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Im tiefen deutschen Tal der Ahnungslosen

Realitätsverweigerung, Opportunismus, ideologische Verbohrtheit

Von WOLFGANG HÜBNER

Von Horst Seehofer haben wir kürzlich erfahren, er wünsche sich nach dem Ausscheiden aus dem Regierungsamt im Herbst 2021 ein ganz anderes, vermutlich viel besseres Leben. Millionen hätten nichts dagegen, wenn er damit nicht immer noch so viele Monate warten würde. Denn dann blieben unsereins Zeitungsmeldungen erspart, wonach Seehofer eine Studie angeregt hat, die Gewalt gegen Polizeibeamte näher zu untersuchen. Das ist nämlich die lächerliche Reaktion des Innenministers auf den neuerlichen Gewaltexzess von jungen Männern mit „Migrationsvordergrund“ in Frankfurt.

Zeitgleich entnehmen wir den Medien, dass alle festgenommenen Personen bei den Krawallen auf dem Opernplatz inzwischen wieder auf freiem Fuß sind. Unbeeindruckt von alldem verkündet das Zentralorgan der Merkel-Regierung, die FAZ, in ihrem heutigen Leitartikel die Falschbehauptung „Das Gewaltmonopol hat der Staat“. Und im Lokalteil der gleichen Zeitung macht sich eine Redakteurin Gedanken über die „Lust an der Gewalt“. Im hessischen Fernsehen tritt auch noch ein Psychologieprofessor auf, der vermutet, die Frankfurter Gewalttäter wären benachteiligt, weil sie keinen Garten zum fröhlichen Feiern besäßen.

Aus der langen Liste dokumentierter Realitätsverweigerungen aus politischem Opportunismus, ideologischer Verbohrtheit oder schlichter Blödheit sind das nur einige wenige Beispiele aus dem tiefen deutschen Tal der gewollt und ungewollt Ahnungslosen. Keiner von ihnen will, darf oder kann auf die Idee kommen, dass die sich rasch mehrenden Berichte über massive Attacken von Jungmännergruppen gegen Polizei, Feuerwehr und alles, was angeblich das Gewaltmonopol im Staat besitzt, eine ganz bestimmte Ursache hat.

Um diese Ursache zu benennen, ist eine Beschäftigung als Regierungspolitiker, als Polizeipräsident, als Bürgermeister oder bei den Medien allerdings nicht empfehlenswert. Da muss man schon zu denen gehören, von denen laut Staatsschutzpräsident Haldenwang die wirkliche Gefahr für die „Gesellschaft“ ausgeht, nämlich den „Rechtspopulisten“. Diese brauchen tatsächlich keine teuren Studien und auch keine albernen Spekulationen über die Gründe für die Gewaltausbrüche in immer mehr deutschen Städten und Gemeinden: Denn sie brauchen einfach nur die Augen auf und den Verstand eingeschaltet lassen.

Wer sich hunderttausende ungebildete und kulturfremde junge Männer aus von Gewalt und Armut gezeichneten Weltregionen mit jubelndem Trara und Tamtam ins Land holt; wer den Migrantennachkömmlingen speziell aus dem islamischen Milieu nicht vom Kindergarten an Respekt und auch Dankbarkeit für das bessere Leben in Deutschland beibringt; wer die Polizei von der vereinigten politischen Linken und den linksgrün dominierten Medien tagtäglich unter „Rassismus“- und „Rechtsradikalismus“-Verdacht stellen lässt – wie kann der sich auch nur eine Minute wundern über das Ergebnis dieser Ignoranz, Verblendung und Feigheit?

Seehofers gespielte Ahnungslosigkeit ist ebenso unverzeihlich wie das abstruse Geschreibsel von Leuten, die es besser wissen müssten und es in vielen Fällen ja auch sehr wohl besser wissen. Aber so lange die Horden der importierten und gezüchteten Barbaren noch nicht in den bevorzugten Wohnvierteln der „Toleranten“ und „Weltoffenen“ ihre Eventabende veranstalten; so lange die friedlichen Zeitgenossen mit Migrationshintergrund die Scherben und den Müll nach den Exzessen wegkehren; so lange Polizisten noch nicht dagegen aufbegehren, die Prügelknaben der Nation zu sein – so lange wird sich überhaupt nichts ändern.
(pi-news.net)

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