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„Nur Interessen, keine Freunde“

Die Deutschen verstehen die europäische Realität nicht

(tutut) - "Schwerer Vorwurf von CDU-Politiker Caspary - 'Macron ist antideutsch unterwegs'" titelt die Stuttgarter Zeitung künstliche Aufgeregtheit im Land der Ahnungslosen. "Der CDU-Politiker Daniel Caspary erhebt schwere Vorwürfe gegen den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Für seine ungewöhnlich harte Wortwahl erhält der Politiker nun ebenfalls Kritik von den Grünen". Wer wie Merkel Politik als Kasperletheater im Blauhemd versteht, muss aus der blauen Wolke 7 auf den harten Boden der Tatsachen fallen. De Gaulle: "Staaten haben keine Freunde, nur Interessen".  Trotzdem kaspern sie herum unter Freunden, was zwangsvordnete Partnerschaften zwischen Dörfern und Städten sind. Nur in Deutschand wird alles ernst genommen, was den Stempel der Amtlichkeit trägt und geeignet ist, sich in die Tasche zu lügen.Helmut Schmidt stellt in seinen Erinnerungen "Was ich noch sagen wollte" zu den deutsch-französichen Beziehungen nüchtern fest:

Helmut Schmidt: mehrheitlich alle Patrioten
"Im Kern sind die heute führenden Politiker mehrheitlich Patrioten; das gilt für Franzosen und Briten genauso wie für amerikanische, chinesische oder deutsche Politiker. Sie vertreten zunächst einal de Interesen ihrs Landes". Was die Deutschn betrifft, irrt Schmidt. Denn denen ist seit Kriegsende der Patriotismus ausgetrieben worden. Heute ist antideutsche Politik in Deutschland Staatsraison. Eine Kanzlerin, die aus der Todeskälte des Kommunismus kam, zittert wie Espenlaub unter dem Deutschlandlied.

Gegen deutsche Vereinigung
Helmut Schmidt weiter: "1989 opponierte Margaret Thatcher heftig gegen die Vereinigug der Deutschen. Das entsprach der Mehheitsmeinung in England. Francois Mitterand opponierte ebenfalls, und darin spiegelte sich die Volksmeinung in Frankreich wider. Darüber sind sich die Deutschen nicht im Klaren. Man darf das Ganze allerdings nicht an einzelnen Politikern festmachen. Und nicht nur den großen Nationen, auch allen kleineren Nachbarn bereitet ein so mächtiges Land in der Mitte des Kontinents Probleme".

"Nationalstaat entscheidende Bezugsgröße"
Der ehemalige deutsche Bundeskanzler betont: "Der Nationalstaat ist immer noch die entscheidende Bezugsgröße. Von wenigen Großreichen wie dem Reich Alexanders des Großen oder dem Römischen Reich abgesehe, hat di Geshchte als bedeutde Akteur nur Nationastaaten hervorgebracht, auch wenn dieser Begriff erst für das 18. Jahrhundert angewendet wird. Sich mit dem eigenen Staat zu identifizieren , scheint mir etwas ganz Natürliches.

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