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Gelesen30.5.22

(tutut) - "Die Politik wird immer den Eindruck zu erwecken versuchen, sie bestimme das Geschehen allein und die Entscheidungen fielen im vorgesehenen demokratischen Prozess. In Wahrheit fallen die wichtigsten Entscheidungen in kleinen Zirkeln. Sie sind geprägt von einer auf den eigenen Vorteil bedachten Selbstbedienungsmentalität. Das Volk wird wenig gefragt, weil man sich in den Führungsetagen der eigenen Meinungsbildungsmacht bewusst ist. Man braucht die Rückkoppelung nicht. Man braucht  das Volk für Entscheidungen nicht. Damit es nicht aufbegehrt, jedenfalls nicht in seiner Mehrheit, wird  Stimmung für die getroffenen wie für die zu treffenden Entscheidungen gemacht". Als Albrecht Müller dies in seinem 2009 erschienenen Buch "Meinungsmache - Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen"  schrieb, konnte, wer wollte, in einen Abgrund schauen. Inzwischen ist das Land ein paar Schritte weiter. Von Albrecht Müller (84), SPD-Mitglied, stammen auch seine Bestseller "Die Reformlüge"und "Machtwahn". Er betreibt zusammen mit Wolfgang Lieb die Internetseite www.NachDenkSeiten.de.  Er war Industriekaufmann, studierte Nationalökonomie und war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller, von 1973 bis 1982 Leiter der Planungdabteilungim Bundeskanzleramt  bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags. Er lebt in der Südpfalz. "Mit der Manipulation von Meinung wird Politik gemacht. Das ist keine graue Theorie. Das geschieht unentwegt und auf verschiedenen Feldern des politischen Geschehens",  weiß der Praktiker und liefert konkrete Beispiele, "wie  Meinungsmache und die gleichgerichtete Prägung des Denkens hierzulande das politische Geschehen über weite Strecken bestimmen".  Müller weist sogar darauf hin, dass "Meinungsmache Kriege vorbereitet", was jeder zur Zeit täglich nachlesen -hören und sehen kann und erinnert an den Irakkrieg mit der Behauptung, Saddam Hussein besitze Massen -Vernichtungswaffen.  Und wer nimmt den Grünen noch ihren stets gepredigten Pazifismus ab, der momentan ins Gegenteil umpropagandiert wurde? "Wir selbst wurden Zeugen einer perfekten Operation Meinungsmache im Vorfeld und während der militärischen Intervention der Nato im Kosovo/Serbien-Konflikt. Exemplarisch zeigt sich hier das Zusammenwirken von höchst professioneller Öffentlichkeitsarbeit auf der einen Seite und begleitender politischer Arbeit auf der anderen - inklusive der Dynamik, die die veröffentlichte Meinung sowohl bei den Medien als auch auf die öffentliche Meinung hat, und der wiederum daraus folgenden weiteren politischen Entscheidungen.  Noch vor ihrer Wahl zum Bundes- und zum Vizekanzler wurden Gerhard Schröder und Joschka Fischer im Oktober 1998 auf Drängen von US-Präsident Bill Clinton darauf verpflichtet, bei einer möglichen militärischen Intervention in Serbien/Kosovo mitzumachen".  Der letzte Schrei heißt Ukraine mit Krieg gegen Russland. "Das Ziel im Hintergrund war Insidern schon damals klar: Es kam den USA , der Nato und den damit verbundenen hiesigen politischen Kräften darauf an, dass die Deutschen endlich ihren Widerstand gegen den Einsatz der Bundeswehr und der Nato außerhalb des Nato-Bereichs aufgeben". Meinungsmache funktioniert immer wieder. "Propaganda und Kriegshandlungen sind auch in modernen Zeiten eng miteiander verknüpft". Nichts Neues auch unter der Sonnenblume. Dass Meinungsmache das Bild der Geschichte bestimmt, ist ebenso eine Wahrheit der Binse  wie ihr Einfluss auf die Gesellschaft, in der die Bürger gerade leben und leben sollen. Die Methoden der Meinungsmache sind nicht neu, Gustave Le Bon hat sie 1895 in "Psychologie der Massen" beschrieben, Albrecht Müller erwähnt sie: "Die gängigste Methode ist die Wiederholung".  Auf die Frage: "Wo aber bleiben angesichts des Gewichts, das Meinungsmache und Manipulation im politschen und gesellschaftlichen Leben gewonnen haben, die Wächter der Demokratie?"  stellt Müller fest: "Wo Journalismus geht, kommt die PR".  Heutzutage als "Qualitätsjournalismus" beschönigt, als gäbe es dafür so was wie eine DLG-Medaille. Der Autor ruft im Krieg der Köpfe, er ist ja selbst mit einem Blog dabei, zur Gegenbewegung auf: "David gegen Goliath: Schafft ein, zwei, viele Gegenöffentlichkeiten!"   Fakt ist, nicht zuletzt auch aufgrund der Einheit der Einfalt der Medienlandschaft, dass "die regionalen und lokalen Medienmonopole in weiten Teilen des Landes dazu führen, dass selbst zu kommunalen Fragen abweichende Meinungen kaum eine Chance haben". Vor allem nicht, wenn Zeitung, Anzeigenblatt, Radio und TV sich in einer Hand befinden,   Rathaus- und Landratsämtersprecher*innen in Redaktionen sitzen, die meistens ebenfalls linksgrün beflaggt sind, auch wenn Blau-Gelb  momentan trompetet.  "Die meisten Menschen vertrauen immer noch darauf, dass die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Medien nicht manipulativ mit ihnen umgehen, dass also in der Regel stimmt, was man ihnen sagt. Sie ziehen nicht in Betracht, dass sie systematisch in die Irre geführt werden". Was Seneca schon vor 2000 Jahren wusste, wollen die meisten Menschen noch immer nicht zur Kenntnis nehmen: "Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrscher als nützlich". Mögen die Religionen nun Migration, Corona, Klima oder Krieg heißen.

