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„Machtgeil und unpatriotisch“!

Kein Rücktritt in Ehren für Angela Merkel

(www.conservo.wordpress,com)

Von Peter Helmes

Kein vergebliches Warten mehr!

Merkels Sündenkonto wird immer länger. Und eine kleine Nebenbemerkung für Christen: Es geht hierbei nicht um „läßliche Sünden“, sondern um „schwere Sünden“. Schwere Sünden – so sie nicht bereut werden – führen direkt in die Hölle.

Und damit bin ich wieder bei Merkel, die genau dahin gehört, wo Satan wütet. Im Rheinischen sagt der Volksmund auch dazu: „Man kennt sich, man versteht sich…“

Es will scheinen, als habe der Teufel ihr die Hand geführt, als es um elementare Probleme und Entscheidungen unseres Vaterlandes ging. Stichworte wie Griechen-Grab, Euro-Hilfen mit Aussetzung der No-bail-out-Klausel, Wehrpflicht, „Energiewende“ usw. genügen, um die schweren Verfehlungen dieser Kanzlerin deutlich zu machen.

Die erklärte Absicht der Bundesregierung, das UN-Migrationsabkommen am 11. Dezember durch ihren Vertrauten Christoph Heusgen in Marrakesch unterzeichnen zu lassen, könnte aber wohl (hoffentlich) der Sargnagel zu Merkels Untatenkiste bedeuten. Nichts geht mehr, Madame! Es ist genug!

Als Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Union hat sie nicht nur versagt, sondern die einst führende deutsche Volkspartei ins politische Nirwana geführt. „Volkspartei ist aus“, rufen jetzt diejenigen ganz laut, die damit die Entkernung der CDU übertünchen wollen. Nein, Volkspartei ist nicht aus – aber der Titel ist entleert worden und wartet auf programmatische Erneuerung.Was Merkel hinterläßt – außer vielen Flüchen und Verwünschungen – ist eine in ihrem Selbstbewußtsein erneut geschundene Nation, deren Bevölkerungsmehrheit bald von vielen Fremden gestellt wird, die mit unserer Kultur, unserer Sprache, unserer Religion, unserer Geschichte und mit unserer christlich-abendländischen Tradition nichts gemein haben und auch z. T. nichts zu tun haben wollen.

Es ist nicht nur höchste Zeit, daß sie geht, sondern ihre Frist ist längst abgelaufen.

Nach knapp 60 Jahren Mitgliedschaft in der Union neige ich jedoch nicht (mehr) zu übertriebenen Illusionen. Madame Pattex klebt fest, so fest, wie fast alle langgedienten Spitzenpolitiker. Macht ergreifen und Macht behalten ist nach ihrem Verständnis eine Art Lebenselexier, weshalb sie auch blind dafür sind, in die Geschichtsbücher zu schauen.

Denn fast alle diese „Klebemänner und –frauen“ mußten letztlich meist höchst unsanft aus ihren Posten entfernt werden – und dennoch blieben viele von ihnen bei der irrigen Meinung, für die Nation unersetzbar geworden zu sein. Doch das drohende Schicksal war auch bei ihnen vorauszusehen. Gut so!

Bei allzu großem Beharrungswillen wurden sie nach allen Regeln parteipolitischer Kunst niedergemacht – mit subtilen, aber auch mit brutalen Methoden. Bei allen langgedienten Vorsitzenden derselbe Vorgang: Sie klebten, und niemand von Ihnen nutzte die Gelegenheit, auf der Höhe ihres Ansehens zurückzutreten.

Übrig blieb jedesmal ein Gezänke und Gewürge, bis das Drama ein Ende fand. In die Reihe dieser unrühmlichen Abgänge gehören Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Rainer Barzel ebenso wie Helmut Kohl und in Kürze eben auch Angela Merkel. Sie hat den Zeitpunkt für einen würdigen Abschied bereits überschritten und sitzt nur noch auf ihrem Thron, weil sich (bisher) niemand traute, sie vom Stuhl zu ziehen.

