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Musterbeispiel Syrien

Wann kommt der Taliban-Krieg nach Deutschland? - Teil II

Von M. SATTLER

Dank Umvolkungspolitik dürfte die mobilisierbare Kampfstärke der Taliban in Deutschland derzeit 50.000 bis 100.000 Mann betragen, wie im ersten Teil dieser PI-NEWS-Serie bereits dargelegt. Die Soldaten der Taliban sind also bereits im Land, sie sind aber noch nicht einsetzbar. Was wären für die Taliban daher die nächsten operativ notwendigen Schritte, um ihr militärisches Potenzial auch in Deutschland vollends zu entfalten?

Um das genaue Thema dieser zweiteiligen Artikelserie vorab noch einmal deutlich zu machen: Es soll hier nicht darum gehen, zu erörtern, wann die Taliban bzw. deren Gefolgsleute in Deutschland ihre ersten üblichen Anschläge mit ein paar Dutzend Toten verüben werden, wie sie dies gerade wieder am Flughafen Kabul getan haben. Thema dieser PI-NEWS-Serie ist die Frage nach dem weitaus größeren Szenario, also einem vollumfänglichen Krieg innerhalb Deutschlands mit Hunderttausenden von Toten, bei dem es um konkrete territoriale Gewinne geht – einen islamischen Staat im Ruhrgebiet etwa – und sich die kämpfende Anhängerschaft der Taliban und die Bundeswehr gegenüberstehen.

Betrachtet werden soll daher ein ganz ähnliches Szenario, wie wir dies in Syrien gesehen haben: eine staatliche Armee wird zunächst nur von einer kleinen Truppe skrupelloser Straßenkämpfer herausgefordert, im weiteren Verlauf des Geschehens entwickelt sich daraus ein massiv zerstörerischer Krieg, der in Syrien erst durch das Eingreifen von Drittstaaten, insbesondere Russland, beendet werden konnte.

Dass infolge der Umvolkungspolitik ein kampfwilliges Heer der Taliban von etwa 50.000 bis 100.000 Mann bereits in Deutschland steht, genügt allerdings noch nicht, um einen dem Syrien-Krieg vergleichbaren echten Krieg auch in Deutschland auszulösen. Um diese Zielsetzung zu erreichen, wären von Seiten der Taliban noch weitere Voraussetzungen zu erfüllen:

Zum ersten wären die in Deutschland zwar schon verfügbaren, aber noch nicht einsatzbereiten Kämpfertruppen mit Waffen zu versorgen. Zum Glück für die Taliban sind die Wege des Waffenschmuggels nach Westeuropa mit den Wegen ihres Drogenschmuggels nahezu identisch: Die Mittelsmänner sitzen vor allem in der korrupten Türkei, die Drehscheibe ist der nicht weniger korrupte Kosovo. Die grundlegenden Lieferketten für eine künftige massenhafte Verfrachtung von Waffen nach Westeuropa sind also bereits eingerichtet und müssten im Kriegsfall nur noch ausgebaut werden. Und wenn ein Krieg erst einmal in Gang kommt, nimmt erfahrungsgemäß auch die Beschaffung von Waffen an Fahrt auf. Wir haben in Syrien sehr anschaulich beobachten können, wie schnell aus ein paar Steine werfenden Demonstranten eine schwerbewaffnete Rebellenarmee werden kann.

Zum zweiten müssten innerhalb der zwar kampfwilligen, aber bislang eher lose vernetzten Taliban-Sympathisantenszene in Deutschland verlässliche Kommandostrukturen geschaffen werden, um einen werbewirksamen Erstschlag erfolgreich durchführen zu können.

Erfolgreiche Streitkräfte gewinnen stets von selbst an Zulauf. In der Regierungszeit Angela Merkels wurden wir in Deutschland Zeugen, wie mühelos arabische Kleinfamilien aufgrund solcher Schneeballprinzipien binnen kürzester Zeit zu mehreren tausend Mann starken Verbrecherclans heranwachsen konnten, ohne dass Polizei und Justiz in der Lage waren, diese Entwicklung auch nur ansatzweise aufzuhalten. „Der Rechtsstaat“ ist bekanntlich ein Witz mit zwei Worten.