Tuttlinger Top-Triathlet Valentin Wernz ist Europameister
Mit zwei Sekunden Vorsprung überquert Valentin Wernz als Sieger die Ziellinie bei der Europameisterschaft im polnischen Olsztyn über die Supersprint-Distanz. Sein finaler Sprint in Kombination mit einem fehlerfreien Rennen krönen ihn zum Europameister der Elite Männer. Dieser Titel stellt für den 27-jährigen Profisportler den größten internationalen Erfolg in seiner Karriere dar.
(Schwäbische Zeitung. Weniger professionell, ja nicht einmal amateurhaft, ist die hier ausgedrückte Unbildung: Die Stadt ist das urdeutsche ostpreußische Allenstein, im Schloss lebte und arbeitete der Domherr und Astronom Kopernikus, der später sogar Kommissar des Ermlands wurde. Offenburg als Partnerstadt herumolsztynt ebenfalls ständig. Im Zuge des Kriegsendes geschahen Verbrechen durch die Eroberer. Wikipedia: "Laut Augenzeugenberichten begingen Rotarmisten der 5. und 6. Division des 3. Kavallerie-Garde-Korps Gewaltexzesse und ermordeten in der zum Feldlazarett umfunktionierten Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Kortau alle Lazarett-Patienten und das Personal. Dort wurden bei Bauarbeiten in den 1950er Jahren mehrere kleinere und größere Massengräber entdeckt; eines von ihnen barg 227 Leichen. Bis März 1945 wurden in Allenstein durch Brandstiftung 1040 Häuser zerstört".)

»Geben gerne unseren Schutz«
Marion Gentges besucht Flüchtlinge in Ettenheim
Ein Treffen mit der ukrainischen Familie Filipchuk stand im Zentrum des Besuchs in Ettenheim von Marion Gentges, Ministerin für Justiz und Migration. Die Ministerin fragte nach der Geschichte der Flüchtlinge und hörte sich ihre Sorgen an.
(Lahrer Zeitung. Wie steht eine Ministerin von Justiz und seltsamerweise auch von Migration - wer kommt auf so was? - zu Grundgesetz, Srafgesetzen, Flüchtlingskonvention, europäischen Vereinbarungen? Wie ist es möglich, dass sie "Flüchtlinge" besucht? Wie definiert sie diese?)

