lauer, um die  Säcklestrecker zu erwischen. Eine wilde Jagd beginnt. Wird einer der Säcklestrecker ertappt, erhält sein Gesicht einen schwarzen Anstrich,  und er wird gezwungen, mit auf den Rücken gebundenen Händen Metzelsuppe auszulöffeln. Nach dem Schlachten am Sonntag  findet nun also das Fest seinen Höhepunkt mit dem Säcklestrecken. Einer wurde erwischt. Das ist der Armin.  Nun färbt Druckerschwärze sein Gesicht. Frau im Duo füllt das Säckchen: "Machtkampf in der Union - Brinkhaus nur für sieben Monate Fraktionschef - Laschet tritt vorerst nicht zurück". Ein Chefredakteur als Aktivist schreibt den Schandbrief:  "Laschet verweigert die Realität - Armin Laschet hat die letzte Chance verpasst, mit Würde seine Kanzler-Ambitionen zu beenden. Die wenigen Stunden nach der Bekanntgabe des Endergebnisses der Bundestagswahl hätten den CDU-Vorsitzenden zum Umdenken zwingen müssen. Sachsens Ministerpräsident ging offen auf Distanz, Minister zogen persönliche Konsequenzen oder äußerten sich klar gegen ein Weiter-so, zahlreiche Unions-Mitglieder verlangten einen Rückzug des Aacheners".  Wie so ist der Sachse noch im Amt, geschlagen von der AfD? Noch ein übersehener Hochverlierer tritt nicht zurück: "Auch die CSU brach den Stab über den Kanzlerkandidaten".  Die Stange kaputt, das Säckchen leer, Annalena fragen oder auf die nächste Sau warten, die durchs Dorf auf die Schlachtbank getrieben oder aufs Mitfahrerbänkle gesetzt wird?  Zu ihnen und den Qualitätsjournalisten, die Journalismus verlernt haben: "Just die mächtigen Männer wie Wolfgang Schäuble oder Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier haben ihn noch vor wenigen Monaten auf den Schild gehoben. Nun jedoch hat Laschet in enormer Geschwindigkeit an Autorität verloren. Für die CDU ist eine solche Entwicklung hochgefährlich und für Gespräche oder gar Verhandlungen mit anderen über eine Regierungsbildung keine Grundlage".  Laschets Schande: Er hat Zeitung nicht gelesen, welche hinterher immer weisse Bescheid. Dort steht: "Im Moment ist eine Dynamik Richtung Ampel, also Sozialdemokraten, Grüne und Liberale, zu verzeichnen. Dennoch sind die Hürden für ein solches Bündnis hoch, ein Scheitern ist nicht ausgeschlossen. Laschet dann als den Verhandlungschef der Union zu verkaufen, wird schwierig".  Nur noch Splitterparteien unter 20 Prozent. Nix Genaues weiß er nicht - aber hinterher die Wahrheit der Binse ohne Maske machen! So wie eine bayerische Sozialpädagogin von der Häschenschule. Frau gibt bekannt: "Zuversicht nach Start ins Schuljahr - Nach dem Anstieg der Infektionszahlen zu Schulbeginn entspannt sich die Lage in baden-württembergischen Klassenzimmern aus Sicht von Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne). 'Die aktuellen Infektionszahlen bestätigen den Kurs, den wir eingeschlagen haben', erklärte die Ministerin am Dienstag in Stuttgart".  Einer trinkt zur Zeit Babbelwasser und kann es nicht halten: "Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ergänzte: 'In der dritten Schulwoche lässt sich sagen: Das Schutzpaket aus engmaschiger Testung, Masken, Hygiene, Impfung und Luftfiltern hat sich bewährt'. Aktuell sei keine Schule geschlossen". Ist was?  Säckelestrecken. Was sonst.  Spinnerei setzt Zeichen. Kinderkreuzzug folgt dem von Hameln mit rassistischem Donnerwetter, nun stecken Zeitungsleser selbst im Säckle und müssen endgültig dranglauben: "Fridays for Future kündigt für Oktober neuen globalen Klimastreik an - Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat für den 22. Oktober den neunten globalen Klimastreik angekündigt. Der Streik wird in Deutschland erstmals zentral in Berlin stattfinden, teilte die Organisation mit". Sind das nicht mutmaßlich Linksextremisten? "Dort solle für 'sozial gerechten und antirassistischen Klimaschutz'  gestreikt werden, zudem sollten Blockaden im politischen Berlin und eine 'Konferenz der Visionen' organisiert werden". Das sollten mal die Rächten versuchen auf der kommunistischen Insel.  Irgendwasmitmedien*in dichtet ein bisschen daneben - "Kanalarbeiten werden Herausforderung - Gemeinde muss für Kanal-, Straßen- und Feldwegesanierungen tief in die Tasche greifen". In wessen, verrät sie nicht, dabei geht's doch um den Knüppel aus dem Spruchbeutel beim Säckelstrecken. Aufatmen in Dunkelland: "Stadt will neues Parkkonzept stufenweise umsetzen - Wütende Anrufe bei der Verwaltung - Parkkosten sollen schrittweise erhöht werden". Niemand hat die Absicht, den Naturpark TUT zu  betreten. Kannitverstan ist auch schon auf der Flucht nach Amsterdam. Das Neueste aus Entenhausen: "Fasnet unter Vorbehalt - Wie sich die Schwäbisch-Alemannischen Narrenzünfte für Feiern unter Corona-Bedingungen rüsten". Allseits eine glückselige Obrigkeit!

