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Investitionsbeschleunigungsgesetz: politischer Turbo fürs Windrad

Neues Gesetz soll Einspruchsmöglichkeit von Bürgern stark eingrenzen

Von CANTALOOP

Die große Koalition unter Merkel will den zuletzt etwas ins Stocken geratenen Ausbau der Windenergie (deckt aktuell drei Prozent des Primärenergieverbrauches) im Lande wieder voranbringen. Auch zu diesem Zweck verabschiedete das Kabinett am Mittwoch ein Wortungetüm namens „Investitionsbeschleunigungsgesetz“. Danach erreichen Anfechtungsklagen und Widersprüche, insbesondere gegen Groß- und Windkraftprojekte, juristisch keine aufschiebende Wirkung mehr. Auch der Instanzenweg wird deutlich verkürzt. Naturschützer kritisieren die neuen Vorgaben unterdessen scharf.

Autoritärer Staat: Entscheidungen auch gegen den Willen der Bevölkerung
Mit einer totalitär-behördlichen Bürokratiestruktur wie aus dem Mittelalter geht es also in die Energie-Neuzeit. Und Grundstücksbesitzern, die um den Wert ihres Eigentums besorgt sind, wenn direkt daneben eine Windkraftanlage (WKA) errichtet wird, unterstellt man einfach Egoismus und Blockadehaltung. Auch dass die enorme Zementproduktion zur Herstellung dieser störanfälligen Vogel-Schredder insgesamt bis zu acht Prozent der weltweiten CO-2 Emissionen verursacht, spielt bei der Windkraft-Lobby und deren Unterstützern keine weitere Rolle. Das ist „saubere, grüne Energie“ tönt es unisono aus überwiegend linken Partei- und Rundfunkzentralen.

Dass dafür zunächst Waldflächen von nicht unbeträchtlicher Größe abgeholzt werden müssen und gleichwohl tagtäglich tonnenweise nützliche Insekten vernichtet werden, nimmt man ebenfalls kaltlächelnd in Kauf. Selbst die Landschaft hat zukünftig noch etwas von diesem „Bauboom“. Denn ist die Betriebszeit eines solchen Infraschall emittierenden Gebildes erst einmal abgelaufen, bleiben die überflüssigen Säulen zumeist einfach stehen. Während die Rotorblätter – als schwer recycelbarer, carbonhaltiger Sondermüll – von den Betreiberfirmen irgendwo vergraben werden. Unser Nachbar Frankreich setzt indessen auf AKWs – und nimmt gerne den unkontrollierbaren deutschen Netzstrom auf. Gegen Bezahlung versteht sich.

Windmühlen statt Kernfusion: Umwandlung von intakter Natur zu Industrieparks
BRD 2020: „Flatterstrom“ als Zukunftsmodell. „Mit dem Investitionsbeschleunigungsgesetz ist ein großer Schritt hin zu schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren getan“, warb auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für die neuen Regeln – es sei „ein gutes Signal für die Energiewende“. Dass eine wirksame Speichertechnologie sehr viel effizienter wäre, als Tausende neuer Windräder, verschweigt der Herr Minister geflissentlich.

Des Weiteren wissen wir als Bundesbürger über tatsächlich zukunftsträchtige Technik, wie beispielsweise Kernfusion, oder EPR (Wasserreaktoren) noch viel zu wenig.

Das gut gemeinte Öko-Halbwissen setzt sich also durch. Klagen und Einsprüche werden den staatlich subventionierten Bau von Windrädern künftig nicht mehr aufhalten, so will es das neue Beschleunigungsgesetz. Hier wird der Rechtsweg abgeschafft, um Ideologie mit der Brechstange durchzusetzen. Ernsthafte Umweltschützer befürchten großes Unheil und nachhaltige Schäden für Natur und Tierwelt. Andere wiederum mutmaßen, dass die Menschen bald flächendeckend von Industrieanlagen umgeben sein werden, deren Wirkung auf Gesundheit, Ökologie und Atmosphäre äußerst umstritten ist. Zudem: Windenergie lässt sich derzeit weder regeln, noch speichern.

Ein Paradoxon: Es wird die Umwelt zerstört, um sie zu schützen
Als gesicherte Erkenntnis gilt schon heute: Die Energie, die der Atmosphäre bereits über dem Meer durch diese unästhetischen WKA-Anlagen entzogen wird, führt zu einer Abkühlung, die den Regen, der ansonsten weiter landeinwärts auf die Landschaft niedergehen würde, schon auf dem Meer abregnen lässt. Anlagen an Land hingegen führen zu einer Aufheizung und Austrocknung des Bodens. Man entzieht mittels dieser großflächigen Windradareale der Atmosphäre Energie und diese Unausgeglichenheit führt im Umkehrschluss zu unvorhersehbaren Klimaphänomenen. Alleine, dieser hochsensible Bereich ist derzeit noch ein ökopolitisches Minenfeld für engagierte Forscher. Aufklärung täte Not. Doch der grünlinke Zeitgeist an vielen deutschen Universitäten verhindert hier zuverlässig empirisch belegte Studien.
(pi-news.net)

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