Immer weniger Strom aus Wasserkraft
..Während sich die Stromerzeugung aus Biomasse, Wind- und Solaranlagen zwischen 2016 und 2020 teilweise mehr als verdoppelt hat, ist die Stromerzeugung in Wasserkraftwerken im selben Zeitraum um knapp 15 Prozent auf 4.130 Gigawattstunden zurückgegangen. Ihr Anteil an der Stromerzeugung in Baden-Württemberg lag 2020 bei 9,3 Prozent. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des naturschutzpolitischen Sprechers der FDP-Fraktion im Landtag, Klaus Hoher, hervor, aus der der "Südkurier" (Montagsausgabe) zitiert. Laut Landesregierung sollen nun neu gegründete "Stabsstellen für den Ausbau erneuerbarer Energien" auch die Stromgewinnung aus Wasserkraft unterstützen.
(swr.de. Verschlingt Bürokratie dieser grünen kommunistischen Art zur Abschaffung Deutschlands nicht die meiste Energie? Warum nicht mal Politiker mit Kompetenz wählen lassen?)

Es tut sich doch was!

Open-Air-Veranstaltung mit Live-Musik, Kinderfest und Kunsthandwerk
Rund 330.000 Menschen feiern beim Stadtfest in Mannheim
(swr.de. Ungläubige?)

Event der Angepassten
Freakshow Katholikentag
Von Marco Gallina
Der Deutsche Katholikentag war im 19. Jahrhundert ein Event der Alternativen; heute hat man dagegen den Eindruck, der deutsche Gremienkatholizismus strebt die baldige Fusion mit Politik und EKD an. Beim Schauspiel der Sentimentalitäten bleibt von Glaube, Liebe und Hoffnung nur eine Botschaft übrig: Schwere Waffen an die Ukraine, jetzt und sofort!..Wer glaubt, dass der Katholikentag für Katholiken gedacht ist, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. ..
(Tichys Einblick. Moralistisches Landesvorturnfest einer Randgruppe. Wetten, dass die embedded press dem Geisterkirchenschiff das Totengöcklein für Nichtkommunisten läuten wird?)

6.000 Gläubige feiern auf dem Schlossplatz
Katholikentag in Stuttgart feierlich zu Ende gegangen
...Irme Stetter-Karp, die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), nannte drei Botschaften, die von Stuttgart ausgehen sollten: Neben der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine forderte sie mehr Einsatz für Entwicklung, weltweiten Klimaschutz und die Bewältigung der Corona-Folgen. Zweitens brauche die Gesellschaft im Inneren neues Engagement für Demokratie und Gemeinsinn und müsse Verschwörungsmythen und Rechtsextremismus bekämpfen. Stetter-Karps dritte Botschaft ging an ihre Kirche: “Verändere dich und werde wesentlich!“ Zu lange habe man Reformen verweigert, etwa durch massiven Machtmissbrauch...
(swr.de. Was gibt's da zu feiern? Das ist eine Beerdigung. Beim VfB oder SCF wäre das  Zuschauerminusrekord. Wann verteilt dieser mutmaßlich linksgrüne Verein vonKannitverstans die Maobibel? Demokratie und absolutistisches Papstum - wie geht das? Frauen und Katholische Kirche - wie geht das?)

Christentreffen in Stuttgart
Katholikentag bleibt hinter den Erwartungen
..Statt der erhofften 35.000 Besucher zählte Roland Vilsmaier, der Geschäftsführer des Kirchenfestes, nur 27.000 Teilnehmer. Es seien 20.000 Dauerteilnehmer und 7000 Tagesgäste gewesen...durch die Eintrittskarten habe man sich Einnahmen in Höhe von 1,37 Millionen Euro erwartet. Die gastgebende Bistum, die Diözese Rottenburg-Stuttgart, hat eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 470.000 Euro beschlossen, um die Mindereinnahmen zu kompensieren. In diesem Zusammenhang kritisierte die humanistische Giordano-Bruno-Stiftung die öffentlichen Zuschüsse von Stadt, Land und Bund für den Katholikentag. Inzwischen hätten die Summen ein Rekordniveau erreicht. „Diese absurd hohen Fördersummen sind mit einem weltanschaulich neutralen Staat nicht zu vereinbaren“, sagte David Farago, Aktionsleiter der Giordano-Bruno-Stiftung.Der Katholikentag mit seinen rund 1500 Veranstaltungen kostet nach offiziellen Angaben rund 10 Millionen Euro. 3,2 Millionen Euro davon würden aus Eigenmitteln aufgebracht, teilen die Veranstalter mit. 1,8 Millionen Euro steuere der Verband der Diözesen Deutschlands bei und 1,3 Millionen Euro die gastgebende Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Stadt Stuttgart beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg mit 2 Millionen Euro und der Bund mit 500.000 Euro.
(Stuttgarter Zeitung. Statt Glaubessache ein Geschäft? Warum soll der Steuerzahler für solche Vereinsmeierei blechen? Was hat das mit Christentum zu tun, das Privatsache ist? Wenn Jesus Jesus wäre, würde er wohl die Geißel durch solche Jahrmarktshändler schwingen.)

