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Linksgrüne Unterwanderung voller Erfolg

Konservative in der CDU: Gedanken zur strategischen Ausrichtung

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Wie können wir effektiv in Zukunft auf CDU/CSU und auf politische Entscheidungen Einfluß nehmen?

Beim digitalen CDU-Parteitag bewarb sich mit Friedrich Merz einer der letzten Hoffnungsträger in der CDU, der die Macht gehabt hätte, aus der CDU heraus die links-grün-sozialistische „großen Transformation“ und den „Great Reset (23.Mai 2021in Luzern) in Deutschland zu verhindern oder dessen katastrophale Folgen wenigstens abzumildern.

WIR, die konservativ-christlichen Reste in der CDU, die „Rufer in der Wüste“, bleiben ziemlich einsam zurück.

Mit Laschet ist die wachsweiche „männliche Mini-Merkel“ gewählt worden, der in alle links-grünen Richtungen manipulierbare NRW-Ministerpräsident, der – ebenso wie Norbert Röttgen – zur Pizza-Connection gehört, also zu den CDU-Politikern, die mit ihrem entwürdigenden „grünen Öko-Schmuse-Kurs“ schon seit frühester Jugend ihre große Seelenverwandtschaft zu den „Grünen“ und zu deren „Öko-Faschismus“ gezeigt haben.

Daß Röttgen mit seiner Kandidatur lediglich dem grünen Freund Laschet zur Mehrheit verhelfen sollte – neben dem zweiten Steigbügelhalter Jens Spahn – das dürfte selbst der Dümmste unter den CDU-Anhängern mittlerweile begriffen haben.

Ob jedoch die CDU unter Friedrich Merz einen raschen Kurswechsel erfahren hätte, steht auf einem anderen Blatt.

Selbst Merz sprach bezüglich des „Klimawechsels“ von notwendigem Mut und von Zuversicht, betonte aber – und das ist entscheidend -, daß er niemals hierfür das System ändern würde, während Laschet wohl nur allzu bereit ist, das System (unsere Demokratie) dem Klimawandel und dessen Bekämpfung zu opfern – ganz im Sinne von Merkel, der Ursula von der Leyen und der AKK sowie im Sinne der anderen willenlosen Nachplapperern, von Altmaier über Brinkhaus bis zu allen bekannten links-grünen Seilschaften Merkels.

„Wer CDU-Parteivorsitzender ist, der wird meist auch der CDU-Kanzlerkandidat“, so stellen es nicht nur die Medien immer wieder fest.

Aber der „lasche Laschet“, ein elastisch dehnbarer und links-grün manipulierbarer „bourgeoiser Gartenzwerg“ aus NRW, ist dem anderen Kanzlerkandidaten, Markus Söder von der CSU, nicht nur in der Körpergröße meilenweit unterlegen.

Auf jeden Fall geht Söder gestärkt aus dieser CDU-Parteivorsitzenden-Wahl hervor, was mit Friedrich Merz nicht gelungen wäre. Den Bayer wird’s freuen.

Diese Entwicklung in der CDU – weg von der traditionell innegehabten politischen Mitte der christlich-konservativen Werte und Hinwendung zu links-grünen demokratievernichtenden Systemveränderungen – diese Entwicklung ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen subversiven Unterwanderung der CDU Merkels durch aktive grün-rote CDU-Parteimitglieder, die langsam aber sicher von unten nach oben die ganze Partei infiltrierten und zur neuen „alternativlosen, weil linken“ politischen „Mitte“ (Zitat Merkel) umgestalteten, oft unbemerkt, immer aber zumindest „toleriert“ oder hingenommen von der bisherigen konservativen Basis.

