Springe zum Inhalt

Merkel – das Mädchen hat fertig

Die Party ist vorbei, doch die Loser bleiben

Von THOMAS K. LUTHER

Angesichts der deutschen EU-Präsidentschaft fragen sich Merkel-Skeptiker besorgt, was wird sie anrichten, jetzt, wo ganz allgemein die Party vorbei – und die Lage prekär ist? Wird sie sich an ihren Amtseid erinnern, der eher nur formal über ihre Lippen kam?

Obwohl Merkel ihre Fahne berechnend in den Wind des Mainstream hielt, blieb sie kleingeistig – und unberechenbar. Schon deshalb ist Merkels politische Beerdigung längst überfällig – auch, wenn die treuherzigen Wähler/innen der Gottesklüngel-Partei nicht wahrnahmen bzw. nicht wahrnehmen, wie schlicht die oberste Gallionsfigur geschnitzt ist – und ihre fatalen Fehlentscheidungen nicht erkennen. Es ist mehr als peinlich, dass – karnevalesk formuliert – in Nestnähe der „lame duck“ niemand fähig ist, das matte Geflügel einzusargen.

Jahrelang hat Merkel – von Insidern Ost-Wachtel genannt – männliche Konkurrenten weggepickt, mit verbissener Unterstützung ihrer Alt-Mädels-Gang ihre Alleinherrschaft aufgebaut – und so die CDU ruiniert. Ihre Wirkungsstätte, deren peinliche Eingangsfassade nicht gerade Solidität symbolisiert, war eher eine Schlangengrube. Geradezu selbstverständlich saßen an ihrem Kaffeekränzchen-Tisch auch konspirative Systemdienerinnen, die es lediglich mit urweiblicher Finesse ganz nach oben gebracht hatten. Ein Talent, mit dem Pfarrerstöchter eher nicht gesegnet sind.

Die Gilde der hasenfüßigen Kapaune
Nebenbei: Die brave Partei mit dem christlichen Motto kann man auch als den subtil verlängerten Arm der Kirchen sehen – die sich ja als „Menschenfischer“ verstehen und den Einkauf von Politikern intern als „Elitenbündelung“ bezeichnen. Man darf vermuten: Die abgetakelten Gottesmänner glauben nach wie vor, eine maßgebende Elite zu sein, möchten sich „paaren“ – und der Voyeur staunt: Auf ihrer Leimrute kleben tatsächlich namhafte Politiker/innen. So überziehen, im Schatten leerer Kirchen und Dome – dieser Relikte steingewordenen Gotteswahns – viele CDU-Seilschaften das Land.

Das „hohe C“ in der Firmierung ist also kein Zufall. Nicht nur in früheren Zeiten gab es von Kirchenkanzeln Wahlhilfe für die gläubigen Schafe. So hat das über viele Jahrhunderte von der Kirche geformte Duckmäusertum den angepassten Menschen der „Mitte“ produziert. Wer die Partei der Dienlichen nicht sonderlich mag, kann spotten: Würde die „unbemannte“ Partei ihr Logo mit einem „K“ wie Kapaun (kastrierter Hahn) ergänzen und künftig als CDKU firmieren, wäre sie zumindest gendermäßig up to date.

In der Metapher bleibend erkennt man: Die Gilde der hasenfüßigen Kapaune steht nach wie vor nackt in der politischen Landschaft und ist völlig ratlos, weil die Gallionsvögelin nach Ablage ihrer Windeier immer noch im Nest sitzt. Ihre Drift zur Backbordseite hat die Partei ins seichte Wasser gelenkt – mit der Aussicht, auf die linke Sandbank zu laufen. Das merkelsche Aufsitzen auf der von Ängstlichen geschürten Furcht vor Atomkraft und ihre Verbeugungen in Richtung des grünen Unkrauts waren schon fatal, wurden aber übertroffen von dem krönenden Abschluss ihrer Ära: Sie erlaubte die Flutung Deutschlands mit zehntausenden potenziellen Terroristen, hunderttausenden künftiger Hartz-IV-Empfänger – und vorhersehbar: Mit reichlich Nachwuchs für die kriminellen Sparten und ihre Randbereiche – als ob es nicht schon genug Bodensatz im Land gäbe.

Mit den Fremdkulturellen kommen Kriminalität und Deutschfeindlichkeit
Seit Merkels Kapitulation vor den Horden der Afrika-Deserteure drängt der mitgebrachte muslimische Theismus massiv ins aufgeklärte Europa – und: Infolge unbedarfter Staatsführung zielgerichtet nach Deutschland. Leider erkennen weder die politisch Verantwortlichen, noch die dressierten Gutmenschen nicht, was der Invasion innewohnt. Schon lange arbeiten die Organisatoren des Islams an ihrem Machtgewinn und freuen sich über die Naivität rot-grün-linker Politbrut. Nachdem Merkel ungebremst ins linke Lager gedriftet ist und die Gutmenschflagge gehisst hat, dürfte sich das Glücksgefühl der islamischen Gottesagenten noch gesteigert haben.

