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Lächerlich gemacht

Peking legt Veto gegen Hafenbesuch der Fregatte "Bayern" ein

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

China verbietet der Fregatte „Bayern“ das Anlegen in einem chinesischen Hafen.

Hierzu zwei Meldungen:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/peking-legt-veto-gegen-hafenbesuch-ein-fregatte-bayern-darf-nicht-in-china-festmachen/ar-AAOtc6G?ocid=msedgdhp&pc=U531
www.tagesspiegel.de/politik/peking-legt-veto-gegen-hafenbesuch-ein-fregatte-bayern-darf-nicht-in-china-festmachen/27614862.html
(© Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa Die Fregatte „Bayern“ in Wilhelmshaven – ein Archivbild von 2018)

Das diplomatische Gezänk im Indopazifik ist um ein Kapitel reicher – ein deutsches: Der von der Bundesregierung im deutsch-chinesischen Schmusekurs mit dem Diktator Xi Jinping geplante Besuch der Bundesmarine in einem chinesischen Hafen wurde von China strikt verboten! Damit ist ein von der Bundesregierung geplanter Besuch der Fregatte „Bayern“ in China am Widerspruch aus Peking gescheitert.

„China hat nach einer gewissen Bedenkzeit entschieden, daß es keinen Hafenbesuch der deutschen Fregatte ‚Bayern‘ wünscht, und das haben wir zur Kenntnis genommen“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin.

Die Fregatte war am 2. August mit 200 Soldaten an Bord von Wilhelmshaven aus in den Indopazifik aufgebrochen. (Quelle: www.tagesspiegel.de/politik/deutschland-und-china-eine-deutsche-fregatte-auf-dem-weg-ins-suedchinesische-meer/27475310.html)

Dazu schrieb conservo als einer der Ersten einen Bericht:
Fregatte „Bayern“ vom Wilhelmshavener Stützpunkt ausgelaufen in den Indopazifik
(https://conservo.wordpress.com/2021/08/03/fregatte-bayern-vom-wilhelmshavener-stutzpunkt-ausgelaufen-in-den-indopazifik/)

Zitat aus dem conservo-Essay vom 03.08.21:
„In inhaltlich etwas abgeschwächter Form formulierte es sogar das ZDF am 2.8.21 im „Heute-Journal“, als man vom sieben Monate dauernden Einsatz der Fregatte „Bayern“ im indopazifischen südchinesischen Meer berichtete (www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-02-08-2021-100.html – ab min.: 16:59).

Die Fregatte „Bayern“ wird auf dieser Auslandsfahrt zu einem internationalen Verband unter Leitung der USA stoßen. Zuerst findet auf Höhe der Halbinsel von Gibraltar das Manöver „Sea Guardian“ statt, das im gesamten Mittelmeerraum der Terrorabwehr dienen soll, dann – nach Durchquerung des Suez-Kanals – die EU-Mission namens „Atalanta“ zur Sicherung der Seewege im Persischen Golf gegen Attacken des Iran, und schließlich steuert die Fregatte „Bayern“ durchs südchinesische Meer bis an die Häfen der Ostküste Chinas, wo – auf Befehl seitens Merkel – ein Freundschaftsbesuch in China stattfinden soll, gewissermaßen zur Beschwichtigung Chinas und als Zeichen der „Loyalität“ der von Merkel geführten Bundesregierung mit China. „Es geht um die regelbasierte Ordnung“, so spulte Annegret Kamp-Karrenbauer, die Verteidigungsministerin, ihr mühselig auswendig gelerntes nichtssagendes Sprüchlein runter….wie peinlich!

Angesichts der Tatsache, daß China der gesamten restlichen Welt mit Unterdrückung und Unterwerfung unter ihre diktatorischen Fittiche droht durch die – bis 2049 angepeilte – einzig und allein übrig bleibende Weltmacht China, ist dieser Freundschaftsbesuch das völlig falsche Zeichen an den chinesischen brutalen Diktator Xi Jinping!

Nun sind die chinesischen Offiziellen der „regelbasierten Ordnung“ in Form des Flottenbesuchs der Fregatte „Bayern“ zuvorgekommen und haben der „Bayern“ schlichtweg verboten, in irgendeinem chinesischen Hafen anzulegen.

Denn es sollten die vom Verteidigungsministerium erklärten Ziele – „eine regelbasierte Ordnung, freie Seewege, Multilateralismus“ – mit einer freundlichen Geste in Richtung China, nämlich dem nun geplatzten Hafenbesuch, verknüpft werden.

Im Südchinesischen Meer gibt es einen Gebietskonflikt zwischen China und anderen Anrainerstaaten. Peking beansprucht 80 Prozent des rohstoffreichen Meeres, durch das wichtige Schiffahrtsstraßen führen. Dem versucht allen voran Washington durch eigene militärische Präsenz Einhalt zu gebieten und fordert das auch zunehmend von seinen Partnern ein.

Das von China ausgesprochene Anlege-Verbot gegen die Fregatte „Bayern“ ist eine schallende Ohrfeige, eine disziplinarisch strenge Maßregelung gegen Merkel, Maas, Kramp-Karrenbauer und Co., denen ihre Ohnmacht gegenüber China spätestens jetzt voll bewußt werden müßte.

Schluß mit dem Schmusekurs mit China.

Was lernen wir daraus? Wer sich bei kommunistischen Diktatoren „lieb Kind“ macht, der macht sich schlicht und einfach nur lächerlich.

Und das Gleiche gilt für den von den Medien und den opportunistischen Parteien heraufbeschworenen, künstlich gegen die Mehrheit der Bevölkerung geschaffenen „Pseudo-Mainstream“ nach links!

Wer linke Ideen „schick“ findet, wer den Linken hinterherläuft, der hat den letzten Rest an Würde und Respekt zu Recht total verloren.

Stattdessen ist jetzt ein knallharter Kampf gegen Links angesagt, entschieden und kompromißlos! Sonst ist unsere freiheitliche Demokratie nicht mehr zu retten.

Ceterum Censeo: Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

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