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Guten Tag!6.9.21

 

 

Leute, schnallt Euch an! Der Zirkus kommt. Die Stunde der Gaukler und Entfesselungskünstler. Hans Schumachers Roman "Die Stunde der Gaukler" erzählt die Geschichte des Gauklers und Imitators Tatorimi, der in die Mühlen eines totalitären Regimes gerät, diese Herausforderung persönlich annimmt und versucht, das System von innen her aufzusprengen. Ob das die FDP schafft und speziell ihr Landesvorsitzender und Listenerster, immerhin mit allen möglichen Parlamentswassern gewaschen? Vielleicht guckt er ja mal ins Buch zum Spiel. In literaturschweiz.ch nennt es Beat Mazenauer "eine Anatomie der totalitären Macht und ihres Apparates von 'Begradigern',  indem sie 'Ästhetik und Geist' ihrer Funktionsweise enthüllt und daraus folgert, dass ein solches System weder mit 'Kuschen noch Kriechen', sondern nur mit aktivem Widerstand, mit Gewalt aus den Angeln gehoben und beseitigt werden kann. Der Gaukler, dem diese Aufgabe übertragen ist, verkörpert nicht eigentlich eine Einzelfigur, er repräsentiert mit seiner Imitationsfähigkeit vielmehr ein Kollektiv, das sich auflehnt. Er strebt nicht nach persönlichem Ruhm und nach Applaus für seine Tat, sondern agiert befreit von persönlichen Machtgelüsten - so bringt er sein persönliches Opfer". Ein interessanter Aspekt für die Bundestagswahl. Michael Theurer als neuer Friedrich Hecker? Dessen Schicksal ist bekannt. "Parabelhafte Verallgemeinerung und stilistische Präzision verbinden sich in Schumachers Roman und erlauben verblüffende Einsichten in die psychologischen Mechanismen einer faschistischer Herrschaft. Am Ende schließt er mit einem leidenschaftlichen Appell an alle Gaukler und Hofnarren, also an das Ehrgefühl von uns allen: Lasst euch nicht zu Kriechern und Lakaien der Macht machen". En marche, FDP!?

 

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