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In der Sächsischen Schweiz

Irakische Shisha-Raucher lösen Waldbrand aus

Von Alex Cryso

Da klagt Deutschland über Hitze und Dürre – und dann kommt so was dabei heraus: In der Nacht auf den 18. Juli diesen Jahres kam es in Rathen in der Sächsischen Schweiz zu einem Waldbrand, den vier junge irakische Männer im Alter von jeweils 24 und 25 verursachten. Diese hatten im Bereich der als Touristenattraktion bekannten Basteibrücke Shisha geraucht und damit den Hang unterhalb des Bauwerks in Flammen gesetzt. Das Ganze ereignete sich abseits der Wanderwege auf einer Fläche zwischen der Bastei und der so genannten Kanapee-Aussicht. Gegen die vier wird nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt. Den Tatverdächtigen droht eine Gefängnisstrafe.

Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von rund 2.500 Quadratmetern ausgebreitet. Es dauerte mehr als zwei Tage, bis die Feuerwehr den Brand in dem schwer zugänglichen Gebiet wieder in den Griff bekommen konnte. 115 Feuerwehrleute waren unermüdlich im Einsatz. Der Sachschaden wird auf zirka 50.000 Euro beziffert. Zeugen hatten kurz zuvor in dem besagten Gebiet vier junge Männer arglos mit einer Wasserpfeife hantieren sehen. Nach einer Hausdurchsuchung der in Dresden lebenden Brandstifter konnten zudem mehrere Beweismittel sichergestellt werden.

Erst wenige Tage zuvor war die Polizei gegen Wildcamper vorgegangen, die unerlaubte Feuerstellen im Nationalpark errichtet hatten. Gegen insgesamt neun solcher Personen wurden bereits Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Nach Paragraf 306 des Strafgesetzbuches wird Brandstiftung mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. In minder schweren Fällen beträgt das Strafmaß sechs Monate bis fünf Jahre. Bei fahrlässiger Brandstiftung ist eine Haftstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe möglich. Die Tat der vier Iraker wurde erst vor Kurzem in den Mainstream-Medien publik gemacht, die Täterherkunft weitestgehend verschwiegen.
(beischneider.net)

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