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Schlag nach bei Sun Tsu!

Zweieinhalbtausendjährige Strategie nichts für Spaichingen?

(tutut). Heerführer, Politiker, Manager richten sich nach ihr.  "Die Kunst des Krieges" ist zweieinhalbtausend Jahre alt. Dennoch hat dieses älteste und berühmteste Strategiebuch von Sun Tsu nichts von seiner Aktualität verloren. Wenngleich er ein erfolgreicher Heerführer im alten China war, sollte sein Kernsatz zu denken geben: "Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft".
Ob auch Sun Tsu etwas zu sagen hätte für die Frontkämpfer im Spaichinger Stellungskrieg? Das Faszinierende an der "Kunst des Krieges" ist die Übertragbarkeit einfacher Handlungsweisen auf den Alltag bis heute. In 13 Kapitel gegliedert.
Aus der "Strategischen Anpassung" (Kapitel 8) könnten vielleicht Verwaltung und Gemeinderat etwas Brauchbares für ihr weiteres Miteinander lernen.Da heißt es u.a.:
Fünf  Fehler kann ein General machen,die sehr gefährlich sind. Waghalsigkeit kann eigene Vernichtung bedeuten, Feigheit kann zur Gefangennahme führen. Empfindliches Ehrgefühl zieht Scham nach sich und ungezügeltes Temperament wird leicht durch Beleidigungen  provoziert. Der fünfte ubd letzte Fehler ist eine zu große Sorge um die eigene Truppe, was dem General  Sorgen und Schwierigkeiten einbringt, denn letztlich leiden seine Soldaten mehr unter den Folgen einer Niederlage oder einem länger dauernden Krieg als unter seinem Schrecken. Solche fünf Fehler  stehen für schlechte Kriegführung. Wird eine Armee besiegt und der Anführer getötet, dann ist einer dieser fünf Fehler dsicher der Grund..
Ob Spaichinger sich auf eine Fortsetzung ihres Krieges mit politischen Mitteln und damit auf eine Beendigung eines Streites werden einigen können, um nicht Opfer juristischer Haarspaltereien zu werden? Vielleicht befragen sie ja mal Sun Tsu.