Es dürfte im Deutschland der Gegenwart also mit etwas organisatorischem Geschick keine große Kunst sein, die bereits bestehende Vernetzung der Taliban-Sympathisanten weiter zu straffen, feste Hierarchien aufzubauen, einen erfolgreichen Erstschlag auszuführen und auf der Welle dieses Erfolgs dann zügig eine starke Kleinarmee zu erschaffen, die mit jedem neuen Erfolg weiter an Zulauf gewinnen wird – bis sie groß genug ist, flächendeckende zerstörerische Wirkung zu entfalten.

Zum dritten wäre natürlich eine gefüllte Kriegskasse erforderlich, es müssten den Taliban in Deutschland Einnahmequellen zur Verfügung stehen, die vom militärischen Feind – also dem Staat mit seiner Bundeswehr – nicht kontrollierbar sind und die auch unter widrigen Umständen nicht versiegen. Diese Voraussetzung dürfte den Taliban die geringsten Schwierigkeiten bereiten: Jeder deutsche Kiffer zahlt schon heute mit seinem Joint direkt in die Kriegskasse der Taliban. Die Munition für die Schüsse in die Köpfe afghanischer Frauen werden von der deutschen Partyjugend finanziert.

Und letztlich wäre noch ein Funke nötig, der das Pulverfass zu einem günstigen Zeitpunkt entzündet. Auch diese Erfordernis wäre kein Problem: Irgendein Vorwand dürfte immer zur Hand sein, ein Grund zu eigener Unzufriedenheit findet sich im Leben ja immer. Soldaten, Waffen, die Aussicht auf reiche Beute, ein schwacher Kriegsgegner und jede Menge Geld – die Taliban haben also in Deutschland schon heute alles, was sie für ihre Zwecke brauchen. Worauf warten die dann noch?

Warten werden sie wohl nicht mehr lange. Aber selbst wenn sie das doch tun: Auch beim Thema Zeit halten die Taliban alle Trümpfe in der Hand. Da die uns schon seit 36 Jahren versprochenen „sicheren Außengrenzen“ des Schengen-Raums in Wahrheit ja niemals kommen werden, wird die importierte islamische Bevölkerung allein in Deutschland auch im kommenden Jahrzehnt – mit den üblichen Schwankungen – Jahr für Jahr um weitere etwa 200.000 bis eine Million Mann anwachsen. Gemäß der im ersten Teil dieser PI-NEWS-Serie erwähnten Ein Prozent-Regel („99 Prozent unserer muslimischen Mitbürger sind friedlich“) bedeutet dies: alle 12 Monate werden die Taliban in Deutschland über etwa 2000 bis 10.000 kampfwillige Soldaten mehr verfügen. Und dazu kommt die hohe islamische Geburtenrate, die den Taliban in die Hände spielt. Wenn sie also mit ihrem Krieg noch etwas warten, kann das für die Taliban nur von Vorteil sein.

Aber vielleicht entscheiden sich die Taliban auch anders: Vielleicht scheint ihnen ihre strategische Ausgangslage in Westeuropa bereits heute günstig genug zu sein, und vielleicht beschließt man deshalb in Kabul, dass man das Eisen schmieden sollte, solange es heiß ist. Die Taliban sind jetzt nach ihrem Sieg über die NATO auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Die historische Erfahrung zeigt, dass es militärisch sinnvoll sein kann, dem Feind nach dessen Niederlage keine Atempause zu lassen, sondern sofort zum nächsten Schlag auszuholen. Und wo dürfte ein wirklich großartiger, weltweit ausstrahlender nächster Sieg für die Taliban derzeit leichter zu holen sein als in Westeuropa? Und wo in Westeuropa leichter als im Hippieland Deutschland?
(pi-news.net)

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