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Heute schon Tauben gemolken?

Nur Merkel kriegt es fertig,  im März in den April zu schicken

(tutut) - Deutschand ist im März in den April gschickt worden. Aber die Katastrophe heißt nicht Corona, sondern Merkel. Die größte Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg, wie sie sehr richtig erkannte, da sie daran keine Erinnerung hat.  Niemand widerspricht ihr,  wenn sie bequemerweise ein Volk einsperrt wegen Ansteckungsgefahr durch ein paar Kranke, was bisher Teil des normalen Lebens war und .nicht hysterscher Politiker, welche weder von Politik noch von Medizin Ahnung haben und zu faul sind, die fertig in den Schubladen liegenden Gebrauchsanweisungen für Pandemien zu lesen.

So mutieren Merkel zur Schamanin und Spahn zur Medizinfrau, und das Volk jubelt umgefragt der Kaiserin neuen Politik zu. Später einmal wird das Ganze in der Ablage der ungewöhnlichsten Aprilscherze der Geschichte landen.

Einer, vom 1. April 1803, könnte aufgefrischt von heute sein, so wie die Zeiten in ihrer Lange weile sich ähneln. Da beklagte doch die "London Times" den Mangel an Scherzen vom Vortag. "Gestern war wohl der langweiligste und humorloseste 1. April der vergangenen 50 Jahre. Kein Bote von Napoleon traf ein, und weder wurde der Premierminister des Amtes enthoben, noch wollte der Kriegsminster Krieg führen. Mit Ausnahme einiger Schuljungen, die geschickt wurden, um Taubenmilch zu holen, einem halben Dutzend Franzosen, die der jährlichen Löwenwaschung im Tower beiwohnen wollten, und ein oder zwei Aufgetakelten, die ob gefälschter Einladungen um ihr Abendessen kamen, regte sich kaum ein Spaß in der gesamten Metropole, und Witz war ebenso unter pari wie die Aktien an der Börse".

Einer der berühmtesten Aprilscherze in London betraf tatsächlich eine sogenannte Löwenwaschung im Tower. Dort waren seit Heinrich III. bis 1834  "Königliche Löwen" untergebracht, die in den Regent's Park umgesiedelt wurden. 1860 (!) erhieten Tausende von Londonern Einladungen, auf denen stand: "Berechtigt zum Einlass des Trägers und eines Freundes zur jährlichen Zeremonie der Waschung der weißen Löwen am Sonntag, dem 1.April 1860. Eingang am Weißen Tor. Es wird ausdrücklich gewünscht, den Wachen und ihren Gehilfen keinerlei Trinkgeld zu geben".

Erstmals überliefert ist laut Wikipedia die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika. Der Begriff Aprilscherz bürgerte sich jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. In Grimms Deutschem Wörterbuch von 1854 ist zwar der Aprillsnarr verzeichnet, aber noch nicht der Aprilscherz.

Wie es dazu kam, dass der 1. April zum Tag für besondere Scherze wurde, ist bislang unbekannt. Gesichert ist dem Theologen Manfred Becker-Huberti zufolge einzig, dass es schon im Volksglauben der Antike eine Vielzahl von angeblichen Unglückstagen gab, zu denen regelmäßig auch der 1. April zählte.

Egal, welche Theorie dahinter steckt, entsprechend gefeiert wird der 1. April in vielen Ländern. Besonders in Frankreich, wo die Tradition des poisson d'Avril darin besteht, ausgeschnittene Papierfische auf den Rücken Ahnungsloser zu kleben ud fischförmige Süßigkeiten zu verspeisen.

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