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„Das Schlimmste kommt noch“ – Studie warnt vor deutlich steigenden Lebensmittelpreisen
Die Erzeugerpreise bei Lebensmitteln sind einer Studie zufolge zuletzt deutlich schneller gestiegen als die Ladenpreise. Daher sei ein Ende der Preiserhöhungs-Welle in Supermärkten und bei Discountern nicht in Sicht. Sie werde sogar eher noch größer. Die Menschen in Deutschland müssen für Lebensmittel in den nächsten Monaten wahrscheinlich noch einmal deutlich mehr bezahlen. „In Deutschland dürften die Preise im Lebensmitteleinzelhandel 2022 um mehr als 10 Prozent anziehen“, fasste der Handelsexperte Aurélien Duthoit vom Kreditversicherer Allianz Trade das Ergebnis einer aktuellen Studie zusammen...
(welt.de. Einkaufen studienhalber? Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger weiterhin selber und zahlen selbst die Schlachtprämien.)

Grüne Träume geplatzt
Elektrobusse in Wiesbaden: Das Ende des „offiziellen Batteriebus-Zeitalters“
Jetzt werden in Wiesbaden wieder Busse bestellt, die mit Dieselmotorantrieb ausgerüstet sind. Die fahren wenigstens zuverlässig. Dem Projekt „Elektrobus“ ist der Saft ausgegangen, das Klima muss noch eine Weile warten, bis es gerettet werden kann.
VON Holger Douglas
...Die Stadt war allerdings nicht schnell genug, sich als erste deutsche Stadt zum »Klima-Notstandsgebiet« zu erklären. Das Rennen hatte Konstanz gewonnen. Da blieb den Wiesbadenern nur, als erste Stadt die Buslinien nur noch mit elektrischen Bussen zu bedienen, um wenigstens in einem  Punkt vorne zu sein.
(Tichys Einblick. Wer macht noch mit im Wettbewerb der Schildbürger?)

Mehr als 350.000 ukrainische Staatsbürger für Grundsicherung registriert
Wenige Tage vor Inkrafttreten des Grundsicherungs-Anspruches für ukrainischen Geflüchtete sind einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland 352.545 ukrainische Staatsangehörige und 12.371 Drittstaatsangehörige mit biometrischen Daten registriert worden. Das erklärte das Bundesinnenministerium auf eine Anfrage der „Bild am Sonntag“ laut einem Vorabbericht. Laut der Bundesagentur für Arbeit haben sich Stand Freitag 44.000 Ukrainer bei den Jobcentern Arbeit suchend gemeldet.
(welt.de)
Jeder dritte Deutsche sorgt sich um seinen Lebensunterhalt
Mehr als zwei Drittel der Deutschen spüren die Inflation bereits deutlich, ein Großteil schränkt sich im Supermarkt ein. Mehrere Sozial- und Verbraucherverbände fordern daher eine schnelle Entlastung durch eine Senkung oder sogar Aussetzung der Mehrwertsteuer. Doch würde das wirklich helfen? Die Furcht vor finanziellen Problemen wächst. Jeder Siebte geht laut einer Umfrage davon aus, sich höher verschulden zu müssen. Auch die Bundesregierung rechnet mit steigenden Risiken. Vor allem die Entwicklung ist dramatisch.Inflation und steigende Energie- und Lebensmittelpreise beunruhigen die Deutschen stark. Mehr als jeder dritte Bundesbürger (38 Prozent) ist in Sorge, seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Wirtschaftsauskunftei Schufa ergeben, die WELT AM SONNTAG vorliegt.
(welt.de. Selfie-Inflation. In welchem Land können Deutsche essen, ohne zu arbeiten und Geld abholen?)

