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Klimapolitik und Judenhass

Die Mischung von Totalitarismus und Größenwahn ist aus der deutschen Geschichte bekannt

Von WOLFGANG HÜBNER

Die Schriftstellerin und Journalistin Carolin Emcke hat unter dem Beifall der Teilnehmer des Parteitags der Grünen behauptet, der Judenhass könnte durch den Hass auf Klimaforscher ersetzt werden. Zwar ist es mehr als unwahrscheinlich, dass der hauptsächlich importierte Judenhass ausgerechnet in den Kreisen, die ihn verbreiten, durch eine besonders ausgeprägte Abneigung gegen Klimaforscher abgelöst werden könnte.

Da für die Habermas-Schülerin Emcke jedoch Judenhass allein eine deutsche, also eine rechte Angelegenheit ist, unterstellt sie der Mehrheit ihres Volkes, die Klimaforscher in bedauerlicher Verblendung allerdings geradezu für unfehlbar hält, einen Gesinnungswechsel, für den derzeit und in naher Zukunft überhaupt nichts spricht.

Das weiß natürlich auch die Rednerin, die sich als unerschrockene Aufklärerin sieht, in Wahrheit aber nur eine intellektuelle linke Demagogin ist. Sie will nämlich mit dieser Verbindung von Judenhass und grüner Klimapolitik jede Kritik an letzterer als des Antisemitismus verdächtig tabuisieren. Das ist zwar ebenso dumm wie übel. Aber es ist ganz im Sinne einer Partei, der kein Mittel schäbig genug ist, Gegner und Kritiker zu diskriminieren.

Die Grünen sind eine totalitär veranlagte, also gefährliche Partei. Sie haben sich deshalb für ihren Parteitag genau die richtige Gastrednerin ausgesucht. Und wer mit fast 100 Prozent die „Völkerrechtlerin“ zur Kanzlerkandidatin nominiert, ist auch noch eine größenwahnsinnige Partei. Die Mischung von Totalitarismus und Größenwahn ist aus der deutschen Geschichte bekannt, die Folgen sind es auch.
(pi-news.net)

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