Links-grüne Unterwanderung der CDU
Die Gründung der AfD, in der vor allem christlich-konservative und nationalliberale ehemalige CDU-Anhänger eine neue politische Heimat suchten und sehnlichst erhofften, war eine der sichtbarsten Gegenreaktionen gegen Merkel und deren Chef-Ideologen (von Schellnhuber über Schneidewind bis zu den Wortführern der Heinrich-Böll-Stiftung der „Grünen“), die verantwortlich sind für die „neuen Themen“ wie Klimawandel, Migration, künstlich erzeugte Virus-Pandemie, „grüne Nachhaltigkeit“, „Biodiversität“, Vermögensumverteilung und „Genderismus“.

Kurzum, die über Jahre stattgefundene links-grüne Unterwanderung der CDU einschließlich der vielen CDU-Vorstände auf Orts-, Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene war für die Unterwanderer ein voller Erfolg – und wir haben gepennt!

Daß die CDU dennoch auch weiterhin bei Wahlen über 30 Prozent der Stimmen erhalten kann (wie lange noch?), liegt an der „Trägheit der Massen“, an den vielen seit Jahrzehnten „traditionell“ der CDU ihre Stimme schenkenden Wählern.

Diese Front, auch wenn sie mit minus 15-20% bröckelte, hat immer noch eine „Rest-Stärke“ von ca. einem Drittel der deutschen Wähler.

Mit Friedrich Merz wäre es möglich gewesen, christlich-konservativ denkende Demokraten erneut in der CDU zu reaktivieren. Diese „relativ schnell zu realisierende Chance“ ist zumindest fürs Erste bei diesem Parteitag vertan worden.

Aber es könnte einen durchaus erfolgversprechenden Weg geben, die CDU wieder auf einen christlich orientierten, sachpolitisch vernünftigen konservativen Kurs gegen links-grüne Systemveränderer zu bringen:

In der freien Wirtschaft fällt immer wieder der Begriff von der „feindlichen Übernahme“ eines Konzerns. Betrachtet man die links-grünen antichristlichen und antidemokratischen Systemveränderer in der CDU zu Recht als „feindlich“, als Gegner christdemokratischer Grundwerte, so wäre eine solche Übernahme der CDU durch Demokratie-verteidigende Kräfte aus dem konservativen politischen Lager ein zwar mühseliger, aber durchaus gangbarer Weg – vielleicht der einzig erfolgversprechende Weg.

In der AfD gibt es nicht nur den rechtsaußen „Höcke-Flügel“, sondern auch die an konservativen Werten orientierte große Mehrheit derer, die sich an Vernunftpolitikern orientieren; die gibt´s nämlich auch.

Der Versuch der CDU-Führung, uns seit Jahren einzureden, die AfD bestehe aus Rechtsextremisten und „politischen Dumpfbacken“, war immer aus zwei Gründen bedenklich:

1. Die Haltung der CDU gegenüber der AfD ist eine permanente Mißachtung von Millionen Wählern, die gerade in der AfD eine ALTERNATIVE zur Politik verkrusteter Altparteien sehen.

2. Der Versuch, die AfD durch Ausgrenzung zu ignorieren, raubt der Union eine irgendwann vielleicht notwendige, jedenfalls aber denkbare strategische Option. (Zyniker könnten jetzt antworten, die Ausgrenzung sei ja schließlich der Hauptgrund für die Linksausrichtung der CDU.)

Und innerhalb der CDU-Wählerschaft und auch in der Partei CDU gibt es jede Menge von zum Teil aus Frust über Merkel inaktiven, passiven Mitglieder, die es gezielt zu reaktivieren und zu motivieren gilt, jetzt gerade wieder für Ämter in der CDU zur Verfügung zu stehen – von unten nach oben.

Es wird – unter dem „laschen Laschet“ – hier kaum zu Gegenreaktionen kommen, wenn die konservativ denkende und bisher frustriert schweigende Mehrheit die CDU infiltriert, rück-erobert und die Positionen der politischen Entscheidungsebenen übernimmt.

