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Eine subjektive Analyse der Kandidaten zur Bürgermeisterwahl 2012

(tutut). Der vielfach geäußerten Vorwurf der Verunglimpfung des Kandidaten Tobias Schumacher Rechnung tragend, sollen an dieser Stelle die Aussagen des Kandidaten Schumacher von einem anderen Blickwinkel her beleuchtet werden.
Teil 4: Aussagen des Kandidaten Tobias Schumacher
a) „ Das Ansehen Spaichingens wieder stärken“
Es ist löblich, das Ansehen der „schlafenden Jungfrau unter dem Dreifaltigkeitsberg“ wieder stärken zu wollen. Dieses Ansehen wurde in der Vergangenheit befleckt durch selbstherrliches Auftreten gegenüber den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft. Wie kommt der Amtsinhaber dazu, bei den Umlandgemeinden einen anderen Verteilungsschlüssel bezüglich der Verwaltungskosten der Verwaltungsgemeinschaft zu verlangen? Seit zig Jahren waren Spaichingens Bürger bereit, mehr zu bezahlen als nötig. Diesen Preis zahlten sie gerne, war er doch die Garantie für ein harmonisches Miteinander in der Verwaltungsgemeinschaft. Außerdem ist der gute Umgangston in der Verwaltungsgemeinschaft schon seit 30 Jahren die Voraussetzung für den Bau der lang ersehnten Umgehungsstraße.
b) Für ein „Neues Miteinander“
Auch diese Aussage ehrt den Kandidaten, zeugt es doch von der Einsicht, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Als langjähriges Mitglied in der damaligen CDU-Mehrheitsfraktion und vor allem in seiner Rolle als CDU-Fraktionsvorsitzender hatte er noch keine Gelegenheit, dieses „Neue Miteinander“ vorzuleben. Im Falle seiner Wahl als Bürgermeister hingegen wird er das Gespräch mit allen Vertretern im Gemeinderat suchen.
Schließlich weiß er, dass der Umgangsstil der 18 Gemeinderäte ausschließlich vom Verhalten des Bürgermeisters abhängt. Ist der Schultes nett, sind`s die Räte auch.
c) Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Verläßlichkeit
Auch der Vorwurf der mangelnden Unabhängigkeit ist unberechtigt. Wer ist schon unabhängig? Und wenn der Kandidat erklärt, dass er im Falle seiner Wahl CDU-Kreisvorsitzender bleiben will, damit er die vorhandenen politischen Beziehungen für Spaichingen nutzen kann, dann ist das positiv. Was 30 Jahre politische Hoch-Prominenz wie Erwin Teufel, Landrat Volle, Franz Schuhmacher und Volker Kauder  bspw. in Sachen Umgehungsstraße zum Wohle Spaichingens vorbereitet haben, wird der Kandidat zusammen mit Volker Kauder und dem Abgeordneten Guido Wolf nun endlich umsetzen. Dazu muss der Bürgermeister aber unbedingt CDU-Kreisvorsitzender sein, denn nur in dieser Funktion findet er das nötige Gehör bei den politischen Entscheidern in der CDU, so war es zumindest in der Vergangenheit.
Wenn ihm nun von Kritikern vorgeworfen wird, er würde keine konkreten Beispiele dafür bringen, wie er die Stadt aus den erkannten Missständen herausführen will, dann ist auch das unberechtigt. Die Kritiker verkennen nämlich die unterschiedlichen Rollen: Man kann den Fraktionsvorsitzenden Tobias Schumacher nicht mit einem Bürgermeister Tobias Schumacher vergleichen. Als Fraktionsvorsitzender hatte er die Interessen seiner CDU-Fraktion und seiner Partei zu vertreten, als Bürgermeister hingegen muss und wird er für alle Bürger ein offenes Ohr haben.
Tagsüber wird er „mit voller Kraft und ganzem Einsatz“ für das Wohl aller Spaichinger arbeiten, für das Wohl seiner Parteimitglieder hingegen  wird er als CDU-Kreisvorsitzender nur nach Feierabend tätig. Das ist sein Privatvergnügen und geht niemanden etwas an.
Dass er dies zwischenzeitlich auch offen vertritt, ist ein Beleg für seine Ehrlichkeit.
