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Macrons Partner für die Zukunft

Habeck zu Besuch bei begierigen Freunden

Von WOLFGANG HÜBNER

Mit den Kenntnissen der französischen Sprache ist es bei der grünschwarzen wie auch grünrotroten Kanzlerhoffnung Robert „Pendler“ Habeck nicht weit her. Aber im Nachbarland ist der grüne Talkshow-Dauergast bei seinem aktuellen Besuch in Paris ein begehrter, eifrig hofierter Gast. Denn so einer wie Habeck wäre genau das, was der von Gelbwesten und Islammördern bedrängte Präsident Macron in der Berliner Regierung gebrauchen könnte. Ist doch die Partei des deutschen Gastes, der Patriotismus „zum Kotzen“ findet, genau diejenige, die Bundes- und Bürgerkonten für „Europa“ nur zu gerne leeren will.

Macron weiß genau, dass er politisch nur dann überleben wird, wenn er die Deutschen überreden kann, noch mehr Lasten für „Europa“, womit ein guter Franzose natürlich immer Frankreich meint, zu übernehmen. Die gewiss nicht geringe Bereitschaft der Berliner Koalition dazu reicht ihm schon lange nicht mehr. Deshalb hat er kürzlich sogar mit Putin medienwirksam angebandelt, um Merkel und Scholz ein wenig zu provozieren. Bekanntlich gab es ja schon einmal ein französisch-russisches Bündnis, das für Deutschland katastrophale Folgen hatte, nämlich 1914. Aber wer weiß das noch in einem Land, in dem selbst einer wie Heiko Maas den Außenminister spielen darf?

Selbstverständlich ist der Flirt zwischen Macron und Putin weder machtpolitisch noch ökonomisch besonders bedrohlich für deutsche Interessen. Doch um zumindest das zu erkennen, müssten in Berlin Leute regieren, die überhaupt wissen, dass es deutsche Interessen gibt und welche das sind. Bekanntlich sind diese Kenntnisse bei Merkel und Scholz, freundlich ausgedrückt, nicht besonders groß. In Macrons Augen sind sie allerdings immer noch störend genug. In Habeck und den Grünen erkennt der französische Präsident jedoch die idealen Partner für die Zukunft, also auch für seine Karriere.

Dazu hat Macron durchaus Grund: Denn er hat besser als die mehrheitlich politisch so naiven, derzeit von Klimapanik ergriffenen Deutschen verstanden, dass Kanzlerin Merkel in ihrer Spätphase alles dafür tut, die Grünen stark und ihre eigene Partei immer schwächer zu machen. Ob sie das bewusst tut, wofür vieles spricht, oder das bedenkenlos in Kauf nimmt, kümmert den Franzosen überhaupt nicht. Er setzt auf einen wie Habeck. Jetzt muss Macron nur noch abwarten, ob das die Deutschen bei der nächsten Wahl zum Bundestag auch tun. Wenn ja, wird die Begeisterung in Paris groß sein. Und der Kater der arbeitenden deutschen Steuerzahler noch größer.
(pi-news.net)

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