Großeinsatz in Trossingen: Noch bleibt unter Verschluss, was geschah
Ein Großeinsatz hat am Dienstag in Trossingen für Aufruhr gesorgt. ..Laut Augenzeugen war ein Rettungshubschrauber im Einsatz, auch eine Straße wurde abgesperrt. Derweil gibt die Polizei noch keine Details zu dem Vorfall bekannt. Man sei noch in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft, ...Solange der Staatsanwalt nicht seine Zustimmung gebe, dürften Hintergründe noch nicht publik werden.
(Schwäbische Zeitung. Und die Vordergründe? Presse weiß nichts, Polizei sagt nichts, so war es in der DDR. Wozu dann Zeitung, Polizeimeldungen kann jeder kostenlos bei den Präsidien nachlesen.)

Wahl im März
Dorothee Granderath erwägt "sehr ernsthaft" eine Kandidatur als Finanz- und Sozialbürgermeisterin in Offenburg. ..Die 55-Jährige ist Vorsitzende Richterin am Landgericht Freiburg und in der Ortenau als grüne Stadträtin in Lahr und Kreisrätin bekannt.
(Badische Zeitung. Sind ihr die Fahrten nach Freiburg zu weit? Sie hat schon vergeblich für den Bundestag kandidiert, dafür aber als Eine-Frau-Demo gegen einen Auftritt von MP Mappus in einer öffentlichen Halle protestiert. Hat sie ein Demokratieproblem? 2013 meldete die BZ: "Sie setzt sich für Klimaschutz, die doppelte Staatsbürgerschaft und eine klare Trennung von Staat und Kirche ein. .." Als Bundestagskandidatin bekannte sie sich als Gegnerin von Atomkraft und forderte als nicht vom Fach: "Eine Klimakatastrophe muss abgewendet werden". Ob sie inzwischen weiß, was Klima ist? Mutmaßlich eine Frage der Bildung.)

Norbert Bolz
Der Mensch ist gut. Das kommende Regierungsprogramm?
Ökodiktatur und Sozialismus ergänzen sich bestens. Gemeinsam stehen sie im puritanischen Kampf gegen alles, was das Leben genussvoll macht. Betroffenheit und Angst ersetzen das Argument und den Konsens.Der geistige Vater der heutigen Linken ist nicht Marx, sondern Rousseau. Der Mensch ist von Natur aus gut, und wo er fehlbar ist, muss er erzogen werden. Rechte Politik wird für böse Menschen gemacht; sie löst einige Probleme und lässt uns im Übrigen leben, wie wir es für richtig halten. Linke Politik wird von guten Menschen gemacht; sie verspricht uns, alle Probleme zu lösen, wenn wir nur leben, wie sie es für richtig halten. ..Statt unser soziales Leben durch Wettbewerb zu organisieren, beglückt man uns mit dem Sozialismus eines paternalistischen Wohlfahrtsstaats... Das ist für viele deshalb attraktiv, weil man jetzt den Mangel an Begabung sehr leicht durch die richtige Gesinnung kompensieren kann...
(achgut.com. Erst die Hölle, dann das Paradies. Vielleicht. Bildung stört. Sozialarbeit ist das Gebot der Stunde für Gleichheit in Dummheit.)

