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Kirchen ohne Gottesglaube

Trauerfeier im Aachener Dom für die Opfer der Flutkatastrophe

(tutut) - Für die deutsche Öffentlichkeit mitten im Bundestagswahlkampf fast unbemerkt, fand am Samstag auf Einladung von Georg Bätzing (Katholische Kirche) , Heinrich Bedford-Strohm (Evangelische Kirche) und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron, eine Trauerfeier für die Opfer der Flutkatastrophe statt. Wie kathpress, die Katholische Presseagentur Österreichs, berichtet, war alles anwesend, was in der deutschen Politik einen Namen hat. Kanzlerin, Bundespräsident, Bundestagspräsident, Spitzen von Bundesrat, Bundestag Bundesverfassungsgericht, auch die Regierungschefs von NRW und RP. "Mit der Wahl von Aachen als Ort des Gedenkens sollte auch daran erinnert werden, dass die Nachbarländer Belgien, Luxemburg und die Niederlande ebenfalls von der Flutkatastrophe betroffen sind".

Das Auffallendste war nach dem Bericht zu urteilen die Hoffnungslosigkeit, ja Ungläubigkeit, mit der die beiden obersten Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche auftraten. Da scheint wohl jeder Rest von Glauben verloren zu sein und ersetzt worden durch Übernahme linksgrüner Regierungspropaganda. Alles hin im Christentum?

Als wäre nicht eine menschengemachte Flutkatstrophe passiert infolge mangelnder Vorsorge, sondern auch noch danach durch Unfähigkeit der zuständigen Stellen verschlimmbessert worden, predigten die Bischöfe einen ohnmächtigen Gott und machten nicht die Natur, die Schöpfung mit Klimawandel, wie es ihn schon immer gibt, als Ursache fest und tödlichen menschlichen Leichtsinn, sondern faselten von "menschengemachtem Klimawandel" ohne im Geringsten erkennen zu lassen, dass sie Ahnung haben über das, von dem sie im unwissenden Leichtsinn daherredeten.

kathpress zitiert den Katholischen Bischof, der sich wie ein orientalisches Klageweib anhört: "'Welch eine Zerstörung in so kurzer Zeit! Was für eine Not', klagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Georg Bätzing, in seiner Predigt. 'Es verschlägt einem die Sprache', sagte er mit Blick auf die Menschen, deren Angehörige in den Fluten umgekommen sind und die ihre Häuser und Existenzgrundlage verloren haben. ..Tröstlich seien 'Hände, die Halt geben; Hände, die Menschen aus ihren Häusern gerettet haben; Hände, die festhalten und umarmen, wenn Tränen fließen; Hände, die zupacken, Schutt und Dreck wegräumen'".

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, habe in seiner Predigt gesagt: "Gott war da, mitten in den Fluten. Aber nicht als der, der auf den Flutknopf gedrückt hat, sondern als der, der mit den Opfern geschrien hat, der mit ihnen gelitten hat, der sie getragen hat in den Abgründen". Mit solchen Worten hätte es früher kein Konfirmand bis zur Konfirmation geschafft.Und er legt noch ein grünes Brikett drauf: "Der bayerische Landesbischof bekundete die Hoffnung, dass die Katastrophe zu einem Neuanfang führe. 'Die Folgen des menschengemachten Klimawandels sind bei uns angekommen. Das haben wir verstanden', so der Geistliche. Vielleicht lasse sich in 20 Jahren rückblickend sagen, dass die Schäden zu veränderten Prioritäten in der Politik geführt haben". Fehlte nur noch der Aufruf, Annalena Baerbock als Christkind zu wählen, dann wäre der Kirchenkäs aus der Staatskäserei gegessen gewesen. Karl der Große wird in seiner Gruft rotiert haben.

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