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NACHLESE
Kein Platz im Maßregelvollzug
Baden-Württemberg: Immer mehr Straftäter werden auf freien Fuß gesetzt
..Nach Angaben des Justizministeriums waren es 2020 insgesamt 6, 2021 schon 32 und in diesem Jahr bereits 20 Straftäter.82 drogenabhängige Straftäter hofften Ende April auf einen Therapieplatz - davon hätten 75 voraussichtlich mehr als drei Monate gewartet. Ist diese Frist abgelaufen, können die Straftäter die Freilassung beantragen. Wie viele davon in den nächsten Wochen oder Monaten tatsächlich auf freien Fuß kommen könnten, kann das baden-württembergische Sozialministerium nicht sagen: "Das hängt davon ab, wie viele dieser Inhaftierten einen Antrag auf Freilassung wegen überlanger Organisationshaftdauer stellen und wie dieser dann gerichtlich im Sinne des Antrags entschieden wird." ..
(swr.de. Sie können nichts mehr. Außer alles.)
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Tinder: Trans-Offizierin promiskuitiv auf Suche nach Sex
Von MANFRED W. Black
Eine Transgender-Aktivistin aus den Reihen der Bundeswehr macht immer wieder erstaunliche Schlagzeilen. Sie, die 2015 – vor ihrer Transition – noch ein Mann gewesen ist, wurde bei Tinder mit einem skandalträchtigen Auftritt aktiv (persönlicher Werbetext: „Spontan, lustvoll, trans*, offene Beziehung auf der Suche nach Sex. All genders welcome“). Dazu veröffentlichte die Trans-Stabsoffizierin ein laszives Foto von sich selbst, das auch gut in ein Softporno-Heft gepasst hätte und in Militärkreisen hohe Wellen schlug. Dass die damalige – zwar verheiratete, aber offenbar promiskuitive – Trans-Bataillonskommandeurin öffentlich wieder einmal auf die Suche nach spezifischen Sexpartnern gegangen war, rief den zuständigen Disziplinarvorgesetzten auf den Plan: Der Transgender-Oberstleutnant hatte schon oft als LGBT-Kämpferin (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) bundesweit für vielfältige Aufregung gesorgt.
Verweis abgelehnt
Die vorgesetzte Dienststelle war über die Aktion der Offizierin im höheren Dienst, die heute Anastasia Biefang heißt (und bis vor sieben Jahren noch Marc geheißen hat) nicht amüsiert. Die Vorgesetzten verhängten eine – wenn auch milde – Disziplinarstrafe: einen offiziellen Verweis. Darob zeigte sich die Trans-Soldatin allerdings hell empört: Sie legte Einspruch ein. Diese Beschwerde wurde abschlägig beschieden. Nun ging Biefang flugs vor Gericht. Nacheinander wurden mehrere gerichtliche Instanzen angerufen. Sie beklagte einen vermeintlich nicht zu rechtfertigenden Eingriff in ihr Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung. Jetzt, nach rund drei Jahren, hat das Bundesverwaltungsgericht über die Berufung Biefangs, in letzter Instanz, seine Entscheidung gefällt.
Gegen Truppendienstgericht
Vorher hatte das zuständige Truppendienstgericht der Bundeswehr in der ersten Instanz den Disziplinar-Verweis bestätigt. Das Gericht sah einen Verstoß gegen die Pflicht von Soldaten, auch außerhalb des Dienstes „ordnungsgemäß“ aufzutreten. Die eher anstößigen Formulierungen in der Tinder-Anzeige hätten Zweifel an der moralischen Integrität der Kommandeurin geweckt. Der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts hat die Entscheidung des Truppendienstgerichts nun bestätigt (Az.: BVerwG 2 WRB 2.21): Zwar werde durch das Verhalten der Trans-Soldatin nicht gleich das Ansehen der gesamten Bundeswehr beschädigt; doch Anastasia Biefang sei ihrer Pflicht zur Wahrung des eigenen Ansehens nicht ausreichend nachgekommen. Denn Biefang habe als damalige Vorgesetzte von rund 1000 Soldaten und Zivilbediensteten eine herausragende repräsentative Position wahrgenommen.
Zweifel an persönlicher Integrität
Der Vorsitzende Richter Richard Häußler sagte in seiner Urteilsbegründung: „Wir denken, dass ein Kommandeur auch im Internet seine Worte wählen muss.“ In dieser wichtigen, auch öffentlichkeitsbezogenen dienstlichen Funktion „müssen Formulierungen vermieden werden, die Zweifel an der charakterlichen Integrität wecken“. Die Transgender-Soldatin, die mittlerweile in einer militärischen Informatik-Dienststelle als Referentin Dienst tut, muss ihren privaten Auftritt auf einem Dating-Portal zukünftig also wohl etwas zurückhaltender gestalten.
Sarkastischer Kommentar
Biefang zeigte für das höchstrichterliche Urteil jedoch kein Verständnis. Sie sagt, sie wisse angeblich nicht, was an ihrem Tinder-Auftritt missverständlich gewesen sein soll. Die 47-Jährige sarkastisch: „In Zukunft werde ich wohl meine Profile durch meine Vorgesetzen prüfen lassen, ob das rechtmäßig ist.“ Anastasia Biefang bleibt trotz des Disziplinar-Verweises Referatsleiterin im Bonner Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr – weiterhin im Rang eines Oberstleutnants. Das wundert viele Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere. Denn Biefang, die ebenfalls als stellvertretende Bundesvorsitzende der Interessenvertretung QueerBW fungiert, hat schon oft für vielfältige Furore gesorgt: stets im Sinne von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Menschen.
