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„Online Plattform der Schwäbischen von Kandidaten betreut“

Bürgermeister : gezielt lückenhafte Presseberichterstattung

(tutut) - "Unverantwortlich" bezeichnet Bürgermeister Schuhmacher in einer Pressemitteilung die jüngsten Presseveröffentlichungen der verantwortlichen Redaktionsleitung des Heuberger Boten, sofern es um Berichterstattung zur Kommunalwahl gehe. "Ebenso unverantwortlich ist", so heißt es weiter, "dass die Redaktionsleitung die Online-Plattform 'Spaichinger Stadtgeflüster' von einem sogenannten administrator verwalten lässt, der selbst Kandidat einer Partei ist. Die jüngste Berichterstattung der Wählervereinigung von 'Pro Spaichingen' im Hinblick auf deren Wahlwerbung, veröffentlicht am 7.05.2019, die nach außen hin in Form einer Pressemitteilung publiziert worden ist, ist von der Redaktionsleitung selbst in einer Art und Weise bearbeitet worden, dass man nur den Eindruck gewinnen kann, als sei die Wählervereinigung benachteiligt und ein Opfer des Bürgermeisters".

"Tatsache ist hingegen", so fährt die pm fort, "dass Bürgermeister Schuhmacher in der Sitzung des Gemeinderates am 29.04.2019 unter Anwesenheit eines Pressevertreters des Heuberger Boten umfassend darüber informiert hat, was an Wahlwerbung zulässig sei und was nicht. Ebenso wurden die rechtlichen Grundlagen genannt. Ebenso wurde – was die Presse nicht erwähnt – darüber informiert, dass dem Vorsitzenden der Wählervereinigung angeboten worden sei, seine Wahlbanner nach Festlegen der Standorte mit der Stadt, anbringen zu können. Ebenso wurde nicht erwähnt und auch von der Presse nicht recherchiert, dass Herr Niemann mehrfach telefonisch und schriftlich kontaktiert worden ist.

Und noch eines erstaunt in diesen Tagen vor der Wahl: Presserechtlich verantwortlich und Betreiber der online Plattform 'Spaichinger Stadtgeflüster' ist – vereinfacht formuliert - der Schwäbische Verlag. Betreut wird die Plattform von der Redaktionsleitung des Heuberger Boten in Spaichingen. Diese hat seit Beginn einen Verwalter eingesetzt, der die Seite mit Inhalten füllt und der sich – wertet man den Inhalt der von ihm getätigten Veröffentlichungen - vorwiegend zur bürgermeisterkritischen Berichterstattung verpflichtet zu fühlen scheint oder möglicherweise sogar hierzu beauftragt ist. Nicht genug: Gerade dieser Administrator und Verwalter befindet sich als Bewerber auf einer Gemeinderatsliste, die die Zeitung selbst schon sinngemäß als nicht bürgermeisterfreundlich bezeichnet hat.

Für Bürgermeister Schuhmacher stellt sich die Frage, wie eine verantwortliche Redaktionsleitung einen Administrator weiter eingesetzt lassen kann, der sich selbst auf der online Plattform bewerben kann? Auch dies ein Beleg dafür, wie unvoreingenommen und möglichst allumfassend die Redaktionsleitung ihren Auftrag zur ordnungsgemäßer Berichterstattung sieht". Ende der pm des Bürgermeisters.

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