Springe zum Inhalt

Guten Tag! 12.8.22

 

 

Wenn eine Ringeltaube und eine Türkentaube ums Futter kämpfen, liegt's nicht am menschlichen Symbolfrieden, damit haben sie gar nichts zu tun, sondern am Naturgesetz, wo Macht mit Gewalt regiert. Das mit dem Frieden war nur ein Bildungsdefizit in Biologie, weil sie meinten, den Tauben fehlte die Galle. Irgendwie scheinen sie in allgemeiner babylonischer Sprachverwirrung etwas mit dem Gallischen Krieg verwechselt zu haben. Auch Orwells Neusprech will gelernt sein, britischer Sexismus mit Gender führt zu keinem Ziel. Außer vielleicht Anhänger von Vielfalt in Einfalt. So -  oder so, wenn der Mensch nicht zum Verein wird, hat er's schwer. Wikipedia: Die Charta der Vielfalt ist eine 2006 veröffentlichte Selbstverpflichtung und ein Verein, der sich für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld einsetzt. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt erklären Arbeitgeber, dass sie Chancengleichheit für ihre Beschäftigten herstellen bzw. fördern werden. 2018 gab es laut eigenen Angaben 3.000 Unterzeichner (Stand: September 2018). Regelmäßig stattfindende Veranstaltungen der Charta der Vielfalt sind der jährlich wiederkehrende bundesweite Deutsche Diversity-Tag im Frühjahr sowie die in Berlin stattfindende Diversity-Konferenz im November. Bei der Charta der Vielfalt handelt es sich um eine Selbstverpflichtung, die sich für Diversity Management einsetzt. Ziel der Charta der Vielfalt ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle Beschäftigten die gleiche Wertschätzung und Förderung erfahren, unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Kritiker werfen verschiedenen Unterzeichnern vor, die Charta der Vielfalt einzig zur Verbesserung ihres Images zu nutzen statt zur aufrichtigen Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt innerhalb der Organisationen.Tatsächlich überprüft der Charta der Vielfalt e.V. nicht, ob unterzeichnende Organisationen die Standards der Selbstverpflichtung umsetzen. Auch die Bundesregierung, die über die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration jede Charta-Urkunde der unterzeichnenden Unternehmen und Organisationen gegenzeichnet, überprüft nicht, ob diese die Charta-Standards auch wirklich umsetzen.[5] Der Charta der Vielfalt e.V. wiederum setzt lediglich eine „aktive Beteiligung der Unterzeichner am Deutschen Diversity-Tag und die Veröffentlichung von nachahmenswerten Umsetzungsbeispielen aus dem Diversity Management“ voraus. Die Charta der Vielfalt wurde im Dezember 2006 von vier Unternehmen initiiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel übernahm von Beginn an die Schirmherrschaft. 2007 bis 2010 wurde die Initiative von Maria Böhmer, zu dem Zeitpunkt Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, betreut. Am 10. September 2010 gründeten elf Unternehmen den Verein Charta der Vielfalt e.V. mit Sitz in Berlin. Der Verein übernahm ab diesem Zeitpunkt die inhaltliche Arbeit, um das Thema Diversity Management in Deutschland voranzutreiben. Die Bundesregierung blieb weiterhin mit der Migrations- und Integrationsbeauftragten (seit 2013 Aydan Özoğuz) als Vorstandsmitglied vertreten.Vorstandsmitglieder sind seit 2021: Ana-Cristina Grohnert (Vorstandsvorsitzende)
SAP SE, Nina Katrin Straßner (Stellvertretende Vorstandsvorsitzende)
BNP Paribas, Eva Voss Sanofi-Aventis Deutschland, Frank Rusko
die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, vertreten durch Bernd Knopf. Der Verein hatte Stand 2022 31 institutionelle Mitglieder: accenture, Adidas, Allianz, Audi, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, BMW, BNP paribas, BP Europa, Commerzbank, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, Deutsche Post, Deutsche Telekom, e.on, Ernst & Young, Henkel, Internationaler Bund e.V., Mercedes-Benz Group, Merck, Novartis, Osram, Otto Group, Rossmann, Sanofi, SAP, Schaeffler, Siemens, Stiftung kreuznacher diakonie, Traton und Volkswagen. Ein Jahr nach dem Start der Initiative im Jahr 2006 sprach Der Spiegel im Artikel „Schöner Schein zum Nulltarif“ von „nebulösen Inhalten“ und bezweifelte, dass konkrete Erfolge erzielt worden seien. Kritisiert wurde vor allem, dass die Unternehmensinitiative keine klaren Forderungen an Unternehmen und Organisationen stelle, um Unterzeichner zu werden. So können die Unternehmen den Schein wahren, ohne in der Praxis die Möglichkeiten für Flüchtlinge, Menschen mit Behinderungen und weiteren Beschäftigten zu verbessern. Das Manager Magazin stellte 2010 den Charta-Mitbegründer BP als ein Beispiel für Unternehmen dar, die sich nach außen hin verantwortungsbewusst geben, im operativen Geschäft jedoch die Nachhaltigkeit vernachlässigten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellte 2011 fest, dass der Deutscher Fußball-Bund zwar öffentlichkeitswirksam die Charta unterzeichnet, aber keine einzige Frau ins Präsidium berufen habe. Acht von den damals dreizehn Mitgliedern des Charta-Vereins hätten keine Frau im Vorstand.[19] Im Jahr 2016 hatten von den 19 Vereinsmitgliedern über die Hälfte der Vereinsmitglieder (12 Unternehmen) Frauen im Vorstand. Anfang 2016 veröffentlichte Deutschlandradio Kultur einen Beitrag zum Stand der Charta der Vielfalt nach zehn Jahren und zur Position der Gewerkschaft Verdi, die Kritik am Arbeitgeber-Ansatz der Charta der Vielfalt äußerte. Eines der Hauptargumente der Gewerkschaft war es, dass die Charta der Vielfalt den Schwerpunkt auf den wirtschaftlichen Nutzen von Diversity setzt, statt Menschlichkeit in den Vordergrund zu rücken. Ein vorgebrachtes Gegenargument geht auf die Struktur der Charta der Vielfalt ein. Als Unternehmensinitiative habe sie die Aufgabe u. a., Diversity Management öffentlich bekannt zu machen und das Thema innerhalb der Organisationen voranzubringen, statt mit äußeren Instrumenten, wie beispielsweise Gesetzgebung und Quoten, Veränderungen herbeizuführen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.