LGBT-Einhorn: Ein Bataillon steht stramm
So verlief vor knapp zwei Jahren in Brandenburg die Verabschiedung Anastasia Biefangs als Kommandeurin recht ungewöhnlich. Zum Abschied der Trans-Stabsoffizierin war das gesamte Nachrichtentechnik-Bataillon 381 – mit etwa 750 Soldaten – auf einem weiträumigen Appellplatz in Starkow (Landkreis Oder-Spree) feierlich angetreten, als die Bataillons-Fahne dem neuen – übrigens männlichen – Kommandanten feierlich überreicht wurde. Dann aber gab es ein offizielles Zeremoniell, das es so in der Bundeswehr noch nie gegeben hatte. Es rollte ein Klein-LKW der Luftwaffe auf den großen Exerzierplatz. Den Unimog hatten Soldaten an den Seiten mit zwei aus Holz gefertigten, riesigen weißen Einhörnern dekoriert, deren Mähnen und Schweife weithin sichtbar mit den bunten Farben der LGBT verziert waren.
Trans-Kommandeuse amüsiert sich
Der Transgender-Oberstleutnant stieg auf die Ladefläche und ließ sich von seinem Fahrer an den angetretenen fünf Kompanien vorüber fahren. Alle Einheitsführer hatten zu salutieren. Dann ging es mit dem Unimog und der 1,87 Meter großen Kommandeuse, die ihr schulterlanges Haar zu einem Zopf geflochten hatte, „kreuz und quer durch die Kaserne“, schrieb das Neue Deutschland. Die Berliner Zeitung berichtete seinerzeit, die Bataillonsführerin habe sich „sichtlich amüsiert“. Was man dazu wissen muss: Das Einhorn gilt weltweit als politisches Symbol für die LGBT-Bewegung.Die allermeisten deutschen Soldaten fragten sich schon damals, ob es mit ihrem militärischen Selbstverständnis zu vereinbaren ist, wenn heutzutage in der Bundeswehr einem ganzen Bataillon befohlen wird, ausgerechnet vor LGBT-Symbolen strammzustehen.
In Darkrooms zum „Vögeln“ unterwegs
Doch Anastasia Biefang hat auch nach ihrer Zeit als Kommandeurin vielfältig von sich reden gemacht. Im April 2021 wurde auf dem Youtube-Kanal der Dragqueen Jurassica Parka (bürgerlicher Name: Mario Olszinski) ein erstaunliches Interview mit Biefang präsentiert. Vor dem Gespräch ist sie von der Moderatorin ausführlich als Offizierin vorgestellt und befragt worden. Die transgeschlechtliche Soldatin plauderte dann mit der Dragqueen angeregt insbesondere über privat-intime Themen. Biefang wörtlich: „Ich lasse mich gern vögeln in Darkrooms.“ Sichtlich belustigt hakte die Moderatorin nach: „Du lässt dich gerne durchbumsen?“ Biefang: „Ja, warum nicht, ne?“ Dass die umtriebige Trans-Stabsoffizierin während einiger Film-Szenen demonstrativ sogar einen nachgebildeten, riesigen rosa Penis in die Kamera hielt, ist sicherlich auch nicht unbedingt im Sinne des geltenden Soldatengesetz gewesen. Dass das Verteidigungsministerium die transgeschlechtliche Soldatin ob ihres provozierenden Film-Auftritts zur Rechenschaft gezogen hat, ist nicht anzunehmen. Die Bundeswehr-Führung hat vielmehr versucht, in einem Werbefilm für die bundesdeutsche Öffentlichkeit auch die bunte Vielfältigkeit von LGBT-Soldaten unter Beweis zu stellen. So soll Nachwuchs für das Militär gewonnen werden. Einer der Hauptdarsteller in diesem PR-Video: die Transe Anastasia Biefang.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
So wenig erfreut über Scholz als Kanzler ich war, so sehr gebe ich ihm in dieser Sache Recht. Das Wohl von über 80 Mio Deutschen hat über dem Wohl der Ukrainer zu stehen. Andernfalls hätte unser Kanzler seinen Job verfehlt.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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EU-weiter Aktionsplan gegen Rassismus
Durchgreifende Kontrolle
Die Europäische Kommission will einen EU-weiten Aktionsplan gegen Rassismus implementieren: Mit schönen Formulierungen arbeitet sie an Instrumenten zur breiten Beeinflussung und Steuerung der Bürger in Medien, Schule und Internet. Denn ein zentraler Punkt des Vorhabens ist die digitale Kontrolle.
(Junge Freiheit. Das funktioniert wie mit Facharbeitereinwanderung, Corona, Krieg und Klima: Es gibt gar keine Rassen.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Wie kann man nur so doof sein?
„Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht“, jodelte 1983 die Band Geier Sturzflug. Das scheint mir als Empfehlung sehr aktuell. Also auf in den sonnigen Süden, solange das noch nicht als staatsfeindlicher Umtrieb gilt – oder der Sprit rationiert wird, wie das Salatöl im Supermarkt. Wir beschlossen den Urlaub mit einer Hamsterfahrt zu verbinden, denn aus Slowenien erreichte uns die Kunde von einem auf 1,56 Euro gedeckelten Benzinpreis. Der Sprit kostet dort im Monat Mai für alle überall das gleiche, und der Staat entschädigt die Mineralölkonzerne. Eine Regelung, so übersichtlich wie die Glatze von Olaf Scholz – und dennoch für Deutschland entschieden zu einfach...
(achgut.com. Dafür schafft Deutschland eine Akrobatik-Sensation, ein Finanzminister macht's möglich. Das Benzin soll billiger werden, indem der Preis steigt.)

