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Narren-Tour nach Lahr

(Tutut). Narren kommen heutzutage herum, unter ihnen findet in der fünften Jahreszeit mehr Austausch statt als in den übrigen vier saisonablen Jahresabschnitten, wenn Menschen wieder normalen zivilen Beschäftigungen nachgehen. So hat es am Sonntag die Narrenzunft Spaichingen in die Brauchtumsdiaspora nach Lahr verschlagen. Auch eine Handvoll "Fruchtkastengeister" aus Tuttlingen (ganz unten) ließ sich sehen.

Der Umzug war zwar groß mit 120 Zünften und Gruppen, die es auf ein buntes Feldlager von 4500 Teilnehmern brachten, dennoch ist die Erinnerung daran, was das Ganze soll, in Lahr kaum verbreitet. Entsprechend stimmungslos säumte Volk den Weg, auf einem Anhänger waren C-Promis abgestellt.

Die Begeisterung unter und über sich  trübte die Stimmung der Aktiven, bei denen Hexen und Teufel das Bild bestimmten, keineswegs. Nach über einer Stunde waren die letzten Gruppen noch nicht unterwegs. Als der Umzug sich in Bewegung setzte, kam ihm noch die halbe  Truppe auf dem Marsch zum Startplatz entgegen. Qualität sollte wohl vor Quantität den Vorzug kriegen.
Zuhause sind die Zünfte immerhin auch noch zu sehen trotz voller Terminkalender. So waren die Spaichinger schon am Samstag beim Nachtumzug der Funkenhexen (unten) mit von der Partie.

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