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Grüne strotzen vor Kraft

Winfried Kretschmann beliebt wie nie zuvor

Von CANTALOOP

Da wächst tatsächlich ein „GRÜN*kern-Bratling“ von ernstzunehmender Größe heran: 34 Prozent plus x in den Umfragewerten kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März! Die Öko-Kommunisten erreichen hier trotz all ihrer zahlreichen Verbote, Regelungen und Schikanen für die wertschöpfenden Bevölkerungsteile Dimensionen, die längst einer Volkspartei gleich kommen. Im einst tiefschwarzen Baden-Württemberg, seit jeher eigentlich eine CDU-Hochburg höchster Ausprägung, scheint traditioneller Konservatismus, zumindest offiziell, keine tragende Rolle mehr zu spielen. Abgesehen von der OB-Wahl vor nicht allzu langer Zeit, die in Ermangelung eines grünen Spitzenkandidaten zugunsten eines wertkonservativen Kandidaten ausging.

Zugegebenermaßen hat der ehemalige Lehrer und Maoist Winfried Kretschmann offenbar seine Lektion gelernt. Er vertritt das Land in einem speziellen Mix aus Lokalkolorit, christlicher Tradition und einer Behäbigkeit, die auch einem CDU/FDP/AfD-Politiker in dieser Region gut zu Gesicht stünde. Das kommt speziell auch bei der älteren Generation an. Und der schwäbische Nachwuchs ist ohnehin grün-affin bis ins Mark.

FDP hegt noch Ambitionen
Aktuell meldet sich die in Baden-Württemberg ehemals auch gut aufgestellte FDP zu Wort und spricht Regierungsambitionen an, die aber nach aktuellem Stand der Dinge nur innerhalb einer Ampel-Koalition, im Klartext mit SPD, den Grünen plus einem mächtigen Wahl-Boost zu bewerkstelligen wären. Wir erinnern uns: noch vor nicht allzu langer Zeit schloss FDP-Chef Christian Lindner derlei Zusammenkünfte auf Bundesebene noch kategorisch aus. Dafür gebührt ihm auch heute noch ein gewisser Respekt, selbst wenn er sich ansonsten eher als politischer Bettnässer entpuppt und außer gelegentlichen Sticheleien, die eigentlich keinem richtig wehtun, kaum etwas zu den drängenden Problemen der Zeit zu sagen hat.

Kretschmann ermöglicht den Grünen Höhenflüge ungeahnter Art
„Landesvater“ Kretschmann gilt als der große Zampano, der bestimmen kann, wie – und vor allem mit wem es weitergeht im Ländle. Wird Stuttgart bald komplett autofrei sein? Das liegt nicht zuletzt in seinen Händen. Ob Daimler-Benz, Bosch, Siemens und Porsche zukünftig im nahen und fernen Ausland ihr Glück suchen und schließlich die von seinen Parteigenossen vorangetriebene Rundum-Überwachung inklusive der Verschärfung sämtlicher Lebenshaltungskosten der Bürger neue Dimensionen erreicht, ist ebenfalls ungewiss. Viele wissen ob seiner bewegten Vergangenheit im westdeutschen kommunistischen Bund – und glauben dennoch, er hätte seinen alten Idealen, die irgendwo zwischen Marx, Mao und Ho-Chi-Minh angesiedelt sind, komplett abgeschworen.

So könnte nach 16 Jahren Regentschaft einer zweifellos sozialistisch geprägten Kanzlerin ein Ministerpräsident ähnlicher Gesinnung mit 12 Jahren ununterbrochener Dienstzeit folgen. Immerhin stellt dies eine bemerkenswerte Kontinuität dar, die die besonnenen Schwaben seit jeher ausgezeichnet hat. Treue, Gehorsam und Unterordnung. „So isch’s recht“, freut sich Winfried Kretschmann im breitesten Schwäbisch.
(pi-news.net)

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