Energiewende
Windkraft liefert weder ausreichend Jobs noch Energie
Ein „Paradebeispiel“ für die Energiewende sollte es sein, das Werk des Windradherstellers Vestas in der Lausitz. Doch nun schließt es. Das viel gepriesene Jobwunder Energiewende bleibt aus. Und Windkraft taugt nicht als zuverlässige Energiequelle.
Von Holger Douglas
..Das Glanzstück des Strukturwandels in der Lausitz verschwindet sang- und klanglos. Der dänische Hersteller von Windrädern setzt damit ein verheerendes Zeichen für die Stadt aber auch für ein Gebilde wie die sogenannte Energiewende...Denn wie die blauen Flächen in der Grafik von Stromerzeugung und Verbrauch in den vergangenen vier Wochen zeigen, lieferten Windräder fast nichts. Und wenn denn Windräder ausreichend Energie liefern sollten, dann bräuchte es 350.000 Stück davon – im Schnitt eins pro Quadratkilometer.
(Junge Freiheit. Eins von vielen ausgeblasenen Merkel-Windeiern.)

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NACHLESE
Exklusiv-Interview mit FOCUS Online
Lauterbach bereit für Spahn-Nachfolge: „Wäre damit nicht überfordert“
Karl Lauterbach freut sich nach der Bundestagswahl über einen deutlichen Sieg in seinem Wahlkreis Leverkusen - Köln IV. FOCUS Online fragte den SPD-Gesundheitsexperten in Berlin nach seinen Ambitionen auf das Amt des Gesundheitsministers.Er würde es weder ablehnen, noch würde es ihn überfordern, die Nachfolge von Jens Spahn anzutreten. Das sagte Lauterbach im Gespräch mit FOCUS Online. Allerdings denke er darüber im Moment noch nicht viel nach. Mögliche Posten sollten jetzt nicht im Vordergrund stehen. "Ich bin niemand, der in der Politik ist, um ein Amt zu bekommen", so Lauterbach. "Ich will etwas bewirken". Im Augenblick freue er sich sehr über die Ergebnisse der Bundestagswahl. "Ich bin sehr dankbar, gewählt worden zu sein", erklärt der Gesundheitsexperte. Den Sieg in seinem Wahlkreis verdanke er auch seinem Team um Olaf Scholz.Karl Lauterbach machte in den vergangenen Monaten immer wieder Schlagzeilen. Nicht selten kritisierte er das Vorgehen der Bundesregierung im Zuge der Pandemie. ...-
(focus.de. Ist das eine Drohung? Exklusiv ist der in allen Talkshows nirgendwo. Erst soll er mal den verlorenen Strumpf in Lauterbach suchen. Oder Banker im Sauerland machen. Denn Politiker können für sich alles. Auch eine Grippe als Pest.)
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Razzia bei Johannes Kahrs: Olaf Scholz gerät erneut ins Zwielicht
Von MANFRED W. BLACK
Diese Nachricht schlug in Berlin ein „wie eine Bombe“ (Bild-Zeitung): Am Dienstag haben Ermittler der Staatsanwaltschaft die privaten Räumlichkeiten des ehemaligen Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs durchsucht. Dem früheren mächtigen Haushalts- und Verteidigungspolitiker wird vorgeworfen, er sei 2017 in die berüchtigten Cum-Ex-Geschäfte insbesondere der Privatbank Warburg verwickelt gewesen. Auch der sozialdemokratische Kanzlerkandidat Olaf Scholz scheint bei den illegalen Vorgängen vor drei Jahren eine wichtige Rolle gespielt zu haben.
Welche Rolle spielte Olaf Scholz?
Erneut ins Visier der Ermittlungsbeamten sind auch Behörden der Hamburger Finanzverwaltung und der ehemalige SPD-Innensenator Alfons Pawelczyk geraten, der damals als Verbindungsmann zwischen SPD und Warburg-Bank galt; es besteht der Verdacht, dass nach Anordnungen verantwortlicher Politiker – widerrechtlich – der Warburg-Bank behördlich Steuern in beträchtlicher Millionenhöhe erlassen wurden. Das besonders Pikante dabei: In der Zeit, als der Bank erhebliche Steuern erlassen worden sind, gab es Partei-Spenden von Warburg: an den SPD-Landesverband (7500 Euro) und an den sozialdemokratischen Kreis Hamburg-Mitte, dessen Vorsitzender damals Kahrs gewesen ist (38.000 Euro). Vor den Steuererstattungen hatte der Warburg-Chef, Christian Olearius, ungewöhnlicherweise gleich mindestens zwei Gesprächstermine beim damaligen Ersten Bürgermeister der Hansestadt, Olaf Scholz. Nach diesen Treffen verzichtete der Scholz-Senat auf eine große Steuernachforderung gegenüber der Bank in Höhe von 47 Millionen Euro. An den Inhalt dieser Gespräche kann sich Scholz aber angeblich heute nicht mehr erinnern. Sein Erinnerungsvermögen setzte vermeintlich sowohl vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Hamburg als auch bei drei Befragungen im Finanzausschuss des Bundestages aus. Genau in diesem Zeitraum war Peter Tschentscher (SPD) – also der heutige Hamburger Erste Bürgermeister – der verantwortliche Finanzsenator an der Elbe. Seltsame Erinnerungslücken gab Scholz ebenfalls zu Protokoll, als es um Steuererstattungen der Hamburger Behörden an Warburg ging. Im Rahmen des Cum-Ex-Skandals (hier gab es