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Leselust?

"Jesus, der Kapitalist - Das christliche Herz der Marktwirtschaft" von Robert Grözinger,

(tutut) - So wie die neuen linken sozialistischen Nazis, welche als Faschisten behaupten, Antifaschisten zu sein, die alten linken sozialistischen Nazis als rechts bekämpfen,  überhören die Kirchen die Schreie ihrer Gockel auf den Turmspitzen und bekehren sich kirchenamtlicherseits gefördert zu Sozialisten und Kommunisten und lassen sich als Anhänger linksgrüner Politik an den Haken nehmen. In Wirklichkeit machen sie damit einen Salto Mortale weg von allem, was christlich ist. Es sind christliche Länder, in denen Wohlstand herrscht, und wohin arme Leute streben, die sich im Besitz einer die Welt beherrschenden Ideologie wähnen, welche ihnen angeblich jene "Ungläubigen" zu hassen und zu bekämpfen aufgetragen hat. Die  Kirchen überhören die Schreie ihrer Gockel auf den Turmspitzen und bekehren sich kirchenamtlicherseits gefördert zu Sozialisten und Kommunisten und lassen sich als Anhänger linksgrüner Politik auf den Haken nehmen. In Wirklichkeit machen sie damit einen Salto Mortale weg von allem, was christlich ist. Es sind christliche Länder, in denen Wohlstand herrscht, und wohin arme Leute streben, die sich im Besitz einer die Welt beherrschenden Ideologie wähnen, welche ihnen angeblich jene "Ungläubigen" zu hassen und zu bekämpfen aufgetragen hat.

Insofern muss ein Sachbuch wie "Jesus, der Kapitalist - Das christliche Herz der Marktwirtschaft" von Robert Grözinger, erschienen im FinanzBuch Verlag, Edition Lichtschlag, 16,99€, nicht nur wie eine Provokation, sondern wie eine Bombe wirken, die alle bequemen Gedankengebäude zerstrümmert, in denen sich Linksgrün und die Kirchen eingerichtet haben, ohne sich über das Warum Gedanken zu machen.

Der Verlag erklärt: "Der Kapitalismus ist aus dem Christentum hervorgegangen – und braucht ihn, um zu überleben. Auch das Christentum braucht den Kapitalismus – und fordert ihn sogar. Nicht jedoch einen staatlich regulierten Kapitalismus, der nur für jene wirklich vorteilhaft ist, die gute Beziehungen zur Regierung unterhalten, und somit zu Korruption und Betrug einlädt, sondern einen Kapitalismus, der so frei ist, dass selbst Geld unter Wettbewerbsbedingungen hergestellt wird. Zentralbanken aber stellen unser Geld unter staatlich garantierten Monopollizenzen her.

Damit genießen sie ungerechtfertigte Privilegien. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Bibel zeigt Robert Grözinger, dass die Gleichnisse, Aussagen und Mahnungen Jesu von den Prinzipien einer wirklich freien Marktwirtschaft untermauert sind. Grundsätzen wie Individualismus und Privateigentum sind Fundamente, die schon im Alten Testament gelegt wurden. Daneben skizziert Grözinger die Wechselwirkung in der historischen Entwicklung von Christentum und Kapitalismus sowie die Unvereinbarkeit von Christentum und Sozialismus. Damit meint er nicht nur den Kommunismus, sondern auch seine weichere Form: den überbordenden Wohlfahrtsstaat, den uns die staatlich erzwungene Barmherzigkeit beschert hat. Und seine neueste, krasseste Version: den Ökologismus".

Das Alte wie das Neue Testament stellten Verhaltensweisen als unverzichtbaren Rahmen des Kapitalismus dar wie Achtung des Privateigentums, Einhaltung von Verträgen, Gleichheit aller vor dem Recht und ein äußerstes Misstrauen dem Staat gegenüber. Wohlfahrtsstaat und Ökologismus seien eine dem Christentum entgegenstehende Machtreligion. Wirksam bekämpft werden könnten sie nur, wenn ihr religiöser Aspekt nicht ignoriert werde.

Der große Liberale Roland Baader, 2012 gestorben, hat das Vorwort für Grözingers Buch geschrieben und stellt fest: "Die intellektuelle Redlichkeit und die Paradigmen der Wissenschaftlich­keit erlauben es deshalb durchaus, aufzuzeigen, dass die Heilige Schrift niemals legitimierende Argumente für den Sozialismus oder irgendeinen anderen Totalitarismus liefern kann, aber auch nirgendwo im Widerspruch zur Ideenwelt der freien Marktwirtschaft steht, ja dass – ganz im Gegenteil – die biblischen Hauptgebote und Gleichnisse fast allesamt (mit Ausnahme der Gottesliebe und der Gottesfurcht) mit den Grundaxi­omen des (echten, unverfälschten, staatsfreien!) Kapitalismus übereinstimmen.Romano Guardini, der herausragende katholische Religionsphilosoph des 20. Jahrhunderts, hat in seiner 'Ethik' betont, dass der dem Christentum fremd gewordene moderne Mensch gar nicht mehr wisse, wie sehr unsere sittlichen Begriffe und Vorstellungen im Erbgang des Christentums stehen: Die Unantastbarkeit der Person und ihres redlich erworbenen Eigentums, die Freiheit und Ehre jedes Menschen, die Gleichheit vor dem Recht, die Wahrheit des Wortes und die Verlässlichkeit des Vertrages".

