Springe zum Inhalt

Kirchengemeinden sollen politische Gesinnung prüfen

Landeskirche klerikale Dienststelle  linksgrünen Zeitgeistes

Von CANTALOOP

Auch innerhalb der klerikalen Institutionen im Lande sucht man offensichtlich nach neuen – und vor allem auch nach weltlichen Herausforderungen.

Nachdem die Amtskirchen in jüngster Vergangenheit bereits Unterschriften für ein Tempolimit auf Autobahnen sammelten und sich darüber hinaus streng gegen jede Regulation des Flüchtlingszuzuges aussprechen, haben diese kirchlichen Außenstellen der „Grünen“ nun offenbar ein neues Betätigungsfeld entdeckt. Sie selektieren ihre Mitglieder zukünftig nach deren politischer Einstellung. Damit erfasst der gesellschaftliche Formzwang nun auch die geistliche Ebene.

Wie man der einschlägigen Presse entnehmen kann, sollen in der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg fortan Bewerber für ein Amt als Gemeindevorstand zuerst auf ihre politische Verträglichkeit hin überprüft werden, bevor sie wählbar sind. Und dadurch ihre tadellose und politisch korrekte Geisteshaltung unter Beweis stellen.

Wenn Kirchen Parteipolitik betreiben
Nach diesen Kriterien dürfen Mitglieder einer Kirchengemeinde dann nicht in den Vorstand ihrer Gemeinde gewählt werden, wenn sie „Parteien oder Organisationen“ unterstützen, die „menschenfeindliche Ziele verfolgen“. Ein zunächst hehres Ansinnen, möchte man meinen. Auf den zweiten Blick offenbart sich jedoch ein sehr zweifelhaftes Verständnis von Demokratie und grundgesetzlicher verbriefter Meinungsfreiheit.

Wie sieht nun eine solche politische Überprüfung aus? Die Gemeinden sollen „gut dokumentieren“, was gegen einen Kandidaten spricht. Wenn sie sich nicht sicher sind, sollen sie Pfarrer Heinz-Joachim Lohmann bemühen, den „Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche im ländlichen Raum“. Dieser gibt dann sein Votum ab.

Anders ausgedrückt; wer im Verdacht steht, Sympathisant der AfD zu sein, soll zukünftig noch schärfer kontrolliert werden – und im Zweifelsfalle gar nicht erst in Betracht für ein Ehrenamt gezogen werden. Demzufolge auch als gläubiger Christ isoliert werden.

Gesinnungs-Check
Bemerkenswert hierbei ist auch die dafür eigens entwickelte Prüf-Logistik. Diese stützt sich bei ihren Bewertungen über die Tauglichkeit von Kandidaten auch auf Aussagen von Organisationen, wie beispielsweise dem von Linksextremisten unterwanderten Bündnis „tolerantes Brandenburg“, dessen Aktivisten den Kirchengemeinden mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Eine knallharte Selektions- und Abschottungspolitik also. Wohlgemerkt innerhalb einer im Grunde sanftmütigen Einrichtung, die es sich einst zur Aufgabe gemacht hatte, den Menschen Trost zu spenden, ihnen zu dienen und zu helfen. Der aktuelle Vorstoß ist nichts weniger, als der ultimative Beweis dafür, dass viele Landeskirchen immer offenkundiger zum Feind der bürgerlichen Freiheiten und der abendländischen Kultur an sich mutieren.

Wie man es schon vermuten konnte stellt eine extrem linke Einstellung, die mitunter ähnlich menschenfeindliche Züge trägt, wie eine extrem rechte, indessen keinerlei Problem bei der Wahl in die Gemeindevorstände dar. Genau genommen, wird dies noch nicht einmal thematisiert.

Die Anbiederung an das herrschende politische System ist nicht mehr zu leugnen
Wir erkennen also fast schon eine Art von Gesinnungsterror und Überprüfungswahn – gerichtet gegen alles Bürgerlich-Rechtsliberale. Und spüren instinktiv, wie sich die Kirchengranden durch solch eine Handlungsweise noch weiter von ihren Gläubigen entfernen, als sie es ohnehin schon tun. Es fehlt nur noch, dass abgelehnte Bewerber für Kirchenämter zukünftig an einschlägige Stellen gemeldet werden müssen.

Wenn es fortan wirklich maßgeblich ist, welcher politischen Einstellung ein Aspirant für kirchliche Dienste folgt, dann ist dies für die gesamte Meinungs- und Glaubensfreiheit im Lande mehr als bedenklich. In ihrer moralisch-theologischen Abgehobenheit erkennen die Kirchengemeinden offenbar nicht mehr, dass ihnen ihre Schäfchen bereits reihenweise abtrünnig werden. Dokumentiert ist; nie zuvor war die Zahl der Kirchenaustritte höher, als aktuell.

Luther würde im Grabe rotieren
So wie sich die katholische Kirche in Person von Kardinal Marx und dessen willfährigem Gefolge blind dem Islam anbiedert – und in unterwürfigster Haltung deutlich macht, dass ihre eigenen Werte und Traditionen eigentlich keine signifikante Bedeutung mehr haben – so ordnen sich die protestantischen Kollegen nun ebenso der politischen Stimmungslage unter. Eine bemerkenswerte Adaption an die Neuzeit. Und vielen gläubigen Bürgern fehlt es gleichsam an der Kunst, keine Angst davor zu haben, Falsches zu kritisieren

Das nennt man dann wohl einen großen Fortschritt in der Ökumene. Gemeinsam in den Untergang.
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.