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Ist BM Hugger schon am Ende?

Linksgrüne Hetze in der SZ gegen Spaichinger Stadträte

(tutut) - Wer sich die von ihm geleiteten Gemeinderatssitzungen betrachtet, muss sich fragen: Ist Bürgermeister Markus Hugger schon am Ende? Hat sich ein Jahr nach der Wahl die Stadt als zu groß herausgestellt für den vormaligen Bürgermeister von Immendingen, welcher weiterhin im Dorfteilort Hintschingen lebt? Der Man hatte sich als CDU'ler mit "grünem Herz" beworben, ist auch Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag und gehört dem CDU-Kreisvorstand an, ob er aber selbst weiß, wohin er politisch gehört und was er vertritt, lässt sich noch nicht erkennen.

In erster Linie waren es die Grünen und Pro Spaichingen, welche ihn gegen den Amtsinhaber als Kandidaten gewannen, nachdem er gerade erst zwei Jahre zuvor in Immendingen wiedergewählt worden war. Die CDU, einst sozusagen Alleinherrscherin in Stadt und Kreis, spielt keine Rolle mehr, viele der vorwiegend älteren Mitglieder, weshalb wohl einzig die Senioren-Union ab und zu an die Öffentlichkeit tritt, scheinen den Seitenwechsel von rechts nach links gar nicht wahrgenommen zu haben.

Was aus der CDU im Absturz zur politischen Bedeutungslosigkeit geworden ist, kennzeichnet die Tatsache, dass Ortsverband und Gemeinderatsfraktion in Spaichingen vom CDU-Kreisgeschäftsführer geleitet werden, ein angestellter Funktionär des Kreisvorstands, dem der Vorsitzende und Fraktionschef im Gemeinderat von Pro Spaichingen als ausgesprochener Populist das Wasswer abgräbt. Delikat dabei: Er gehört der CDU an und sitzt für diese im Kreistag, wo er wiederum vom Spaichinger Bürgermeister als Fraktionsvorsitzendem geführt wird.

Wenn nun in der jüngsten Gemeinderatssitzung von "Geschmäckle" die Rede war im Zusammenhang mit einem Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt und gerügten Hinterlassenschaften des früheren Bürgermeisters, so machte der Neue in Vorbereitung und Leitung der Sitzung keinen souveränen Eindruck. Er unterband weder Publikumsklatschen, noch stoppte er langatmige Einlassungen von Seiten der Grünen und der Propulisten, wenn diese gar nicht zum Thema gehörten.

Nun als Bürgermeister für kommenden Montag einen Beschlussvorschlag einzubringen, ist eigentlich ein Unding. Sollte vorher erst einmal die Stimmung getestet werden? Ein Affront gegenüber Gemeindeordnung und Bürgern ist die Weigerung des Bürgermeristers, Sitzungseinladungen mit Vorlagen zu ergänzen. Und wo bleibt die Nachberichterstattung?

Nicht unbekannt  ist ein gewisses Zusammenspiel des Bürgermeisters mit der Redaktionsleiterin des monopolen Lokalblatts, dessen linksgrüne Schlagseite auch kein Geheimnis ist. Wenn nun aber der Bürgermeister in seiner Funktion als Vorsitzender des Gemeinderats noch zögern sollte, Stellung zu beziehen für die Mitglieder des Gemeinderats, von welcher Fraktion auch immer, gegen Veröffentlichungen dieses Produkts von Schwäbisch Media, also der Schwäbischen Zeitung, größte Abozeitung im Land mit verkauften 144.339 Exemplaren , seit 1998 Auflagenminus von 26,8 Prozent, dann wäre er falsch beraten. Allerdings ist nicht vorstellbar, dass ein Bürgermeister wegsieht, wenn ein Stadtrat der Grünen von dem Blatt in einem Internetforum eine Plattform für persönliche parteiliche Stellungnahmen bekommt, welche oft auch außerhalb jeglicher Sachlichkeit liegen, aber offenbar auf Linie mit der Redaktionsleiterin, welche eine der Administratoren der Zeitung ist.

Nun hat das Blatt alle Dämme des Zuträglichen eingerissen, was den Bürgermeister sofort auf den Plan rufen müsste, falls er den Gemeinderatsvorsitz ernst nimmt. Denn was die Zeitung auf Papier und im Internet verbreitet, ist mutmaßlich dumme primitive linksgrüne Hetze gegen zwei Stadträte, der eine von der FDP, der andere von der FWV, beide sind Vorsitzende ihrer Fraktionen und ehrenwerte Spaichinger Bürger und Unternehmer, der eine Chef einer Maschinenbaufabrik, der andere Landwirt. Die übrigen 16 haben nun Gelegenhet den Bürgern zu erklären, was sie als deren Vertreter im Gemeinderat in der ganzen Zeit getrieben haben, denn normalerweise sind es drei bekannte Affen, die nichts sehen, hören und sagen.

Sollte Spaichingen so politisch heruntergekommen sein, dass zwei Stadträten unterstellt wird, sie hätten irgendetwas mit Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung zu zun, welche dem früheren Bürgermeister vorgeworfen werden? Wie könnte das gehen? Da der Schultes ja wohl nicht alleine im Rathaus zugange war, müsste zunächst mal das dortige Personal über dessen Mitwirkung gehört werden. Es zeugt von wenig lokaler Kenntnis einer nun schon über 20 Jahre als Redaktionsleiterin fungierenden Schreiberin, wenn sie meint, gewisse Stadträte seien sozusagen Jünger des früheren Bürgermeisters gewesen, und dieses in Unkenntnis schon länger verbreitet. Er wurde einst als CDU'ler von der CDU geholt, war Stimmenkönig  im Kreistag,  aber ein besonderer Sport auch von CDU-Granden wie Volker Kauder und Guido Wolf scheint zu sein, CDU-Bürgermeister durch CDU-Kandidaten zu stürzen. Dieser Bürgermeister war sich selbst genug und beratungsresitent, was auch in das Verhängnis der Abwahl mündete. Der brauchte dazu niemand. Dass nun Stammtischgeschwätz übler Art im Internet die Runde macht, liegt vor allem an mangelhafter Kommunikation und Information  seitens Verwaltung und Medium.

Den Hammer, welchen die Zeitung durchlässt, schwingen Forumsteilnehmer, in der Materie offenbar nicht beschlagen, und bezeichnen die beiden Stadträte als Bandenmitglieder und gipfelt  der Redaktionsleiterin in einem wahnhaft klingenden Aufruf folgend an die beiden Stadträte, zurückzutreten. Verständlich, dass andere Meinungen nicht in ein möglicherweise grünkommunistisches enges Weltbild passen, schieben sich doch lokal einige Berge vor einen weiteren Horizont.

Was das mit dem Anspruch, "Unabhängige Zeitung für christliche Kultur und Politik" sein zu wollen zu tun hat, wobei der Chefredakteur auf "Qualitätsjournalismus" pocht, erschließt sich so dem Betrachter nicht. Vielleicht sollte er seiner Redakteurin mal Tapetenwechsel verordnen, an "Qualitätsjournalist*innen"   scheint ja kein Mangel zu herrschen, die Frage ist nur - welche Qualität?

Auszüge aus "Spaichinger Stadtgeflüster", ein Internetforum der Schwäbischen Zeitung https://de-de.facebook.com/groups/233051563444558/- Zdenko Merkt ist Stadtrat der Grünen, Markus Wissman Stadtrat von Pro Spaichingen

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