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Klima-Totalitarismus

Die Zeit für Gegenbewegungen hat begonnen

Von WOLFGANG HÜBNER

Selbst im klimahypnotisierten Merkel-Deutschland war es nur eine Frage der Zeit, bis sich unter den sogenannten „normalen“ Bürgern Widerstand gegen immer neue Zumutungen im Namen der Weltrettung entwickeln würde. Und nach dem New Yorker Auftritt des familiär schwer gestörten, kommerziell und politisch missbrauchten Trotzköpfchens aus dem Norden wurde auch vielen allzu gutmütigen Landsleuten klar, sich nicht länger ohne Gegenwehr von einer neuen totalitären Herrschaft abzocken zu lassen. Ein erster spektakulärer Versuch, diesen Widerstand auszudrücken, ist die Initiative „Fridays for Hubraum“ (FFH).

Eugen Prinz hat bei PI-NEWS darüber aktuell berichtet. Er hat auch schon erkennen lassen, warum dieser erste Vorstoß mit Massenbasis voraussichtlich scheitern wird. Das ist nicht besonders schlimm, denn es werden noch andere Initiativen gegen den Klima-Totalitarismus folgen – die Stimmung und die Bereitschaft dazu sind vorhanden. Umso wichtiger ist es, aus den „FFH“-Fehlern rasch zu lernen und die richtigen Schlüsse für weitere widerständige Initiativen zu ziehen. Eines hat FFH allerdings richtig gemacht: Es ist eine überparteiliche Initiative. Überparteilichkeit ist die unverzichtbare Grundbedingung für jede Initiative, die eine Massenbasis anstrebt und Erfolg haben will.

Ungeachtet dessen können selbstverständlich Parteimitglieder, zum Beispiel der AfD, mitmachen. Sie müssen das jedoch als politische Individuen tun, nicht als Beauftragte oder Lautsprecher für ihre Partei. Dass sie bei positivem Wirken und kluger Zurückhaltung in der Bewegung dabei viel für das Ansehen sowie den Einfluss ihrer Partei tun können, ist gewiss. Die führenden verantwortlichen Personen in der Initiative sollten auf jeden Fall in der Mehrheit keiner Partei angehören oder zumindest nicht als aktive Parteimitglieder bekannt sein.

Es ist wichtig für Gegenbewegungen zum Klima-Totalitarismus, von vornherein selbstbewusst aufzutreten. Niemand braucht umständlich zu begründen oder sich gar dafür entschuldigen, die Gängelei und Abzockerei nicht mehr länger ertragen zu wollen. Bei „FFH“ war der Aufruf zu lesen, doch bitte etwas zu pflanzen und das mit Fotos zu dokumentieren. Das mag gut gemeint sein, zeugt aber schon von Unsicherheit und einem bereits erfolgreich aufgezwungenen schlechten Gewissen: Niemand muss Bäume pflanzen, um denen etwas zu beweisen, die kaltblütig ganze Waldstücke abholzen lassen für die Errichtung von gigantischen Windrädern, die unzählige Vögel und Insekten töten.

Es ist auch unangebracht, sich im Namen der Initiative zu sehr auf „Fridays for Future“ zu beziehen. Zwar darf dieses Motiv anklingen, doch zum Beispiel „Donnerstage für Vernunft“ würde einen besseren, zudem verständlicheren Akzent als „Fridays for Hubraum“ setzen. Weiter: Die ganz große Mehrheit der Deutschen wie der Neudeutschen besitzt oder benutzt Autos. Das ist eine gesellschaftliche und politische Macht, an der schon deshalb keine Regierung vorbeikommt, weil die Autoindustrie ökonomisch von überragender Bedeutung für Deutschland ist. Diese „Auto“-Macht muss auf jeden Fall genutzt werden – „FFH“ hat das in kürzester Zeit höchst eindrucksvoll bewiesen. Daran ändert auch das zu erwartende Scheitern dieser Initiative nichts.

Ein wesentlicher Grund für dieses Scheitern war die Entscheidung des Initiators, seinen Aufruf bei Facebook „öffentlich“ zu stellen. Die Folgen konnte er nicht ahnen: Denn das lockte eine wahre Flut von Mitgliedern für die neue „FFH“-Gruppe – inzwischen knapp 400.000! Aber es öffnete leider auch jedem Missbrauch durch Provokateure, „FFF“-Aktivisten und Spinner Tür und Tor. Denn jeder konnte jeden über die Gruppeneinstellungen bei Facebook einladen, und das wurde natürlich auch von der Gegenseite massiv ausgenutzt.

Jetzt rückwirkend bei dieser schieren Anzahl von Mitgliedern die Provokateure und Schnüffler auszusortieren, dürfte zum Scheitern verurteilt sein. Selbst 100 vertrauenswürdige Administratoren wären zu diesem Zeitpunkt damit alleine schon zeitlich überfordert. Allerdings kann man auf der „FFH“-Gruppenseite derzeit sehen, dass der Mitgliederzähler in den Tausenden rückwärts läuft, der derzeitige Stand ist nunmehr 393.456. Es wurden also schon mindestens ein paar Tausend “aussortiert”, oder haben sich selbst abgemeldet.

Ergebnis: Der von der Entwicklung völlig überrollte Initiator, ein junger Mann und Autoliebhaber, hat sich nun genötigt gefühlt, in einer langen Videorede eine Abgrenzung von „Rechts“ zu beteuern. Es ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung, dass er etwas nicht ansatzweise begriffen hat: Jede Gegenbewegung zum Klima-Totalitarismus wird von dessen Verfechtern und politischen Profiteuren als „Rechts“ begriffen und entsprechend gebrandmarkt.

Aus diesen Erfahrungen und Erkenntnissen sollte gefolgert werden, eine neue Initiative mit dem Arbeitstitel „Donnerstage für Vernunft“ inhaltlich wie technisch-organisatorisch besser zu planen, um nicht naiv in die Fallen der Gegner zu laufen. Eines hat „Fridays for Hubraum“ binnen kürzester Zeit bewiesen: Es gibt ein ungeheures Bedürfnis nach Widerstand gegen die Zumutungen der Klima-Religion. Das gilt es zu nutzen.

Ein Appell zum Schluss: Bitte nur konstruktive Vorschläge als Leserreaktionen auf diesen Text! Kein Gejammer, kein „Es ist ja eh alles vergeblich“ usw. Die Zeit ist reif für massiven Widerstand, es gibt offenbar große Bereitschaft dazu – nun muss es nur richtig angepackt werden!
(pi-news.net)

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