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Kasse machen in Berlin

Bargeld lacht: Wie Asylbetrüger abzocken

Von MANFRED ROUHS

Der Siegeszug der Taliban in Afghanistan schiebt die Asyldiskussion wieder nach ganz oben auf der politischen Tagesordnung. Dabei sind es offenbar nicht nur die großen, weltbewegenden Themen, die Deutschland für Asylbewerber von nah und fern zu einem attraktiven Ziel machen. Manchmal sind es die unbürokratischen Kleinigkeiten, die den Ausschlag geben.

So fällt offenbar erst jetzt auf, dass es einen regelrechten, offenbar umfassenden Asyltourismus gibt, der schlicht dem Umstand Rechnung trägt, dass jeder, der im rot-grün regierten Berlin Asyl begehrt, erstmal Bargeld in die Hand gedrückt bekommt. Das meldet die „B.Z.“. Da hätte man schon früher drauf kommen können, oder?

Dem Bericht zufolge stammt ein erheblicher Teil der derzeit rund 200 täglichen Asylbewerber, die in Berlin die Hand aufhalten, aus Moldawien. Asyl bekommen sie nicht, aber darum geht es ihnen offenbar auch gar nicht. Die „B.Z.“ zitiert einen der Abzocker:
„Meine Frau ist im Gebäude und beantragt Asyl. Für zwei Monate bekommen wir 900 Euro, danach fahren wir zurück.“

Demnach fahren Busse nicht nur, aber auch aus Moldawien bei Berliner Asylbewerberheimen vor. Die Reisenden steigen aus und beantragen Asyl. Dann bekommen sie Geld. Und danach fahren sie wieder nach Hause.

Großfamilien sollen so bis zu EUR 4.500 bekommen. Die „B.Z.“ schreibt dazu: „Die Freude darüber ist enorm und es wird umgehend jeder Bekannte kontaktiert, um darüber zu berichten.“

Wäre es nicht schön, wenn alles in Deutschland so schnell und unbürokratisch laufen würde wie die Bargeldversorgung neuankommender Asylbewerber? Von der KFZ-Zulassung bis zur Verlängerung von Pass oder Personalausweis hat Otto Normalverbraucher nicht nur, aber gerade auch in Berlin oft den Eindruck, dass beim Arbeitstempo der Verwaltung noch Luft nach oben besteht
(pi-news.net)

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