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Glaubenssache

Mit Klima-Hysterie in den Öko-Sozialismus

Der „Klimaschutz“ ist die heilige Kuh der Grünen. Alles in ihrem Programm dreht sich um das Dogma des „menschengemachten Klimawandels“, der um jeden Preis verhindert werden müsse: 50 Milliarden Euro im Jahr wollen sie dafür ausgeben, Steuern erhöhen und Schulden ohne Ende machen, vom Schnitzel bis zur Flugreise den Bürgern alles Mögliche verbieten und eine umfassende staatlich dirigierte Planwirtschaft einführen.

Industrie, Energieerzeugung, Mobilität und Autobau sollen nur noch nach den Regeln der Grünen arbeiten und produzieren dürfen. Markt und Wettbewerb, die Garanten für Fortschritt und Wohlstand, werden für weite Teile unserer Volkswirtschaft außer Kraft gesetzt. Alles im Dienste des grünen Wahns: Aus den verteufelten fossilen Energieträgern „auszusteigen“, um die Emission von CO2 drastisch zu reduzieren und damit die globale Erwärmung und den drohenden Weltuntergang zu verhindern.

Die Grünen behaupten, das sei „Konsens“ in „der Wissenschaft“. Schaut man genauer hin, hält so gut wie nichts davon einer wissenschaftlichen Betrachtung stand. Kohlendioxid – CO2 – ist ein Spurengas, das lediglich 0,04 Prozent der Erdatmosphäre ausmacht. Trotzdem soll es für einen „Treibhauseffekt“ verantwortlich sein. Die Zunahme der CO2-Konzentration in den letzten 150 Jahren, für die Klima-Apokalyptiker vor allem dem Menschen und der Verwendung fossiler Energieträger die Schuld geben, soll wiederum eine „Erderwärmung“ verursachen, der katastrophale Folgen zugeschrieben werden und die es um jeden Preis abzuwenden gelte.

Das erklärt natürlich nicht, warum es in Zehntausenden von Jahren immer wieder Warmzeiten mit höherer CO2-Konzentration gab. Solche Perioden waren in der Menschheitsgeschichte stets Blütezeiten. Wo mehr Leben ist, ist mehr CO2; für Pflanzen und Vegetation ist es lebensnotwendig. Auch kann man das „Klima“ gar nicht „schützen“ – Klima ist ein über Jahrzehnte gemittelter Durchschnitt von Wetterwerten und von Ort zu Ort auf der Erde verschieden.

Dennoch glaubt der grüne Klima-Wahn, dieses durch menschliche Entscheidungen steuern zu können; Heerscharen an von der Politik gut bezahlten Wissenschaftlern erstellen Modelle, die suggerieren, globale Temperaturanstiege bis zum Jahrhundertende auf ein Zehntelgrad genau voraussagen zu können und doch mehr an Kaffeesatzleserei erinnern.

Selbst wenn es so wäre: Deutschland hat einen Anteil am weltweiten menschengemachten CO2-Ausstoß von gerade mal zwei Prozent, China allein emittiert das Vierzehnfache. Würde Deutschland, wie von den Grünen erträumt, von heute auf morgen „CO2-neutral“, würde nach diesen Modellen die Erderwärmung lediglich um 0,000653 Grad Celsius gesenkt – praktisch nicht messbar also. Dafür mit Abermilliarden eine Volkswirtschaft umzukrempeln und ein noch wohlhabendes Land zu deindustrialisieren ist ein absurd hoher Preis.

„Klimaschutz“ ist also Glaubenssache.

Über Fakten wollen die grünen Klima-Prediger deshalb gar nicht erst diskutieren; wer ihrer Lehre nicht folgt, ist ein „Klima-Leugner“ – in früheren finsteren Zeiten hätte man „Ketzer“ gesagt. Wie mittelalterliche Bußprediger und Ablasshändler behaupten sie, das Ende der Welt wäre nahe; mal soll die Erde in den Ozeanen ertrinken, mal werden wir alle verbrennen. Außer natürlich, wir schlucken und bezahlen alles, was die Grünen vorhaben.

Nicht Aufklärung, sondern Angstmache ist das Propagandarezept der grünen Klima-Hysteriker. Sie wollen den Planeten retten – drunter tun sie es in ihrem Größenwahn nicht. Ein schwedisches Schulmädchen mit offenkundigen psychischen Problemen namens Greta, das mit schlichten Botschaften wie „ihr sollt Panik bekommen“ um die Welt zieht, ist das Aushängeschild der fanatischen Jugendbewegung „Fridays for Future“, die für sie Druck auf der Straße macht.

Zu den radikalen Hilfstruppen aus der sogenannten „Zivilgesellschaft“ kommt das Panik-Orchester in den etablierten Medien, das ihr Lied gläubig mitsingt. So haben sie es geschafft, die Gesellschaft auf Linie zu bringen und alle etablierten Parteien in ihre „Klimaschutz“-Einheitsfront einzureihen.

Das klingt totalitär und ist es in der Konsequenz auch. Es geht nicht um das Klima in fünfzig Jahren, das seriöse Wissenschaft genausowenig sicher voraussagen kann wie das Wetter im nächsten Monat. Es geht darum, die Wirtschaft zu reglementieren und zu kommandieren und alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens unter staatliche Kontrolle zu bringen und mit Vorschriften und Verboten zu überziehen.

Ganz nach dem Vorbild der Sozialisten von einst, die den Marxismus zur einzig zulässigen „Wissenschaft“ und sich selbst zu seinen Vollstreckern erklärt hatten. Das Ergebnis wird dasselbe sein: Im neuen grünen Öko-Sozialismus sind wir alle „klimaneutral“, aber arm. Bis auf die grüne Klima-Nomenklatura natürlich, die mit ihrer Doppelmoral weiter reisen und lustig leben darf.
(gruener-mist.de/klimahysterie)

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