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Gesagt

Pfingsten (von griechisch πεντηκοστὴ ἡμέρα pentēkostē hēméra, deutsch ‚fünfzigster Tag‘, hat als Wort keinerlei inhaltliche Bedeutung, früher auch mit bestimmtem Artikel: die Pfingsten ist ein christliches Fest, an dem die Gläubigen die Sendung des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu und seine bleibende Gegenwart in der Kirche feiern. Ikonografisch wird Pfingsten auch Aussendung des heiligen Geistes oder auch Ausgießung des heiligen Geistes genannt. Der Pfingstsonntag ist der 50. Tag der Osterzeit, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, und liegt zwischen dem 10. Mai (frühester Termin) und dem 13. Juni (spätester Termin).Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot (τὴν ἡμέραν τῆς πεντηκοστῆς ‚zum 50. Tag‘) in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1–41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als Fest im Kirchenjahr wurde Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.  Die Mehrzahl der Kirchenmitglieder kann mit Pfingsten nichts mehr anfangen. Bis ins 19. Jahrhundert gab's unter den Metzgern anknüpfend an vorschristliche Opferfeste zur Begrüßung des Sommers den Brauch eines Pfingstessens, zu dem ein Ochse  verzehrt wurde, welcher vorher prächtig geschmückt durch den Ort getrieben wurde. 

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