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Fehlanzeige im ÖR-Fernsehen

Ostern ist nicht öffentlich-rechtlich

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Es ist seit Jahren im Kern dasselbe Bild: Das höchste christliche Fest im Jahr, das Osterfest, findet bei ARD, ZDF & Co. nicht statt. ARD und ZDF unterliegen zwar in besonderem Maße der Verpflichtung, die Bevölkerung zu informieren und die kulturellen Eigenheiten unseres Landes zu pflegen. Das geht aber bei den christlichen Hoch-Feiertagen Weihnachten, Ostern und Pfingsten gründlich in die Hose.

Man sollte meinen, hierzulande wüßte jeder, daß der Karfreitag ein ganz besonderer, weil schmerzlicher Tag und Ostern der höchste Feiertag der Christen ist. In aller Welt wird Ostern gefeiert – nur nicht bei ARD und ZDF. Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Deutschlands findet Ostern 2020 schlicht nicht statt.

Nun darf man füglich nicht erwarten, daß die Programme von ARD und ZDF ununterbrochen auf die Karwoche und die Oster-Festtage zugeschnitten werden. Aber man darf von ihnen eine Programmgestaltung erwarten, die auf die christlich-abendländischen Grundlagen unseres Landes Rücksicht nimmt.

Schaut man sich nun das diesjährige Programm-Angebot von ARD, ZDF und deren „Töchtern“ an, kommt man nicht an der Feststellung vorbei, daß die Verleugnung alles Christlichen bei diesen Sendern Methode hat; denn in den Vorjahren war es kaum besser.

Hier das Programm in Kurzform:
Gründonnerstag: ARD und ZDF nichts, gar nichts. Ebenso die Regionalsender (WDR,SWR etc.).
Karfreitag: ARD und ZDF Fehlanzeige. Als Zugabe Verhohnepipelung auf 3SAT: „Bräuche und Kulinarik(!) rund ums Osterfest“. Ebenso auf Arte: „Jesus Christ Superstar“ – angesichts der Ereignisse auf Golgotha gewiß der absolute Knüller! Lediglich Bayern3 gelingt eine kleine Korrektur: „21:10 Uhr: Papst Franziskus betet den Kreuzweg.“
Karsamstag: totale Fehlanzeige
Ostersonntag: 10 Uhr, ARD. Die Pflichtübung: „Der Ostergottesdienst“ aus Rom, mit dem päpstl. Segen urbi et orbi. Und zum Trost für die wartenden Gläubigen gibt’s ab 20:15 Uhr auf 3Sat den Historienschinken „Die zehn Gebote“. Sonst nichts!
Ostermontag: Nix, alle Messen sind gesungen, Halleluja!

Das also ist das „Oster-Programm“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks anno 2020.

Muß man Prophet sein, um vorherzusagen, daß das 2021 nicht anders sein wird?

Aber gemach! Nicht allzu fernen Tages werden (kar-)freitags der Muezzin zum Gebet rufen, Imam Ali Baba „schlag“kräftige Suren des Koran vorbeten, Reporter gebeten, nur Islam-gerechte Berichte zu schreiben und die öffentlich-rechtlichen Sender verpflichtet, das Wort des Propheten zu verkünden. Und wenn wir dann vielleicht aufwachen, wird es zu spät sein.

P.S.: Eine wird diese multikulturelle Entwicklung gewiß bejubeln. Sie wird aber ganz schnell auf den Boden der Realität gezogen, wenn man ihr den Zutritt zur Moschee verwehrt. (Frauen haben nämlich keinen Zutritt.) „Fatimah“ Claudia Benedikta (Roth) wird traurig sein. So hatte sie sich ihr „Multikulti“ nicht vorgestellt. Insh-Allah!

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