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Guten Tag!6.10.21

 

 

Merkel ist Vergangenheit, wenngleich das von ihr Angerichtete ein Fall für Gerichte sein sollte, schaffen es ihre Medien nicht, über den Rhein zu schauen, denn dort spielt die Musik. Frankreich wählt 2022 den Präsidenten, und Macron ist alles andere als der Franzosen Liebling. Éric Zemmour (63) ist Journalist, Autor und gilt als möglicher Präsidentschaftskandidat. Er ist einer der bekanntesten Exponenten der Islamkritiker in Frankreich. Er wurde von französischen Gerichten mehrfach wegen - nennen wir es mal so - nicht politisch korrekter Meinung verurteilt. U.a. wird er von Jean-Marie Le Pen unterstützt. Bisher hat er seine Kandidatur nicht öffentlich erklärt. Éric Zemmour wurde in Montreuil-sous-Bois als Sohn von Roger und Lucette Zemmour geboren. Die Familie ist jüdisch-algerischer Abstammung. Algerische Juden sind seit dem Décret Crémieux von 1870 französische Staatsbürger. Nach dem Abschluss am Institut d’études politiques de Paris blieben zwei Versuche Zemmours, an der École nationale d’administration (ENA) aufgenommen zu werden, ohne Erfolg. Er arbeitete dann beim Le Quotidien de Paris. Später kam er zu Info-Matin und schrieb für Globe Hebdo, ein wöchentliches Nachrichtenmagazin. 1996 wurde er politischer Kolumnist bei Le Figaro (bis 2009). Zemmour schrieb außerdem Biografien von Jacques Chirac und Édouard Balladur und einige politische Essays. Seit dem 14. Oktober 2019 moderierte er eine wöchentliche Sendung auf CNews (früher i-Télé). Nachdem eine mögliche Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen 2022 bekannt wurde, beendete CNews am 13. September 2021 die Zusammenarbeit mit Zemmour bis auf weiteres. Unter "politische Aussagen" von Zemmour berichtet Wikipedia: "Während einer von Marion Maréchal organisierten 'Zusammenkunft der Rechten' (Convention de la droite) hielt Zemmour am 28. September 2019 in Paris eine programmatische, den Kern seines Denkens zeigende Grundsatzrede. In ihr prangerte er den sogenannten 'Progressivismus' als 'immer ausgefeilteren repressiven Apparat der Kanalisierung und der Zensur' an, dem die Justiz als Vollstreckerin diene, 'um Dissidenten zu schikanieren und die einst schweigsame, jetzt gelähmte Mehrheit zu terrorisieren'. Dieser 'Progressivismus' diene zwei 'Totalitarismen', die 'gleichzeitig Rivalen und Komplizen' seien: 'Sie zerstören unsere Nationen, unsere Völker, unsere Territorien, unsere Traditionen, unsere Lebensweise, unsere Kulturen: auf der einen Seite der Markt-Universalismus...; andererseits der islamische Universalismus, der ... Teile des französischen Territoriums... allmählich durch die schiere Kraft der Zahl und des religiösen Rechts in ausländische Enklaven verwandelt... Früher bedeutete Einwanderung, aus dem Ausland zu kommen, um seinen Kindern eine französische Zukunft zu ermöglichen. Heute kommen Einwanderer nach Frankreich, um wie in ihrem Herkunftsland weiterzuleben... Sie verhalten sich so, als ob sie sich in erobertem Gebiet befinden, wie die Pieds-Noirs in Algerien oder die Engländer in Indien: sie verhalten sich wie Kolonisatoren'. 'In Frankreich wie auch anderswo in Europa werden alle unsere Probleme durch die Einwanderung verschärft... Und alle unsere Probleme, die durch die Einwanderung verschärft werden, werden durch den Islam verschärft. Es ist eine doppelte Gefahr'. Fazit: 'Wir leben unter der Herrschaft eines neuen Hitler-Stalin-Paktes. Unsere beiden Totalitarismen haben sich zusammengeschlossen, um uns zu zerstören, ehe sie sich gegenseitig in Stücke reißen'".

 

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