Das jedoch sollte und müßte zentral gesteuert werden z.B. durch noch zu gründende oder bereits bestehende sog. „Think Tanks“ und „NGOs“, wobei wir hier strategisch (NICHT INHALTLICH!) auf das „Erfolgsmodell“ der Aktivisten um die „Grünen“, die „Roten“ und den „Club of Rome“ zurückgreifen sollten.

Parallel hierzu sollte die Jugend für dieses Ziel mobilisiert, geschult und zur politisch aktiven Mitgliedschaft in der Jungen Union und in der Schüler-Union motiviert werden. Die Junge Union zeigt ja bereits deutlich konservativere Haltungen als die „Mutter-Partei“.

In der Zeit der „Brandt’schen Ostpolitik um Egon Bahr“ wurden zum Teil sehr erfolgreich aus CDU-Kreisen im sog. „vorpolitischen Raum“ nicht nur die „Schüler-Union“ gegründet, sondern auch andere Vereinigungen und Vorläufer wie die AKS (Aktion kritische Schüler), die ALD (Aktion „Lebendige Demokratie“) oder der AfG (Arbeitskreis für Freiheitliche Gesellschaftspolitik) und viele mehr. (Bei vielen solcher „Bewegungen“ war ich Mit-Initiator und/oder Aktivist.)

Daran anzuknüpfen dürfte nicht schwer sein, zumal es einige ernstzunehmende Bestrebungen (z.B. innerhalb der CDU die „Werte-Union“) ja schon gibt.

Da das alles auch mit „Kosten“ verbunden ist, müßten Geldgeber (Stiftungen/ Wirtschaftsführer, Konzern-Chefs usw.) gewonnen werden, die allein schon aus existenziellem Interesse das gerade skizzierte Vorhaben tatkräftig unterstützen.

Ein Staat wie Deutschland wird immer nur durch eine relativ kleine Elite von deutlich weniger als 50.000 Personen gelenkt und geführt.

Und den nicht einmal 40 aktiven Mitgliedern des unseligen „Club of Rome“ ist es mittlerweile gelungen, ihre Ideologie von der „großen Transformation“ (Schellnhuber/Schneidewind/Leggewie u.a.) und vom „Great Reset“ (Klaus Schwab) sowie vom „European Green Deal“ (Sandrine Dixson-Declève/CoR-Winterthur) zur alles bestimmenden Ideologie hochzupuschen.

Es ist also gar nicht so „utopisch“, daß es uns gelingen könnte, schon bald die Mehrheit einer solchen politischen Entscheidungs-Elite zu stellen. Das erfordert aber auch, daß wir diese hierfür in Frage kommenden intelligenten Personen mit tiefgründigem Wissen ausstatten, weshalb hierzu in Form einer Kaderschmiede qualitativ erstklassige Bildungseinrichtungen geschaffen werden müssen.

Ich sehe das als den letzten Weg aus der Krise, in der unsere freiheitlich-christliche und liberale Demokratie sonst restlos untergehen wird. DIE ZEIT DRÄNGT!

Ab sofort sollte konsequenter als bisher ein entsprechendes Netzwerk zum Erreichen unserer Ziele aufgebaut werden. Und bei der Auswahl der zur Mitarbeit bereiten Mitstreiter darf es mit Blick auf konstruktive Gespräche und Anfragen keine Tabus geben.

Im Gegensatz zum „Great Reset“ (Schwab-CoR) fordern wir den BIG RESET, die ultimative Wiederherstellung unserer repräsentativen Demokratie, sowie die Rücknahme aller bisher bereits erfolgten Grundgesetzänderungen seit der rot-grünen Meinungsdiktatur und die völlige Rückführung unserer bereits an die EU sowie an UN-Institutionen ohne Not abgegebenen nationalen Souveränitätsrechte sowie die Streichung aller Grundgesetz-feindlichen Passagen in internationalen Verträgen (Lissabonner Vertrag/Pariser Klimaabkommen u.v.m.).

Ceterum censeo:
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

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