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Klimapolitik für die Eigenen

Die Ökofaschisten mit ihren eigenen Waffen schlagen

Von ACHILL PATRAS

Die Kulturrevolution der Ökofaschisten nimmt langsam Fahrt auf. Erst wurde die Atomkraft abgeschafft, weil in Japan ein Tsunami 30.000 Menschen getötet hat. Wohlgemerkt ein Tsunami und keine Atomkatastrophe. So schrecklich eine Kernschmelze auch ist. In Fukushima starben keine Menschen an Strahlung, sondern an einer Naturkatastrophe, die Süddeutschland, wo die meisten deutschen Atomkraftwerke stehen, nie treffen könnte. Dennoch hat sich durch geschicktes Framing der deutschen Leitmedien in den Köpfen einer Mehrheit der Deutschen eine Verknüpfung der 30.000 Tsunami-Toten mit Fukushima-Havarie verbunden.

Seit der forcierten Energiewende explodieren die Strompreise. Natürlich kann jeder Strom sparen, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Keiner kann vollständig auf Strom (Kühlschrank, Elektroherd, Licht) verzichten. Kein Millionär und kein Rentner und kein Hartz IV-Empfänger. Stromabschaltungen haben in Deutschland ein Rekordhoch von jährlich über 300.000 Abschaltungen erreicht. Dies hängt nicht nur, aber auch mit den höchsten Strompreisen in Europa zusammen, die die Bundesregierung mit ihren grünen Vorfeldorganisationen zu verantworten hat.

Schleichende Kulturrevolution im Namen des Klimas
Als nächster Schritt wurde der Diesel angegriffen. Die sauberste Dieseltechnologie aller Zeiten sollte für massive Todesraten verantwortlich sein. Und das, obwohl sich die Luft in deutschen Städten seit den 90er-Jahren dramatisch verbessert hat. Wieder traf es eher sozial schwache und hart arbeitende Menschen, die sich trotz einer 40 Stunden-Woche und langen Pendelns keinen Neuwagen leisten können.

Und da die Energiewende gerade grandios scheitert, erhöht die Politik den Gang und bereitet den Kohleausstieg vor. Wieder wird es Arbeiter in der Lausitz oder dem rheinischen Braunkohlerevier treffen. Von den weiter explodierenden Strompreisen werden wieder Sozialschwache getroffen werden.

Für die Wähler der Grünen, der Partei der Besserverdienenden, machen 10 oder auch 30 Euro höhere Strompreise pro Monat keinen großen Unterschied. Für deutsche Rentner und Arbeiter schon. Zudem wird die Aluminiumindustrie durch ständige Strom-Abschaltungen, neudeutsch „Lastabwurf“ genannt, aus Deutschland vertrieben. Die Arbeiter dort wählen hoffentlich auch nicht mehrheitlich Grün.

Wir sehen: Von all diesen Maßnahmen ist interessanterweise nicht die grüne Bourgeoisie in ihren Innenstadtvierteln betroffen. Dadurch, dass sie sich das Wohnen in teuren Innenstadtteilen leisten können, haben sie Zugriff auf hervorragenden staatlich-geförderten Öffentlichen Nahverkehr. Wer braucht da einen Diesel? Und steigende Strompreise nimmt man als Angestellter des Staatsfunks & Co. nur am Rande wahr.

Bisher wurde ein „Klimakiller“ auffällig verschont. Der Flugbetrieb. Dabei werden dort große Mengen reines C02 direkt in die Stratosphäre injiziert. Laut der klimatologischen Lehre eine Todsünde. Hinzu kommt, dass tatsächlich wissenschaftlich belegt ist, also nicht nur von der Klimatologie, dass Kondensstreifen zu einer Reflexion von Wärmestrahlung der Erdoberfläche führen und so zu einer tatsächlichen Erwärmung beitragen.

Grüne Klimapolitik ist lupenreine Klientelpolitik
Warum wird also gegen diese Klimasünde nicht vorgegangen? Sind die Arbeitsplätze bei Lufthansa und Fraport wichtiger als bei Rheinbraun? Und wenn ja: wer entscheidet das? Wahrscheinlich sind dem grünen Klientel aber auch Fernreisen einfach zu wichtig, als dass man dagegen vorgehen könnte. Das Rucksackreisen in Asien ist doch perfekt geeignet, um seine eigene Weltoffenheit durch den Besuch nicht-muslimischer Gesellschaften wie Thailand zu demonstrieren. Ein Auslandspraktikum oder -studium hilft bei der Karriere. Und der bezahlte Kurzurlaub auf den Malediven für grüne Influencer ist mittlerweile fast schon sprichwörtlich. Besonders schön illustriert der Clip „Das ist Georg“ der Berliner AfD-Fraktion diese unfassbare Doppelmoral.

Wir sehen also: Klimapolitik ist in Deutschland lupenreine Klientelpolitik. Diese Heuchelei sollte man immer wieder zum Diskurs stellen. Wie wäre es also, die Ökofaschisten mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, wie es die AfD in Münster aktuell so treffend vorgemacht hat?

Ihr wollt CO2 einsparen, dann fangen wir doch bei Flugreisen an. Die jährliche Anzahl von Fernflügen könnte pro Person beschränkt werden oder die Preise pro Flug erhöht werden. Von den Steuereinnahmen könnten zum Beispiel die Strompreise für Geringverdiener kompensiert werden.

Billigurlaube ins außereuropäische Ausland wie Ägypten, Tunesien, Marokko oder die Türkei würden sich bei einer deutlichen Preiserhöhung nicht mehr rechnen. Die Urlauber würden wieder mit dem Auto nach Spanien, Italien oder Kroatien fahren. Vielleicht würde auch die Ostsee einen Touristenboom erleben. Die Urlaubereuros in Polen auszugeben, wäre sicher sinnvoller als in der Erdogan-Türkei.

Grün-Schwarze im Öko-Diskurs vor sich hertreiben
Wem lange Autofahrten keinen Spaß machen, würde natürlich gleich an die Müritz oder das Blaue Band und so Arbeitsplätze in Dunkeldeutschland schaffen. Insgesamt also ein begrüßenswertes Szenario. Die sinkende Nachfrage nach Kerosin würde zudem die salafistischen Golf-Monarchien treffen. Besser geht es kaum.

Sicherlich nutzen auch Patrioten ab und an mal das Flugzeug. Einige sollen sich sogar auf Mallorca häuslich eingerichtet haben. Das wären dann wohl die patriotischen Kollateralopfer zur Besänftigung des grünen Klimagottes.

Sicherlich wird auch der berechtigte Einwand kommen, dass man Verbote und Einschränkungen der Freiheit des Einzelnen den Grünen überlassen sollte. Stimmt, die kennen sich damit wirklich besser aus.

Aber die AfD sollte solche Verbote auch nicht selber umsetzen, sondern die Grün-Schwarzen im Diskurs vor sich hertreiben. Wir sollten jedes Mittel nutzen, grüne Klimapolitik als Klientelpolitik zu entlarven. Und wer weiß: vielleicht entsteht dadurch ja noch eine Klimapolitik für die Eigenen.
(pi-news.net)

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