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Obdachlose vs. Flüchtlinge

Wird die Menschlichkeit immer mehr zur Farce?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Alex Cryso

Herbst 2021, in einem Deutschland, in dem nichts mehr so ist, wie es eigentlich sein sollte. Langsam wird es kalt draußen, die Blätter fallen von den Bäumen und allmählich müssen die Winterjacken wieder raus. Unweigerlich schweifen die Gedanken zu den wirklich Schwächsten unserer Gesellschaft – den vielen Obdachlosen und Landstreichern, die sich schon jetzt auf einen erneuten Kampf ums Überleben einstellen müssen. Die in klirrend kalten U-Bahnschächten erfrieren oder der täglichen Verachtung der Gutmenschen in unserem angeblichen Sozialstaat ausgesetzt sind. Nicht zu vergessen die vielen verarmten Kinder oder Rentner, die ihre Flaschen mit dem Teleskopstock aus dem Müll fischen müssen. Hinzu kommt die steigende Wohnungsnot in unserem Land – zirka eine Millionen Immobilien fehlen. Und mit der Enteignung von Einfamilienhäusern hatten es die Grünen ja auch schon…

Dennoch ist dieser Linksstaat nicht müde, unzählige weitere Flüchtlinge und muslimische Migranten ins Land zu holen. Unter der Ampel-Koalition soll die Einbürgerung noch einfacher erfolgen, um das Pensum an Zugreisten dramatisch aufzustocken. Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, sagte unlängst, wir bräuchten „bis zu 400.000 Zuwanderer pro Jahr.“ Der Umbau unseres Landes ist also in vollem Gange. Man wird sich wie immer rühmen, gewaltige „humanitäre Aufgaben“ zu stemmen, um ein „buntes, vielfältiges Deutschland“ daraus zu gestalten.

In Hinblick auf ein Irrenhaus, das trotz akuter Überfüllung noch etliche weitere Insassen aufnimmt, sollte man sich nur drei aktuelle Artikel zum Thema Asyl und der zunehmenden Verarmung in unserem Land vor Augen führen:

Im sächsischen Döbeln wird ein riesiges Asylantenheim gebaut werden, welches Platz für bis zu 640 Personen bietet. Gemeint ist ein Hallenkomplex in der Reichensteinstraße/Eichbergstraße. Das teilte der Corona-kritische Bürgerverein der Freien Sachsen mit. Anscheinend verheimlicht Bürgermeister Sven Liebhauser (CDU) diesen Umstand und auch die linke Presse schweigt sich über den Neubau aus.
In Berlin wurden innerhalb von nur vier Wochen über 1.200 Plätze für Asylanten geschaffen, die über Belarus nach Deutschland gekommen sind. Darunter sind zwei Neubauten in Neukölln und Spandau sowie ein komplett sanierter Komplex in Berlin-Mitte.
Bereits jetzt schon schmeckt den Neubürgern das Essen nicht. Kaum in Deutschland angelandet geht das übliche Klagelied los: Die Zustände sind „menschenunwürdig“ und „wie im Gefängnis“. Die Ärzte sind angeblich rassistisch, die Polizei gewalttätig. Die Kommentare unserer Goldstücke und Bereicherungen sind nur noch zum an den Kopf langen: „Nicht einmal Tiere werden so behandelt.“… „Wir sind Menschen, aber man misst uns keinen Wert zu. Ein Tier ist wichtiger als wir!“… „Das kam mir wie eine Haftanstalt vor, als ob ich in einer Zelle bin“… „Die Leute wissen nicht, was innerhalb von Alcatraz passiert. Es ist eine Insel innerhalb von Bamberg!“ Schon jetzt ist von zahlreichen gewalttätigen Übergriffen die Rede, von Sachbeschädigungen und der traurigen Tatsache, dass das Zusammenleben nicht so funktionieren will, wie es die sozialromantischen Träume ausmalen.

Wann ist endlich mal davon zu hören und zu lesen, dass großangelegte Notfallzelte in jeder Stadt zu finden sind, wo die Obdachlosen überwintern können und warme Malzeiten erhalten? Oder noch besser: Langfristige Behausungen, wo sie sich gleichzeitig fortbilden können und resozialisiert werden. Im schwäbischen Ulm gab es immerhin die so genannten „Ulmer Nester“: Sargförmige Schlafkapseln aus Holz, genau zwei an der Zahl. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Stattdessen wird der soziale Ballast und Sprengstoff weiter hofiert und ausgehalten. Dabei waren im Jahr 2018 etwa 678.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. Anfang 2019 ging man sogar von einer alarmierenden Zahl von rund 1,2 Millionen Wohnungslosen aus. Bis zu 52.000 geschätzte Personen leben als so genannte „Penner“ auf der Straße und sammeln Münzgeld im zerlöcherten Hut. Etwa 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche sind bei uns von Kinderarmut betroffen. Das sind 21,3 Prozent aller jungen Menschen in diesem Land.

Doch was macht unsere Politik? Sie züchtet sich lieber eine neue Unterschicht an bildungsfernen, kaum integrierbaren Armutstouristen heran, die auch noch im Rundum-Paket gepflegt, betreut, gehätschelt, gefüttert und ausgehalten werden müssen. Mit wahrer Menschlichkeit hat das alles jedenfalls überhaupt nichts mehr zu tun.

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