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Neueste Gender-Gaga-Forderung der Grünen

Jeder soll sich sein Geschlecht einmal pro Jahr aussuchen dürfen

Von L. SCHMIDT

Neulich erschien in der Freien Welt ein Artikel mit der Überschrift „Einmal im Jahr soll jeder ein anderes Geschlecht annehmen können“. In der Einleitung heißt es: „Nach dem Transsexuellengesetz und dem Gesetz zur „Dritten Option“ wollen die Grünen in Phase Zwei des Gender-Staats eintreten: Demnach soll sich jeder Bürger sein Geschlecht selbst aussuchen dürfen und zwar einmal pro Jahr.“

Die Grünen, ja die bio-öko-Grünen, die sich eigenartigerweise die biologische Sichtweise auf das Geschlecht verbitten. Es ist kaum zu glauben, dass sie das ernst meinen. Sie übertreffen sich immer wieder selbst. Man könnte meinen, sie parodieren sich mittlerweile selbst.

Man könnte darüber lachen. Wenn man dann aber darüber nachdenkt, welchen Einfluss solche Leute haben, ist einem nicht mehr nach Lachen zumute.

Das Geschlecht wechseln, und das auch noch jährlich? Junge, Junge! Naja, den Eintrag bei den Behörden kann man natürlich ändern, auch oft. Aber wofür eigentlich? Wenn ich jetzt zum Standesamt gehe, und mich dort als Frau eintragen lasse, bin ich immer noch ein Mann, ob ich will oder nicht. Es ist also kein Geschlechtswechsel. Eigentlich ist es unnötig, auf diese Selbstverständlichkeit hinzuweisen.

Vor ein paar Jahren bewarb PI-NEWS ein Buch mit dem Titel „Warum Frauen eben doch nicht benachteiligt sind“ von Matthias Rahrbach. Der Autor ist Biologe und hat in diesem Buch auch viel Geschlechterbiologie eingebaut. Ein wichtiges Thema darin sind die Veränderungen auf dem Partnermarkt der letzten Jahrzehnte in Deutschland, die Entwicklung zur Singlegesellschaft mit immer weniger Kindern und immer längerer Generationszeit bei der autochthonen Bevölkerung. Diese Entwicklung lastet er nicht einseitig dem Feminismus an, beleuchtet dabei aber auch dessen Rolle.

Genau das ist überfällig! Denn eines ist klar: Wenn die autochthone Bevölkerung bzw. die Nichtmuslime weniger Kinder bekommen als die Muslime, hierbei dazu noch eine größere Generationszeit haben als Letztere, und wenn Muslime mehr zu- als abwandern, aber viele autochthone Deutsche abwandern, dann werden wir, wenn diese Entwicklung nicht aufgehalten wird, irgendwann eine islamische Mehrheit im Land haben.

Was wird dann sein? Werden wir dann noch in einer Demokratie leben, mit Menschenrechten, Meinungs- und Religionsfreiheit? Es ist ein Szenario, vor dem man wirklich Angst haben kann, gerade auch vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Frankreich und der Reaktionen von Erdogan, arabischen Unternehmern und überhaupt Muslimen auf die Worte von Emmanuel Macron. Angst ist keine Hetze, kein Hass und kein Gedankenverbrechen, berechtigte Sorge ebenfalls nicht.

Haben eigentlich die Grünen noch nie darüber nachgedacht, welche Akzeptanz ihre Ideen von all den Geschlechtern, an die sie glauben, bei der muslimischen Bevölkerung haben? Haben sie sich mal damit beschäftigt, wie in islamischen Ländern mit Homosexuellen und Frauen umgegangen wird? Welche Folgen hätten islamische Mehrheiten für den Feminismus? Der kämpft jetzt noch für seine jährlichen Geschlechtswechsel, für seine unzähligen Geschlechter, für seine Frauenquoten usw., doch in islamischen Ländern kämpft dieser weitaus eher darum, nicht wegen einem fehlendem Kopftuch ausgepeitscht oder wegen Ehebruch gesteinigt zu werden. Es ist ohnehin ziemlich unverständlich, dass im linksgrünen Lager der Islam ständig in Schutz genommen wird, während einheimische Feminismuskritiker von den gleichen linksgrünen Leuten sehr schnell als „Rechtsextreme“ und „Frauenfeinde“ diskreditiert werden.

Aus diesem Grund ist es kein „weiches“ Thema, kein „Gedöns“, sich einmal mit dem Feminismus zu beschäftigen, und seinem großen Einfluss auf das Tempo, mit dem die Islamisierung fortschreitet. Seinem großen Einfluss? Ja, denn ohne die jährlich mindestens 100.000 Abtreibungen, die wir seit Jahrzehnten in Deutschland haben, wäre sein Einfluss schon viel kleiner, aber immer noch vorhanden.
(pi-news.net)

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