Was sogleich eine Mahnung an die Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende herausfordert:

„Frau Merkel, wenn Sie nicht ganz unrühmlich enden wollen, machen SIE ein Ende! Der Glanz der frühen Jahre ist längst verblaßt, die Schar verläßlicher Getreuen wird immer kleiner!“

„Desaströs und niederschmetternd“

In ihrem eigenen Landesverband wurde ihr bereits auf einem Parteitag vorgehalten: „Zwölf Jahre Energiepolitik: eine Farce. Verteidigungspolitik: desaströs.“ Auch die Sozial- und Familienpolitik sei niederschmetternd, zitierte das Nachrichtenmagazin „Focus“ aus einer Wortmeldung des Delegierten Grieger. Doch das war nicht die letzte Attacke auf die Kanzlerin: „Heute ist der Tag, an dem wir sagen müssen: Die Kaiserin hat keine Kleider an – sie ist nackt.“ Noch nie sei ein Kanzler so „machtgeil und unpatriotisch“ gewesen, kritisierte Grieger laut „Focus“-Bericht.“ (Quelle: „Unser Mitteleuropa“ 26.11.2017)

Es ist genug!

Ich glaube, damit hatte Grieger damals den Ton und das Herz vieler CDU-Mitglieder getroffen; denn die Verzweiflung und Verbitterung über die einst gefeierte Frau Vorsitzende ist überall da zu spüren, wo „die Basis“ zusammenkommt. „Es ist genug!“

Mit diesen Worten darf man die allgemeine Grundstimmung in der CDU zusammenfassen – liebedienerischen Funktionären zum Trotz. Diese klammern sich mit aller Gewalt an ihre Posten. Aber wenn sie so weitermachen, gibt´s bald keine Posten für sie mehr.

Jetzt zeigt sich, daß sich Widerstand regt. Ein tapferer Widerstreiter hebt das Haupt aus der Menge und greift die Parteivorsitzende an. Der Mediendienst Journalistenwatch berichtet (* Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/10/25/cdu-krawall-parteitag/):

CDU-Parteitag: Merkels Gegenkandidat wirft ihr „Kapitulation des Rechtsstaates“ vor

„Das könnte ein harter CDU-Parteitag für Angela Merkel werden. Gegenkandidat Matthias Herdegen hat nun erstmals angedeutet, wie er die Delegierten für sich gewinnen will: Mit brutaler Kanzlerin-Schelte. Im Interview mit Cicero hat der renommierte Staats- und Völkerrechtler zudem eine Kursänderung der CDU gefordert.

Vor allem Merkels Flüchtlingspolitik macht Herdegen zur Zielscheibe seiner Kritik: „Was 2015 nicht hätte geschehen dürfen, ist der Eindruck eines weitgehenden Kontrollverlustes des Staates und den damit verbundenen Anreizen. Diese haben dazu geführt, dass sich Hunderttausende nach Deutschland aufgemacht haben.“ Deutschland habe in diesem Jahr eine „vorübergehende Kapitulation des Rechtsstaates“ erlebt.

Der Mann, der seit mehr als 30 Jahren Mitglied der Union ist, sieht, „wie viele andere auch“ eine „inhaltliche Entkernung der CDU, den Verlust der programmatischen Mitte“. Für viele potenzielle Wähler bedeute das „den Verlust der politischen Heimat“.

Der 61-Jährige kritisiert auch Merkels Wirtschafts- und Sozialpolitik: „Die Mitte der Gesellschaft hat den Eindruck gewonnen, dass ihr die Politik den Rücken gekehrt hat.“

Zu seinen Chancen sagt er: „Es ist offensichtlich, dass das ein Rennen bergauf gegen die Amtsinhaberin ist. Aber ich trete mit Zuversicht an und ich hätte den Schritt nicht getan, wenn ich nicht den Eindruck gehabt hätte, dass es eine breite Aufbruchsstimmung in der Partei gibt.“ Von tiefer Verunsicherung bis hin zu gezähmtem Zorn sei in der CDU aktuell alles zu spüren. (WS)“ (Ende des Jouwatch-Berichtes).

Die Verhaltensweise der Parteivorsitzenden Merkel ist eben mitnichten staatsmännisch, sondern – wie der CDU-MV-Parteitagsdelegierte Wolfgang Grieger zu Recht sagte: „Das ist machtgeil und unpatriotisch“.

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