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Guten Tag!12.10.21

 

 

Während jedes Kaff nun meint, normal wäre das Abnorme, also zum Beispiel Sonntseinkauf gegen alle Regeln des Grundgesetzes, aber mit Maske und Abstand gegen Merkels eingebildeten Nachtkrabb, versuchen die Alemannen jenseits des Rheins sich nicht anzustecken lassen von spätgermanischer Dekadenz - und laden zur Kilbe ein, wo E-Autos Brauch sind, wenn überhaupt,  für das, wozu sie schon immer ihren einzigen Nutzwert hatten: zu fahren mit der Jugend im Kreis  herum. Das Kilbesingen geht sowohl auf eine alte Kirchweihtradition als auch auf die institutionalisierte Kirchweihe in der vorderösterreichischen Herrschaft Schramberg zurück. Noch heute wird in einigen Pfarrgemeinden der Raumschaft Schramberg, sowie der näheren Umgebung die Kilbe (Kirchweih) mit einem Kilbegottesdienst gefeiert. Ab dem dritten Samstag im Oktober bis zum darauf folgenden Mittwoch ziehen Kinder abends mit Laternen und Rübengeistern durch die Straßen von Schramberg und den umliegenden Dörfern und Städten und erhoffen sich, durch ihr 'Kilbesingen' ein paar Süßigkeiten d.h. traditionell Äpfel, Birnen, Walnüsse und Guzle zu verdienen. Auch Schokoriegel und andere Süßigkeiten werden gerne an die Kinder ausgegeben.. In Lauterbach findet der alte Brauch noch etwas größeren Anklang als in den anderen Gemeinden. Dort werden auch nicht alle Lieder gesungen, die in den anderen Orten gesungen werden. Stattdessen hat man teilweise auch einige Kilbelieder. Auch in Schiltach gibt es jedes Jahr noch eine gewisse Anzahl an 'Kirbesängern'. Insbesondere in der Gemeinde Aichhalden ist in den 1990er Jahren eine abgeleitete Form, das sogenannten „Schnäpsle-Singen“ aufgetaucht. Das traditionell in der Raumschaft Schramberg gesungene Kilbelied lautet folgendermaßen: 'Wenn Kilbe isch, wenn Kilbe isch, no schiasst mein Vaddr an Bock. Un wenn mei Muddr gedanza goht, no fladdered ihra Rock. Haurock'". (Wikipedia)

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