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Nun kommt es auf die Apo an

Jetzt sind wir von allen Illusionen befreit

Von WOLFGANG HÜBNER

Seit dem 21. April 2021 hat das Bundesverfassungsgericht den Weg frei gemacht für die Vergemeinschaftung der EU-Schulden zu Lasten der deutschen Steuerzahler; seit Mittwoch hat die Mehrheit im Bundestag den Weg frei gemacht für die unbeschränkte Aufhebung bürgerlicher Grundrechte und ebenfalls unbeschränkte verschärfte Unterdrückungsmaßnahmen des sozialen und wirtschaftlichen Lebens unter dem Vorwand der Virusgefahr; Union und Grüne haben nun den Weg frei gemacht für die Entscheidung über die Merkel-Nachfolge im Kanzleramt zwischen Laschet und Baerbock; seit diesem 21. April hat die EU den Weg frei gemacht für ein neues Klimaziel bis 2030, das für die Masse der Menschen starke Verteuerungen und staatliche Bevormundung in vielen Bereichen zur Folge haben wird.

Für die freiheitlich-patriotischen Kräfte in Deutschland sind das Nachrichten, die von allen Illusionen befreien, die nun anstehenden politischen und gesellschaftlichen Kämpfe könnten rein parlamentarisch, vor Gerichten oder nur mit erregten Diskussionen im Internet geführt und gar gewonnen werden. Vielmehr erforderlich ist eine große, sich trotz bestehender Unterschiede effektiv vernetzende und konstruktiv miteinander statt gegeneinander kommunizierende außerparlamentarische freiheitlich-patriotische Opposition. Außerparlamentarisch ist nicht antiparlamentarisch. Denn wo es Kräfte in den Parlamenten gibt, die es zu unterstützen gilt bzw. die ihrerseits unterstützen können, sind diese natürliche Verbündete.

Da die Auswirkungen des Coronageschehens ebenso wie die Klimapolitik erhebliche negative soziale Folgen haben werden, ist es unbedingt ratsam, Querfrontbeziehungen zwischen dialogbereiten rechten und linken Kräften vorrangig in sozialen Problemen herzustellen. Das dient ebenso dazu, spalterische Schwächungen zu verringern wie die Versachlichung von ethnischen und religiösen Konflikten. Ein integrierter konservativer Moslem türkischer Herkunft oder eine sich zunehmend befreiende Linke wie Sahra Wagenknecht stehen selbstbewussten Patrioten in dem fundamentalen Konflikt mit den globalistisch-totalitären „Great Reset“-Betreibern sehr viel näher als biodeutsche Grüne, Linksliberale oder Transatlantiker in Bidens Schlepptau.

Wer will, dass der längst erklärte kalte Bürgerkrieg nicht in einer faktischen Diktatur der antinationalen, unverzichtbare Werte und Tugenden zerstörenden Kräfte endet, muss sich nicht nur von allen Illusionen befreien, sondern auch von falschen Frontlinien. Die kommenden Kämpfe werden schwer genug, aber sie sind mit offenen Köpfen und Herzen zu gewinnen.
(pi-news.net)

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