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Jürgen Trittin und der grüne Faschismus

"Wer die Nazikeule kritisiert, ist – ein Nazi"?

Von SARAH GOLDMANN

Was ist das, wenn ein Journalist mit Prozessen überzogen wird, weil er den (politischen) Islam kritisiert hat? Ist das eine Einschränkung der Meinungsfreiheit?

Einem Journalisten werden aus demselben Grunde (ohne den allerdings ausdrücklich so zu benennen) bei Banken die Konten gekündigt, sodass er aus einer weitgehend bargeldlosen Gesellschaft praktisch ausgeschlossen wird.

AfD-Mitglieder werden in Gaststätten nicht bedient, Handwerker kündigen die Aufträge, weil sie um ihr Geschäft fürchten, wenn der Auftrag publik wird.

Hotels werden die Wände beschmiert und Schmutzkampagnen gegen sie gestartet, weil sie einer zugelassenen Partei Versammlungsräume zur Verfügung stellen, Teilnehmer einer Oppositionsdemonstration werden von einem gewalttätigen Mob gejagt, weil sie die Ablösung der Bundeskanzlerin fordern („Merkel muss weg!“).

Was ist, wenn die Betroffenen daraus den Schluss ziehen, dass man in Deutschland nicht mehr frei seine Meinung vertreten darf? Sinngemäß wurde Jürgen Trittin von den Grünen in der Phoenix-Sendung „forum demokratie“ am Sonntag eben dazu befragt. Hier die Frage der Moderatorin Michaela Kolster und Trittins Antwort (ab Minute 34:23):

Kolster: Herr Trittin, ist das tatsächlich so, dass es so’n bisschen Zeichen unserer Zeit ist, dass Debatten durch vorgegebene Gesinnungs-, … durch einen vorgegebenen Gesinnungskanon von vornherein eingeschränkt werden?

Trittin: Nein, das ist ein Grundmuster faschistischer Agitation. Ich erkläre mich selber zum Opfer, obwohl ich Täter bin.

Kurze Pause. Der hochkarätige Diskussions-Kreis von Professoren mag ob dieser Antwort wie aus einer Kaderschulung des Kommunistischen Bundes (KB) etwas konsterniert dreingeschaut haben. Jedenfalls wurde Trittin sichtlich nervös, fuchtelte mit den Armen in der Luft herum und ergänzte: „Ich kann’s …, Sie könn’s bei Leo Löwenthal, all denen, die sich damit beschäftigt haben, einfach nachlesen.“ Anschließend gab er ein wirres Beispiel „aus seiner Jugend“, wo weiße Kofferträger als Kaffer bezeichnet wurden.

Doch zurück zu der Ausgangsfrage: Was ist, wenn einer sich beschwert, dass er in seiner Meinungsfreiheit behindert wird, zum Beispiel in den oben genannten Beispielen. Ist der ein Opfer oder ein Täter? Und wer entscheidet das? Faschisten sind doch wohl eher diejenigen, die bei Kritik an der eingeschränkten Meinungsfreiheit die Kritiker pauschal als „Faschisten“ oder mit dem gängigeren „Nazi“ verunglimpfen. Motto: „Wer die Nazikeule kritisiert, ist – ein Nazi.“

Nicht nur Trittin nutzt – gerade in der Phoenix-Diskussion – fast schon reflexhaft die „Nazikeule“, sondern eben auch andere Grüne. 2018 bezeichnete die Stellvertretende Bürgermeisterin von Hamburg, Katharina Fegebank, die Teilnehmer einer Merkel-muss-weg-Demonstration im Vorfeld als „Nazis“. Im Grunde eine Entmenschlichung der ohne Ausnahme friedlichen Demonstrationsteilnehmer. Aber das war dann der Freifahrtschein der geistigen Brandstifterin für die rote SA („Antifa“), die anschließend Jagd auf die Teilnehmer machte und viele verletzte, einen fast totschlug. Wer sind hier die Faschisten?
(pi-news.net)

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