gesetzeswidrig mehrfache Steuererstattungen für ein und dasselbe Geschäft) waren der Bank fast 180 Millionen Euro erstattet worden. Unter Scholz soll der Hamburger Senat dabei sogar zwei Weisungen des damaligen Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble ignoriert haben, Zahlungen an die Warburg-Bank zu stoppen. Dieser Anweisung aus Berlin folgte die Stadtregierung erst mit beträchtlicher Verzögerung: im Dezember 2017, also kurz vor dem Wechsel Scholz‘ – ausgerechnet als Finanzminister – in die neue Bundesregierung in Berlin. Im April 2020 und Anfang des Jahres 2021 hat die Warburg-Bank „unter Vorbehalt“ Steuerschulden von insgesamt 155 Millionen Euro – darunter auch die durch Cum-Ex erlangten 47 Millionen Euro – beglichen.
Johannes Kahrs: skandalumwittert
Der in vielfacher Hinsicht an Elbe und Alster umstrittene Sozialdemokrat Johannes Kahrs war laut Bild bei der Razzia in seinen Hamburger Privaträumen nicht anwesend. Am Vorabend zumindest soll er noch bis kurz vor Mitternacht gut gelaunt in Berlin gewesen sein, als beim sozialdemokratischen „Seeheimer Kreis“ ein fröhliches Gartenfest gefeiert wurde. Noch bis vor einem Jahr war Kahrs Sprecher dieser einflussreichen Genossen-Gruppe. Kahrs ist 2020 über Nacht von seinen politischen Ämtern zurückgetreten. Damals hieß es, einer der mächtigsten SPD-Politiker – der haushaltspolitische Sprecher seiner Fraktion – verlasse mit sofortiger Wirkung den Bundestag. Kahrs begründete seinen Rundum-Rücktritt damit, dass er bei der Nominierung des neuen Wehrbeauftragten des Bundestages nicht berücksichtigt wurde. Schon damals ist freilich gemunkelt worden, es gebe schwerwiegende Vorwürfe gegen den Sozialdemokraten aus dem Bezirk Hamburg-Mitte, der vor Jahren in der Hansestadt „so mächtig war, dass ihn bisher nicht einmal SPD-Genossen wie Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher oder Vizekanzler Olaf Schulz (aus Hamburg-Altona) öffentlich zu kritisieren wagten“ (Tichys Einblick).Nur wenig später wurde bekannt, dass Kahrs, der viele Jahre eine schillernde Rolle in der Schwulen-Szene der Hansestadt gespielt hat, unter nicht transparenten Umständen sein erstes Jura-Staatsexamen absolviert habe. Selbst die Welt äußerte indirekt den Verdacht, der Genosse habe sein erstes „Staatsexamen nicht selbst abgelegt“.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Es gibt eigentlich jeden Grund, sich Sorgen um den Fortbestand unserer Demokratie zu machen. Die Gefahr geht dabei wie immer von den Mächtigen aus und nicht von den Ohnmächtigen. Nicht der Populismus ist das Problem, sondern die schrittweise Unterminierung unserer demokratischen Prinzipien durch Politik und Medien.Sechzehn Jahre Merkel haben unser Land beschädigt und die moralischen Maßstäbe für die Demokratie-Adhärenz einer ganzen Gesellschaft massiv gelockert. Das Prinzip der Günstlingswirtschaft und der Nutzung von Konzernen wie Facebook, Google und ihrer Tochter Youtube, Zensur auf breiter Ebene auszulagern, ist genauso subversiv gegen die Demokratie gerichtet wie die enge Anbindung der Medien an einen Staat und staatliche Gelder, die vom Wohlwollen der Regierung abhängen. Damit entfällt die Kritikfähigkeit der vierten Gewalt, was in der Pandemie mit ihren diversen verfassungswidrigen Grundrechtseinschränkungen gut zu beobachten ist.Ist der Vorwurf, dass wir uns derzeit mit einer „Diktatur in den Kinderschuhen“ auseinandersetzen müssen, überzogen? Nein, ich glaube nicht.
(Sönke Paulsen, reitschuster.de)
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Wolfgang Meins
Haben wir 2015 wirklich derart viele „Wahnsinnige“ aufgenommen?
Unter männlichen wegen Mordes oder Körperverletzung mit oder ohne Todesfolge Abgeurteilten haben solche mit Schizophrenie oder eng verwandten Störungen eine beträchtlichen Anteil. Warum?....Eine recht aktuelle, wiederum herausragende schwedische Studie ist jetzt das Maß aller Dinge. Auf Grundlage der Intelligenztestleistungen von repräsentativen 1,2 Millionen schwedischen jungen Männern bestätigte sich der IQ als ein sehr robuster Risikofaktor mit einem durchschnittlichen Risikoanstieg von 3,8% für jeden IQ-Punkt weniger. Im niedrigen IQ-Bereich (<85) fällt der Risikoanstieg noch deutlich stärker aus, während hohe Intelligenz die Auswirkungen einer genetischen Schizophrenie-Belastung besonders stark abmildert...Nicht alle Menschen sind gleich intelligent – und das lässt sich auch nicht einfach durch mehr Lehrer oder einen höheren Hartz-IV-Satz ändern. Das behagt nicht jedem...
(achgut.com. Ideologien und fremde Kultur könnten es nicht sein, welche vielleicht auch eine Frage der Intelligenz sind? Mal auf die Herkunftsländer von Nobelpreisträgern schauen.)

