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Haltung und Hypermoral – unsere neuen Tugenden

Verzerrung des politischen Wettbewerbs mit allen MItteln

Von CANTALOOP

Auch wenn man als Mensch im Bereich der politischen Willensbildung eher unbedarft oder auch gleichgültig ist, so wie dies bedauernswerterweise immer noch zahlreichen Mitbürgern attestiert werden muss, fällt selbst diesen „mir-doch-egal“-Zeitgenossen mittlerweile auf, dass es in Deutschland längst keinen ernsthaften politischen Wettbewerb mehr um die besten Ideen und deren Umsetzung gibt. Obgleich dies in einer parlamentarischen Demokratie eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Leider unterscheiden sich unsere sogenannten „Systemparteien“ in ihren programmatischen Ausrichtungen nur noch marginal. Eines jedoch eint sie zuverlässig; neben dem Wunsch nach einer kontingentlosen Einwanderung und dem Ende des Landes als Bildungs- und Industrienation ist dies sicherlich der unbedingte Wille zur Vernichtung der einzig realen Opposition. Und dafür ist und bleibt ihnen jedes Mittel recht. Von offener Gewalt über Rufmord bis hin zum Verfassungsschutz reicht hierbei das Spektrum.

Nun sind Erkenntnisse dieser Art beileibe nicht neu. Die Wahl der Mittel hingegen, die unsere „Obrigkeit“ neuerdings nutzt, um ihre Kritiker zu bekämpfen, werden immer absonderlicher, perfider und fatalistischer.

Die kulturlose Linksjugend
Allem Vernehmen nach hat man nun die Jugend entdeckt, die sich aufgrund ihrer Unbedarftheit ganz hervorragend in jedem Sinne instrumentalisieren lässt. Das hat weiland sogar schon der „Menschenfreund“ Mao erkannt – und die Schüler gegen ihre Altvorderen aufgehetzt. Die kommunistischen Muster wiederholen sich in solch einem Umfeld eben beständig.

Das „Rezept“: Man gibt den Heranwachsenden hehre, gleichsam gesellschaftlich wichtige Themen vor, wie beispielsweise: Umweltschutz, Weltfrieden und – und ganz wichtig: „Menschenrechte“. Anschließend lässt man sie „coram publico“ und unter Aufsicht von linken Lehrern, Dozenten und Journalisten ihre Sicht der Dinge verlautbaren, die sich dann zufälligerweise erstaunlich kongruent mit den Auffassungen von Regierung und „Establishment“ zeigt. Den Rest erledigt dann noch die „begleitende“ Presse. Und alle sind glücklich!

Entgrenzte Politik führt zu entgrenzter Rhetorik
Dabei erkennt man bei diesen „staatlichen Interventionen“ nicht, dass Autoritarismus stets ineffizient und selbstkorrumpierend ist. Gleichwohl folgen die seit ihrer frühesten Kindheit ausschließlich mit linksgrünen „Werten“ vollgepumpten Jugendlichen willfährig den Direktiven unseres vereinigten Parteien-Konglomerats.

Die bekanntesten Thesen hierfür: das Automobil ist schlecht, Trump ist ein Teufel und die AfD besteht nur aus Nazis. Nicht zu vergessen: um das „Klima“ zu retten, ist bekanntlich jedes Mittel recht. Somit sind die Jungspunde „sinnvoll“ beschäftigt, folgen fast ohne Zwang einer grünlinken Phrasologie und dürfen, gewissermaßen als Anerkennung, unter wohlwollender Aufsicht ihrer Lehrer die Schule schwänzen, um sich ganz nach Greta Thunbergs Vorbild, für eine „bessere Welt“ einzusetzen.

Sich gesellschaftlich einzubringen ist an sich eine löbliche Sache. Wäre da nur nicht dieser fade Beigeschmack von Opportunismus gegenüber grünen Lobbyistenverbänden, linken NGOs und extremistischen Politikern nebst Gefolge, deren Interessen-Vollstrecker die „Nachwuchs-Politiker“ dadurch geworden sind. Alle Autos abzuschaffen, so wie es die Jugendorganisation der grünen „Öko-Hysteriker“ schon lange verlangt, ist da nur ein Teil der weitreichenden Forderungen.

Des weiteren wird für komplett offene Grenzen ohne jegliche „Schikane“ der „Einreisenden“ votiert – und eine rigorose Verfolgung von Kritikern dieses Kurses empfohlen. Der Begriff „Vaterland“ wird grundsätzlich negativ konnotiert, wie auch dieser schöne Schnappschuss der Jusos Hannover verdeutlicht:

Ein gesellschaftlicher Formzwang
Den jungen Links-Deutschen, die in der Abwertung des Eigenen eine Tugend erblicken, sind somit die Werte von Marx, Stalin und Mao vertrauter als die unserer konservativen Aufbaugeneration, die durch ihre Lebensleistung diesen Luxus-, Wohlfahrts- und Umverteilungsstaat überhaupt erst ermöglicht hat. Mit Vernunft und Realität hat dieses wohlfeile Gebaren natürlich nichts mehr zu tun.

Nichtsdestotrotz: die Exekutierung ihrer „Ideen“ überlassen die Linken allen Anderen. Mit solchen „Quisquilien“ (=Belanglosigkeiten) wie der praktischen Handhabung ihrer wirren Visonen halten sich die selbsternannten Weltenretter ohnehin nicht gerne auf. Dies wiederum eint sowohl die jungen als auch die alten „Grünbewegten“.

Es fehlt der Mut, die Vernunft über die Emotion zu setzen
Da wir nun in Zeiten leben, in denen Haltung und Hypermoral alles sind und wissenschaftliche Fakten vielerorts nur noch als eine Randnotiz wahrgenommen werden, spielen auch die aus dieser verengten Weltsicht heraus resultierenden Gefahren für die Bevölkerung eine untergeordnete Rolle. Stärker oder mehr zu sein, bedeutet im linken Denken eine unantastbare moralische Überlegenheit, die keiner weiteren Begründung mehr bedarf. „Wir-sind-mehr“ und ähnliche „hochwertige“ Vereinigungen verdeutlichen dies.

Somit schließen wir mit den weisen Worten Immanuel Kants, dessen Vermächtnis es dereinst war, die Vernunft über die Ideologie zu stellen: „Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist nicht abzuhelfen!“
(pi-news.net)

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