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Guten Tag!28.1.22

 

 

Wer den Wolf ruft, muss auch mit ihm tanzen. Es scheint, Guido Wolf, der die Patenschaft  für den ersten wilden Isegrim übernehmen wollte, hat es sich anders überlegt und kümmert sich lieber um sich selbst. Nach den Problembären machen auch immer mehr quer durch Deutschland spazierende Wölfe Probleme. Denn wer hätte das gedacht: Die Tiere wollen fressen, und mangels Rotkäppchen lässt eine Umstellung auf Grünkäppchen noch warten, während der Wolf als Veganer kaum Zukunft haben dürfte. Bayern, speziell CSU und Freie Wähler, durch Schnellschuss als Problemland mit Bärentöter bekannt, wurde nun per Gericht gestoppt, auch einen Wolf aufs Korn zu nehmen. Für einen ganz bestimmten Wolf hatte die Regierung von Oberbayern die Jagd freigegeben in einer Amtsverfügung, welche erst einmal übersetzt werden müsste, es sei denn, sie fällt in die Hand von Juristen: "Die Entnahme des Wolfes durch Tötung mittels Schusswaffe hat nach jagdrechtlichen Grundsätzen zu erfolgen“.  Nichts war's.  Der Wolf soll leben, meldet Zeitung: "Bis Ende März sollte die Jagd auf das Tier frei sein. Doch schon vier Tage nach dem Vorpreschen der Bezirksregierung gab es neben dem unwilligen Jagdpräsidenten für die Wolfsaustilger eine weitere Überraschung: angenehm für das Tier, unangenehm für all jene, die an dessen Tod gearbeitet haben. Das Verwaltungsgericht München beschloss in einem Eilverfahren, der Abschussbeschluss sei voraussichtlich rechtswidrig". Wer heult nun am lautesten? 

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