Stephans Spitzen
CDU in die Produktion!
Von Cora Stephan
Nur für Zyniker werden die nächsten Tage und Wochen im politischen Berlin spaßig sein. Wirklich interessant wird es erst, wenn die Unionsabgeordneten gemeinsam mit der AfD Opposition machen müssen.
(Tichys Einblick. Seit wann sind die Annalenas und Christians Opposition?)

„Die Bundeskanzlerin hat Olaf Scholz am Montag zu seinem Wahlerfolg gratuliert“
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihrem Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) zum Wahlsieg gratuliert. Das teilte das Bundespresseamt im Nachtrag zur Bundespressekonferenz mit. CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet wurde nach der Wahl – vor allem von SPD-Seite – dafür kritisiert, dass er Scholz bislang nicht gratuliert hat. So sagte etwa SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, auf die Frage von „Bild“, ob Laschet Scholz wenigstens per SMS gratuliert habe: „Nach meinen Informationen hat er das nicht getan.“ Dabei sei es üblich, dem Erstplatzierten Glückwünsche auszurichten. „Das ist auch der Anstand, den ich unter Demokraten erwarte“, so Klingbeil.
(welt.de. Was gibt es bei diesem Parteiendebakel von unter 20 Prozent zu gratulieren? Scholz gehört zum Merkel-Regime, Laschet zur CDU und NRW und ist ihr Gegner.)

Illusionskunst statt Inhalt
„Zitrus-Koalition“ – versuchen Habeck und Lindner beim Koalitionsmachen neue Wege?
Von Fritz Goergen
„Zitrus-Koalition“ bedeutet inhaltlich gar nichts, aber in der Welt der PR der Massenkommunikation viel. Weil es dort sowieso nicht darauf ankommt, WAS gemacht wird, sondern WIE es aussieht.Auf den Instagram-Accounts der Macher der „Zitrus-Koalition“ – Baerbock, Habeck, Lindner und Wissing – ist identisch zu sehen und zu lesen: „Auf der Suche nach einer neuen Regierung loten wir Gemeinsamkeiten und Brücken über Trennendes aus. Und finden sogar welche. Spannende Zeiten“. Die Genannten trafen sich gestern abends, ohne dass Journalisten davon wussten. Wenn die Macher der „Zitrus-Koalition“ es schaffen, dieses Verfahren fortzusetzen, kann das alle Erwartungen zum weiteren Ablauf der Regierungsbildung auf den Kopf stellen.
(Tichys Einblick. Die Presse hierfür gibt es schon. Ab 10,17 € bei Amazon. Halloween vor der Tür: Deutschland kriegt Saures. Lassen sich zwei Herabwachsende von zwei Zwergen düpieren?)

Schüler würden Grüne wählen
Juniorwahl: Die Schule der kommenden Grünen-Wähler
Von Ferdinand Knauss
Mehr als eine Million Schüler haben Bundestagswahl gespielt. Viele von ihnen haben dabei vermutlich die Konsequenzen aus dem gezogen, was ihnen in der Schule beigebracht wird. Bei Berufsschülern sieht das Ergebnis schon deutlich weniger grün aus. Die wissen, was ein Liter Benzin kostet.
(Tichys Einblick. Schulen sind grün versifft wie die Rathäuser und Landratsämter als ihre Träger. Sie indoktrinieren statt zu informieren, so wie bereits es Brauch in Kitas und Redaktionen der Fall ist.)

 

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