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Guten Tag!21.9.21

 

 

"Wenn der Mensch spinnt,  setzt er ein Zeichen". Was will uns dieses Sprichwort sagen? Spinne am Morgen, dann hast du's am Abend? Was oben offen ist, darf nicht ganz dicht sein?  Wer Wind sät, radelt auch hoch hinauf? In ZDFheute gab  Prof. Dr. Tanja Michael, die  Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität des Saarlandes lehrt, dort kommen viele kluge Leute auch der deutschen Politik her, ganz kluge Ratschläge: "Angst ist ja ein ganz altes Gefühl, eng mit unserer Evolution verknüpft. Wir alle kennen die Symptome, den beschleunigten Herzschlag, den erhöhten Puls, dieses Drücken in der Magengegend oder auch das Kribbeln in den Fingern. In großer Gefahr wird unser Körper gepusht, wir können schneller reagieren – zum Beispiel auch schneller weglaufen. Es gibt aber auch noch eine andere Reaktion, die etwas seltener ist: nämlich sich tot stellen. Wir kennen das gut aus dem Tierreich. Bei uns Menschen kann das bedeuten, erstarrt auf dem Sofa zu sitzen und sich innerlich taub zu fühlen". Was auch immer sie meinen mag,  am Sonntag ist Bundestagswahl. Es lohnt sich, mal unters Sofa zu schauen, statt sich tot zu stellen vorm Fernseher. Vielleicht sitzen da die kleinen grünen Männchen vom anderen Stern, planen Windräder und  spinnen Zwangsjacken aus  Klimaangst. Die einen bauen auf Teufel komm rein in den Wald babylonische Türme, die anderen machen die Viren- und Wetterflucht dorthin, wo keine Spinner Zeichen setzen. Nach der saarischen Wurstringparabel: "Angst und Wut sind sehr verwandte Reaktionen. Während die einen flüchten, gehen die anderen zum Angriff über, um gegen das Angstgefühl anzugehen".

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