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Leo Grimm (FDP) an Grüne: Lasst Fakten sprechen!

Kreistag: "Mit Entscheidung kein endgültiges Aus für den stationären Klinikbetrieb in Spaichingen verbunden"

(tutut) - Der Spaichinger FDP-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat und Kreisrat Leo Grimm MdL i.R. bezieht zu einem Bericht der Kreistags-Grünen zur Gesundheitspoltik Stellung und weist darin aufgestellte Behauptungen zurück.

Zu der am Freitag, 18. Dezember, im Heuberger Boten veröffentlichen Meldung "OGL wundert sich über Leo Grimm" stellt er in einer Pressemitteilung fest:

Ich wundere mich über die Grünen nicht. Schon gar nicht, wenn sich der Autor seltsamerweise annonym hinter einer Liste verstecken darf.

Ja, ich bin auf der Seite der OGL, wenn sie unter bestmöglicher Gesundheitspolitik versteht "Rücksichtnahme, Empathie für die Mitmenschen oder auch mal Einschränkungen und Verzicht auf Freiheiten". Mit einer Einschränkung: Dann müssen alle anderen Maßnahmen gescheitert sein, wobei Rücksichtnahme und Empathie immer selbstverständlich sein sollten.

Ja, ich verstehe den grünen Gesundheitsminister Lucha, dass es ihm ums Geld geht, das ist nun mal in der Politik so, auch bei den Grünen. Deshalb will er ja Krankenhäuser schließen, obwohl ich nicht der Meinung bin, dass mit der Gesundheit Geschäfte gemacht werden sollten.

Ja, ich habe im Gegensatz zu den Grünen, die schon immer das Spaichinger Krankenhaus zumachen wollten, im Kreistag im März 2019 dem Antrag der CDU zugestimmt, die Entscheidung zu vertagen, nicht nur wegen der bevorsthenden Kommunalwahl.

Nein, ich habe nicht, wie eine grüne Liste behauptet, die "Krankenhausschließung in Spaichingen mitgetragen", da täuscht wohl das Erinnerungsvermögen der Schreiber und der Redaktion, welche Veröffentlichungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen hat.

Der Kreistag hat am 24. Oktober 2019 in Wurmlingen folgenden Beschluss auch mit meiner Stimme gefasst, ich zitiere das Landratsamt unter dem Titel "Kreistagssitzung zur Sicherstellung der stationären Klinikversorgung im Landkreis Tuttlingen - Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 24. Oktober über die Sicherstellung der stationären Klinikversorgung im Landkreis Tuttlingen und über die Empfehlungen des Gutachtens zur Umstrukturierung des Klinikstandortes Spaichingen beraten und bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung den Empfehlungen des Büro OBERENDER für die gestufte Zusammenführung der stationären Versorgungsangebote am Standort Tuttlingen zugestimmt. Ausgenommen hiervon sind die Abteilungen 'Konservative Orthopädie' sowie 'Plastische Chirurgie'. Die verbleibenden stationären Betten dieser Abteilungen sollen bis auf weiteres in Spaichingen erhalten werden. Der Kreistag sprach sich dafür aus, dass mit der Entscheidung ein endgültiges Aus für den stationären Klinikbetrieb in Spaichingen nicht final verbunden sein soll, und dass eine Entscheidung über die Zukunft dieser Abteilungen erst dann getroffen werden soll, wenn das IGZ und weitere Angebote in Spaichingen verwirklicht worden sind".

Ja, ich fordere die Grünen auf: Lasst Fakten sprechen!

Ich verstehe deshalb bis heute nicht die vom Kreis und dem Klinikum verbreiteten Notrufe, als stünde der Zusammenbruch des Gesundheitssystems im Kreis Tuttlingen bevor. Der Geschäftsführer des Klinikums hatte noch vor seinem Abschied 2020 in einem Interview" mit dem "Südfinder" aus dem Haus der Schwäbischen Zeitung anderslautenden Meldungen und Meinungen widersprochen, dass bei Pflege und Ärzten Personalmangel herrsche. (Ende der Pressemitteilung)

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