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Ja, Nein, Ja: Tempo 30 in der Eisenbahnstraße

Die Zone bringt die Schilder nach Spaichingen wieder zurück

Seit die Tempo-30-Schilder weg sind, appellieren Anlieger der Eisenbahnstraße an den Verstand der Verkehrsteilnehmer.
(tutut). Die Posse um Tempo 30 in der Spaichinger Eisenbahnstraße war allein dem überkochenden Bürgermeisgterwahlampf im März geschuldet. Mit vereinter Hilfe von Regierungspräsidium und wohl auch Polizei wurde Bürgermeister Schuhmacher gezwungen, die auf Wunsch der durch Raser genervten Anlieger der Eisenbahnstraße aufgestellten Tempo-30-Schilder wieder abzubauen. Noch bitten diese mit selbstgemalten Transparenten Verkehrsteinehmer um Rücksicht. Demnächst werden dies wieder Tempo-30-Schilder tun. Wie ghabt.
Das heißt, nicht ganz: Jetzt kommen noch weitere Straßen hinzu wie Bahnhofstraße, Charlottenstraße, Wilhelmstraße. Damit das Ganze eine Tempo-30-Zone wird. 12 000 Euro musste der Gemeinderat hierfür dem Bürgermeister bewilligen.  Dass Tempo-30-Zonen leichter zu bekommen sind als Tempo 30 in einer einzelnen Straße, das muss wohl niemand verstehen, das gehört wohl in die Rubrik Glaubenssache, wie so manches bürokratische Monster. Die Verwaltung wurde gleichzeitg beauftragt, nach weiteren möglichen Tempo-30-Zonen Ausschau zu halten, wie zum Beispiel Hindenburg-, Garten-, Bismarckstraße usw.
Je nachdem, wie die Deutschand nächstes Jahr wählt, kann das Verfahren einfach werden: Rot-Grün haben bereits angekündigt, bei einem Wahlsieg Tempo 30 in allen Gemeinden einzuführen.