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Lärmschutz-Kontroverse

Tausende Biker protestieren bundesweit gegen drohende Fahrverbote

Von CANTALOOP

Der berühmte 4. Juli. In den USA wird der Independence Day gefeiert und auch im zunehmend freiheitsfeindlichen Deutschland der Neuzeit gehen zahlreiche Gruppen, die um ihre Unabhängigkeit bangen, auf die Straßen.

Zehntausende Fahrer auf ihren Maschinen, tausende Begleiter und Befürworter der Aktion sowie Millionen Biker insgesamt stehen nicht gerade für eine Minderheit oder eine kleine Bewegung. Sie sind eine große, solidarische Gemeinschaft geworden.

Selbst die Veranstalter waren von der schieren Teilnehmerzahl positiv überrascht. Darüber hinaus handelt es sich gleichwohl um Millionen von Steuerzahlern, Wählern und Konsumenten. Der Umsatz der Branche allein hierzulande beträgt jährlich etwa 12 Milliarden Euro.

Winfried Hermann diskriminiert Motorradfahrer
Zur Erinnerung: Als treibende Kraft hinter dieser angedachten Verbotswelle steht ohne Zweifel der in Baden-Württemberg ansässige Verkehrsminister Winfried Hermann (GRÜNE). Dieser selbstherrliche Umwelt-Hardliner hat die ursprünglich bescheidene Bundesratsinitiative nach Lärmregulation in aller Heimlichkeit auf einen zehnseitigen Forderungskatalog aufgeblasen, um nun peu à peu seine persönlichen Vorstellungen einer motorlosen Fahrkultur der Zukunft durchzusetzen. Dies ist sein Ehrgeiz und so hat es auch schon die CDU im Landtag erkannt.

Auch wenn er es offiziell bestreitet: der bekennende Linksaußen ist definitiv das Alphatier hinter all diesen radikalen Verbots-Initiativen – und gilt somit als der gefürchtetste Grüne im Lande. Der ehemalige Lehrer sieht sämtliche Biker als Anachronismus, Lärmsünder und Umweltschädlinge an, ohne jede weitere Differenzierung. Die Anwohner von angeblich lärmgeplagten Ortschaften und Öko-Gruppen nutzt er raffiniert für seine Zwecke aus (Silent Rider). Unnötig zu erwähnen, dass Kollektivstrafen für ihn ein probates Mittel sind, um seine totalitären Visionen mit allen Mitteln durchzupeitschen.

Es drohen weitere Verbotswellen
Nichtsdestotrotz gilt: auch in rechtschaffenen Bikerkreisen unterstützt nahezu niemand juvenile Heizer und Raser, die ihre Gefährte manipuliert haben, sich und andere gefährden. Aber für diese überschaubare Zahl von Heißspornen sämtliche anderen gesetzeskonformen Kradfahrer in Sippenhaft zu nehmen, ist zutiefst unseriös und vollkommen überzogen.

Glücklicherweise sind viele anständige Biker gut organisiert und – wie man sieht – durchaus protestbereit, um dieser Anti-Motorrad-Lobby unter grüner Schirmherrschaft zumindest einen kräftigen Gegenwind zu bescheren. Es bleibt nur zu hoffen, dass dies auch die geforderte Wirkung zeigt – und es nicht soweit kommt, dass zukünftig die Hells Angels, Bandidos oder Outlaws auf Elektro-Fahrrädern zu ihren Treffen fahren müssen.
(pi-news.net)

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