Mit der „Zuwanderung“ gewinnt ein fremdes Wertesystem an Gewicht: Der Islam, in seiner unausrottbaren totalitär-fatalistischen Prägung. Diese Ideologie kollidiert mit der freiheitlichen europäischen Weltanschauung und den hier gültigen Menschenrechten. Die Folgen der Distanz der Systeme zeigt sich im Bereich der Kriminalität und Deutschfeindlichkeit einer auffälligen Schicht Fremdkultureller. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die islamische Kultur viele gewalttätige Jugendliche hervorbringt. Die höchste Gewalttäterquote gibt es unter sehr religiösen muslimischen Jugendlichen mit 23,5 Prozent. Wenn es zum islamischen Wertesystem gehört, unverschleierte Frauen als „Schlampen“ zu verachten, dann verwundert es nicht, wenn in Ballungsgebieten wie Köln mehr als 70 Prozent der Vergewaltiger aus diesem Kulturkreis kommen. Die Kölner Silvesternacht war nur ein kleines Schlaglicht auf das Niveau des muslimischen Nachwuchses.

Parteien-Geisterbahn und ihre verbrannten Gestalten
Nach der unvergessenen Kölner Nacht gibt’s nun eine Stuttgarter und Frankfurter Variante in vergleichbarer Besetzung. Weitere Loser-Mob-Exzesse – inszeniert von Merkel-Importen und Antifa – werden folgen. Und der sprichwörtliche deutsche Michel dämmert dahin. Nun, dass die Michel/div/line Deutschlands nicht per se zu den Ausgeschlafenen gehören, ist nichts Neues. Ebenfalls nicht neu, doch nach wie vor erschreckend, sind die intellektuellen Defizite der ideologieverseuchten Altparteien-Politkaste. Dort ist man am „EndeGelände“ seiner Begabungen und quasi nicht mehr handlungsfähig.

Verbrannte Gestalten einer ausgeleierten Parteien-Geisterbahn werden dem Volk als Heilsbringer verkauft – und die druckende, funkende Systempropaganda ist bemüht, sie hochzujubeln. Schon seit Jahrzehnten betrachtet das Parteienkartel CDU/CSU/SPD den Staat als Beute. Die Volksvertretung ist übel verfilzt mit TV-Anstalten und Pressehäusern, mit Lobbyisten und schillernden NGOs, mit opportunistischen „Kulturorganen“ wie Stiftungen – und auch mit beiden Kirchen, die immer noch vom Staat getragen werden, obwohl schon 1919 in der Verfassung der Weimarer Republik bestimmt wurde, die Staatsleistungen zu streichen. Dieses Gebot wurde 1949 in das Grundgesetz übernommen – aber nicht verwirklicht.

Diktatur der schlichten Masse
Kronprinzen – oder gar Prinzessinnen mit überzeugendem Kanzlerformat sucht man in den Altparteien vergeblich. Quasi führerlos und aus Verzweiflung spielen hilflose Staatsfiguren mit immer höherem Finanzeinsatz, bei sinkendem Durchblick. Es sind halt Durchschnitts-Typen aus trüben Parteitümpeln, die systembedingt agieren dürfen. Unsere „Demokratie“ ist nichts weiter, als eine Diktatur der schlichten Masse, überwiegend ausgestattet mit Herdeninstinkt oder Schwarm-Intelligenz. Derzeit herrscht ein Rudel von 398 Abgeordneten aus SPD-CDU-CSU-Parteimitgliedern über das ansässige 83-Millionen-Volk. Das bedeutet: Die Machtausübung liegt in den Händen von 0,0005 % des Volkes – obliegt einer kümmerlichen Gruppe mit überaus fragwürdiger Kompetenz. Ein Desaster.

Fazit / Vision:
Eine bisher verdrängte Ahnung schleicht durchs Land: Wann ist das Ende der Dilemma-Spirale erreicht, wann kommt der „Große Knall“? Wann wird in Europa alles wieder auf Null gesetzt und ein neuer Anfang eingeleitet? Wo ist die Zusammenarbeit der nationalen Regierungen – unter Ausschaltung der Parteivertreter-Deponie Brüssel? Wo ist die intellektuell-pragmatische Elite, die diesen notwendigen Umbruch startet und beherrscht? Wann wird unsere „Dummokratie“ durch eine Ratiokratie ersetzt? Dummokratie? – Ja, eine zutreffende Bezeichnung in Anlehnung an Albert Einsteins Erkenntnis:
„Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert.“

Ratiokratie heißt: Kreative, verantwortungsbewusste ideologiefreie Spezialisten – Praktiker aus Wissenschaft, Wirtschaft und echter Kultur an die Front – sie würden in die Geschichtsbücher eingehen. Etwas Neues braucht das Land: Eine Revolution von oben – ein Bündnis der Intelligenteren steht an – wo sind die Köpfe? Es gibt sie doch.

Was allerdings, ist realistisch? – Sicher ist: Die Party ist vorbei, doch die Loser bleiben – ein brennendes Problem, weltweit. Ob die Vernunft einer neuen Elite siegt, oder die schlichte Masse, steht noch in den Sternen. Wenn eine ehrliche Ratiokratie, die von allen akzeptiert und getragen wird nur eine Vision bleibt, steht es schlecht um unsere Heimat.

<<<Ausschnitt des realsatirischen Essays „Systemschädlinge“ aus dem aktuellen Buch von Thomas K. Luther : THEOLOGEN – THEOLÜGEN – THEOMANIE Erhältlich u.a. bei: www.epubli.de / www.amazon.de / www.thalia.de / www.lovelynooks.de / und überall im Buchhandel (ISBN: 9783752978148)
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.