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Konfusion statt Konfuzius

Seneca: "Das Leben ist Kriegsdienst" - "Die Kunst des Krieges" kommt aus China

(tutut) - Vor 2500 Jahren hat Sun Zu "Die Kunst des Krieges" verfasst, sie wird für Militär und Wirtschaft heute noch gelehrt. Es ist eine Anleitung fürs Leben. "Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen". Seneca hat gesagt: "Das Leben ist Kriegsdienst".

Nach einer Bundestagswahl hat ganz Deutschland verloren. Nun herrscht Konfusion statt Konfuzius. Die Politik ist ein Hennenhof. Blinde Hühner suchen vergeblich nach einem Korn. Zumindest theoretisch hat 2006 der damalige chinesische Präsident Hu Jintao erklärt, worauf es nicht nur im politichen Leben ankommt. Besser gesagt: ankommen müsste, denn letztendlich wird immer Mao das letzte Wort behalten: "Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen".

Dennoch könnte es sich lohnen, auch in Deutschland Hu Jintaos acht Gebote als "Regeln der Ehre und der Schande" auzuprobieren. Das Land hat es nach Merkels Raute des Schreckens dringend nötig, "die Werte des Landes wiederzubeleben", denn ohne Bildung ist alles nichts. Ehre oder  Schande:

Die Ehre, das Mutterland zu lieben; die Schande, das Mutterland zu gefährden.

Die Ehre, dem Volk zu dienen; die Schande, sich vom Volk abzuwenden.

Die Ehre, die Wissenschaft zu fördern; die Schande der Unwissenheit und des Analphabetismus.

Die Ehre fleißiger, strebsamer Arbeit; die Schande der Faulheit.

Die Ehre der Gemeinschaft und der Zusammenarbeit; die Schande, sich auf Kosten anderer zu bereichern.

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