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Präsident trumpft im Kartenspiel

Auch Wolf sitzt auf dem Donau-Bänkle

(tutut). In Frankreich hat jeder Hasenverein einen Präsidenten. Der Tuttlinger CDU-Landtagsabgeordnete Guido Wolf ist jetzt auch ein Präsident - im Stuttgarter Landtag und in der Schwäbischen Zeitung alias Gränzbote, alias Heuberger Bote, alias Trossinger Zeitung.  Denn die kennt keinen MdL Wolf mehr, sondern nur noch einen Landtagspräsidenten, der irgendwann scher merken wird, daß er als gespaltene Persönlichkeit unterwegs ist. Ist er nun Präsident, um in Gunningen mit einem Narrenpräsidenten auf Augenhöhe verkehren zu können, ist er gar Dichterfürst, wenn er das Hohelied der Gäubahn singt, von der immer noch ein Gleis auf CDU-Strecke geblieben ist? Auf jeden Fall muß er es sich ja nicht einmal aussuchen, wenn der Untertan "hohen Besuch" empfängt, wenn Präsidenten vorbeischweben. In den Zeiten eines Wulffs, was ja auch ein Wolf ist, können gerade Hohe besonders tief fallen.
"Hohen Besuch gab es am Donaubergland-Stand auch noch am drittletzten Messetag auf der CMT. Landtagspräsident Guido Wolf MdL (Mitte)  und selbst Messechef Roland Bleinroth (links) ließen sich bei ihrem Besuch auf Europas größter Publikumsmesse für Tourismus von Donaubergland-Geschäftsführer Walter Knittel die neuen witzigen Postkarten des Donauberglandes zeigen und über die riesige Resonanz bei den Besuchern auf diese unterhaltsame und äußerst wirksame Marketingidee informieren", heißt es aus dem Messehallen. Daß die Zwei aus Tut sich kennen, ist anzunehmen, war doch der Präsident in seinem früheren wichtigen politischen Leben als Tuttlinger Landrat des Geschäftsführers Vorgesetzter. Wie schon jüngst 00 James Bonde vom grünen Trachtenverein hat auch der Wolf aus Tuttlingen das Donaubergland-Bänkchen gedrückt.
Das gegenseitige Vorzeigen von Postkarten hat Tradition, nur die Motive waren stets verschieden, mal ging es um Lust, mal um Lustigkeit. "Knittel verwies auf den ungebrochenen Erfolg dieser Postkartenideen", heißt es.

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