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Geschürte Hysterie gegen AfD

Von wem die Republik wirklich in Gefahr ist

Von WOLFGANG HÜBNER

Nach dem bekannt gewordenen Geständnis des Mörders von Walter Lübcke lamentieren die konformistischen Medien, allen voran die FAZ: „Republik in Gefahr“. Und das nach einer wahrscheinlich politisch motivierten Tat eines rechtsextremistischen Desperados, der es offensichtlich geradezu darauf anlegte, ermittelt und verhaftet zu werden. Selbst wenn er Helfer gehaben haben sollte, sind die kriminell wie politisch ebenso limitiert wie der Mörder. Solche Gestalten stellen, wie abscheulich auch ihre Taten sind, keine Gefahr für die Republik, ja noch nicht mal eine besondere Herausforderung dar. Ein Staat, der damit nicht fertig wird, kann gleich Konkurs anmelden.

Wer also in dieser Situation verkündet, die Republik sei in Gefahr, der schürt Hysterie und hat nebenbei geradezu beängstigend wenig Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit der deutschen Republik. Dieses fehlende Vertrauen, dieses geringe Selbstvertrauen ausgerechnet der nach eigenem Anspruch staatstragenden Kräfte im Lande ist immer wieder zu beobachten: Stellt ein Jungsozialist wie Kevin Kühnert mal wieder den Kapitalismus, also ein Wirtschaftssystem, das Kühnert weder versteht noch infolge seiner intellektuellen Limitierung je verstehen wird, in Frage, wird gleich panikartig das Gespenst des drohenden Kommunismus beschworen.

Und wenn eine bürgerlich-konservative Partei wie die AfD in die Parlamente einzieht, dann soll ernsthaft die Demokratie in Gefahr sein, weil nun wenigstens eine Partei anders argumentiert als alle anderen das inzwischen fast ununterscheidbar tun. Dass hingegen Deutschland außenpolitisch so isoliert ist wie noch nie seit Gründung der Bundesrepublik 1949, soll keine Gefahr sein? Verkracht mit Trump, Putin, Orban, Salvini; infolge der ganz Europa schockierenden Invasion von 2015 mitverantwortlich für den Brexit; vorgeführt und ausgenutzt vom “Freund“ Macron; unter ökonomischen Druck gesetzt von den cleveren Chinesen (E-Mobilität)!

Das alles ist tatsächlich eine Gefahr für die Republik, vor allem aber für die Zukunft ihres Souveräns, also des deutschen Volkes. Dazu noch eine fünfstellige Zahl von islamischen „Gefährdern“ zwischen Flensburg und Konstanz, Millionen importierte Sozialfälle, die irrsinnigen Folgen der weltweit dümmsten „Energiewende“, eine marode Infrastuktur in zukunftswichtigen Bereichen, aber Geschwätz- und Genderprofessoren ohne Zahl sowie alle Weltrekorde im Hypermoralismus und Greta-Fanatismus.

All das bringt die Republik ungleich mehr in Gefahr als der Lübcke-Mord, der im Gegensatz zu den vielen Mordanschlägen der sogenannten „Roten Armee Fraktion“ vor 40 Jahren übrigens weder ideologisch begründet noch politisch propagiert wurde. Wie soll ein so sehr die Öffentlichkeit scheuendes politisches Verbrechen die deutsche Republik, unseren Staat in Gefahr bringen? Das kann eigentlich nur verbreiten, wer über die echten Gefährdungen Deutschlands schweigen will. Zum Beispiel über die immer verheerendere Bilanz der Amtszeit von Angela Merkel.
(pi-news.net)

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