Baader weist darauf hin, dass seitens der Ökonomen der Nobelpreisträger James M. Buchanan von der "Komplementarität" von christlichem Glauben und klassischem Liberalismus gesprochen habe, indem er in seiner Rede zur Adam­Smith­Preisverleihung 2005 ausführte: "Die Leute haben zunehmend Angst vor der Freiheit. Sie wollen vom Staat abhängig sein. So wie die Dominanz der Kirche dahinschwand, so wurde der individuellen Freiheit allmählich abgeschworen durch das Abdriften der Autorität von Gott zum Staat. Der Staat hat Gott als Elternersatz abgelöst. Wenn sich die Steuerillusion des modernen Staates enthüllen wird, wird dieser sozialdemokratische Gott stürzen. Der klassische Liberalismus als Idee und institutionelle Struktur erhebt keinen Anspruch, als Gott aufzutreten. Der christliche Glaube mit seiner Betonung der Selbstverantwortung und Unabhängigkeit ist zum klassischen Liberalismus komplementär. In dem Maße wie Gott zurückkehrt, wird die Abhängigkeit des individuellen Bürgers vom Staat schwinden; jedenfalls so lange, wie religiöser Eifer nicht zu politischem Druck auf jene führt, denen es am entsprechenden Glauben mangelt. Die Trennung von Kirche und Staat dürfte derartigen Eifer in Schach halten".

Roland Baader hat eine Warnung an all jene parat, kaum eine Partei schließt sich mehr aus in der Anmaßung des Größenwahns eines Schöpfers, - Klima, Klima, Klima!, die da lautet: Seit die alte Religion an Schwindsucht zu leiden und die neuen Diesseits­-Religionen sich zu erheben begannen "war ein 'Sünder' nicht mehr derjenige, der tatsächlich oder angeblich gegen die Gottesgebote allzu schwer verstieß, sondern ein jeder, der nicht in die Diesseitsreligion hineinpasste, jeder, der dem verkündeten irdischen Paradies entgegenstand, das zu seiner Verwirklichung des 'neuen Menschen' bedurfte. Und somit waren alle Menschen schuldig, außer den erleuchteten Führern. Jetzt glaubte man, einen Großteil der Menschheit erschlagen, erschießen, vergasen oder wenigstens in Arbeitslagern und Gulags 'umerziehen' zu müssen. Auf diese Weise hat man einige Hundert Millionen Menschen umgebracht. Solange man glaubte, nur Gott könne irgendwann eine neue Erde und einen neuen Menschen erschaffen, hielt sich der Wahn in Grenzen. Als man aber begann, zu glauben, der Mensch könne kraft seiner Vernunft dieses Werk selber und sogar noch besser (und früher) vollbringen, wurde der Wahn grenzenlos. Man betete jetzt die selbsternannten Götter der Vernunft an". Und auf ihr Geheiß oder in ihrem Namen rottete man jeden aus, der dem neuen Diesseitsparadies der Vernunft­Religion aufgrund seines 'veralteten' Menschseins entgegenstand.

Sehr richtig deshalb Baaders Feststellung auch angesichts der jetzigen Corona-Hysterie, von der er noch nicht wissen konnte: "Dieser Wahn ist keineswegs zu Ende. In jüngerer Zeit ist er (noch) in weniger martiali­schen Gewändern unterwegs, aber der Gesinnungsabsolutismus wächst in den politisch korrekten Strömungen wie dem 'Europäischen Wer­te'­Dogmatismus, dem Öko­Fundamentalismus, dem Multikulturalismus, der Gleichstellungsmanie, der Klima­Hysterie und dem Gender­Main­streaming­Delirium (um nur einige zu nennen)".

Politik, Wirtschaft und Kirchen gleichsam gibt Roland Baader einen Rat: "In seiner Schrift mit dem provokanten Titel Jesus, der Kapitalist zeigt Robert Grözinger in brillanter Weise, dass Religion nicht nur eine unverzichtbare Nützlichkeitsfunktion zur Bewahrung einer Ordnung der Freiheit hat, sondern dass beide, Christentum und Marktwirtschaft, miteinander in geschwisterlich­symbiotischem Verhältnis stehen; anders gesagt: dass sie einander existenziell bedingen und ideal ergänzen. Das sollten Liberale und Libertäre bedenken, die allzu leichtfertig den christlichen Glauben als freiheitsfeindlich abtun, aber das sollten auch jene Theologen bedenken, die mangels hinreichender Kenntnisse die Wirtschafts­ und Gesellschaftsordnung des Kapitalismus abschätzig beurteilen". Robert Grözinger liefer ihnen das geistige Rüstzeug hierzu in Hülle und Fülle.

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