BLICK ZURÜCK - NACH VORN
Blackbox KW 21 – Lindners Gebot der ökonomischen Klugheit
Bert Brecht reloaded: Erst kommt die Moral, dann das Geschäftemachen. In Davos gab’s wieder Klima-Häppchen zum „Chateauneuf de la Transformation“, und trotzdem wäre aus der heiligen Klima-Kuh beinahe ein Beefsteak geworden …
VON Stephan Paetow
...Natürlich sind die staatsnahen Arbeitsmarkt-Berichte das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind, also nur der Vollständigkeit halber: Obschon wir seit 2015 drei Millionen Fachkräfte importierten, „hat der Fachkräftemangel in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht“, so irgendein staatliches Institut. Lösung der „Forscher“: Noch mehr Fachkräfte importieren....
(Tichys Einblick. Einmal verzellt, immer verzählt.)

Grüne Erfolge, schwarze Träume: Ampel unter Druck?
Grüne im Aufwind: Baerbock und Habeck sind die beliebtesten Politiker Deutschlands, bei den Landtagswahl in Kiel und NRW erzielte die Partei Spitzenwerte. In beiden Ländern läuft es auf Schwarz-Grün hinaus. Woher rührt der grüne Höhenflug?
(wdr.de. ARD-Presseclub der linksgrünen Glaubenskongreation.  So geht grüner Kommunismus. Im Bund 11 Prozent, in NRW 10, Tiefflüge, welche Spezialjournalismus hochstapelt. Palaver mit Förster*innen aus dem grünen Pressewald.)

 

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