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Ob das die Kassenärztliche Vereinigung beeindruckt?

Bereitschaftsdienst an beiden Klinikstandorten gefordert
(tutut). Die Kassenärztliche Vereinigung will den Bereitschaftdienst an Wochenenden und Feiertagen reformieren. Für Patienten würde die im Kreis Tuttlingen größtenteils längere Wege bedeuten. Denn aus fünf Bezirken soll nur noch einer werden, wobei der Bereitschaftsdienst dann im Klinikum in Tuttlingen seinen Standort hätte. Daran hat sich Kritik entzündet aus dem Raum Spaichingen/Heuberg. Dieser will .zwei Standorte für den Bereitschaftsdienst, nämlich neben dem Klinikum Tuttlingen auch im Krankenhaus Spaichingen.
Der Kreis soll dieses Ziel unterstützen, weshalb Spaichingens Bürgermeister Schuhmacher in der jüngsten Sitzung des Kreistags einen entsprechenden Vorstoß unternommen hat.
Nun kommt es auf die KV an, inwieweit sie diesem Vorschlag folgt. Für Ärzte, die Bereitschaftsdienst leisten müssen, ist diese Arbeit zweischneidig, da eine zusätzliche Belastung. Angesichts der Problematik, junge Ärzte aufs Land zu ziehen und der Tatsache, dass immer mehr weiblich sind, ist ein Bereitschaftsdienst wie bisher sicher kontraproduktiv für die ärztliche Versorgung.