Sauber zeitlich und inhaltlich getrennt, können sowohl die Kreis-CDU als auch die Spaichinger Bürgerschaft mit seiner Unterstützung rechnen, ein weiterer Beleg für seine Verlässlichkeit.
Und wenn Kritiker die mangelnde Verwaltungserfahrung des 33-Jährigen ansprechen, dann vergessen sie, dass es in Spaichingen einen lebenden Beweis dafür gibt, dass jugendliches Alter kein Manko sein muß: Immerhin war Erwin Teufel bereits mit 25 Jahren Bürgermeister von Spaichingen. Einen Ausnahme-Politiker wie Erwin Teufel gibt es nur alle 40-50 Jahre. Und warum sollte es dieses Jahr nicht wieder soweit sein? Hat man den jungen Bürgermeisterkandidaten Erwin Teufel nicht auch bei seinem ersten Wahlkampf belächelt? Leider war er nach acht Jahren wieder weg aus dem Rathaus.
Und ist es so schlimm, wenn sich der Kandidat Tobias Schumacher im Rahmen der Vorbereitung auf das Bürgermeisteramt Gedanken macht über die Stadtentwicklung und dabei auf neue Ansätze kommt, die sich ihm als CDU-Fraktionsvorsitzenden in den vergangenen Jahren nicht eröffnet haben?
In einer kleinen Stadt wie Spaichingen ist es beileibe keine Schande, wenn man sich kennt, wenn man in zahlreichen Organisationen aktiv und vernetzt ist, wenn man mit den meisten Leuten auf Du und Du ist. Dies nimmt den Bürgern die Angst vor dem Amt des Bürgermeisters und senkt die Hemmschwelle beim Vorbringen von Anliegen. Wer über natürliche Autorität verfügt, braucht das distanzierende „Sie“ nicht.
Schließlich muss bedacht werden, dass im Falle einer Wahl von Tobias Schumacher der Stadt nicht etwa ein guter Gemeinderat verloren geht. Der frei werdende Sitz wird sofort besetzt durch den ebenso guten Nachrücker, Herrn Ellenberger, den die Spaichinger bei der letzten Gemeinderatswahl auf der CDU-Liste nicht gewählt haben. Herr Ellenberger wäre eine Bereicherung für den Gemeinderat, hat er doch selber schon einige Jahre auf der Verwaltung gearbeitet. Man kennt sich und vertraut sich.
Was soll das kleinliche Nachfragen nach Spendern? Glauben die Kritiker etwa, nach einer erfolgreichen Wahl könnten die Spender zum neuen Schultes Tobias Schumacher laufen und Gegenleistungen einfordern? Ein absurder Gedanke, der nur die Verkommenheit des Kritikers offenlegt.
Tobias Schumacher hat mehrfach erklärt, dass er von keiner Partei unterstützt wird im Wahlkampf, weshalb er ja um Spenden bittet. Was bitte ist nun verwerflich daran, wenn Tobias Schumacher, wie jüngst geschehen, seine über 200 Spaichinger CDU-Mitglieder in einem mehrseitigen Brief um Unterstützung bittet, und dabei kostenlos auf die Mitgliederkartei des CDU-Kreisverbandes zurückgreift? Das ist allenfalls ein Gefallen dem Kreisvorsitzenden gegenüber, aber noch lange keine Unterstützung im Wahlkampf.
Deshalb gilt: Tobias Schumacher ist und bleibt unabhängig, ehrlich!
Anm.d.Red.: Zerknirscht vom Vorwurf der unberechtigten Kritik am Kandidaten Tobias Schumacher, hoffen wir, dass mit dieser Richtigstellung die Wogen geglättet sind. Außerdem versprechen wir: Sollte uns belegt werden, dass irgendetwas an den bisher geschilderten Fakten bezüglich Tobias Schumacher inhaltlich falsch ist, dann wird dies umgehend richtiggestellt. Wir warten darauf.
Richtigstellung: In der ersten Version dieses Textes war Tobias Schumachers noch als stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende genannt. Dies ist sie laut Mitteilung und Bitte von Tobias Schumachers um Richtigstellung seit 2010 nicht mehr. Dies ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Seine Frau ist inzwischen aufgestiegen und Mitglied im Vorstand des CDU-Bezirksverbandes Südbaden als Schriftführerin.


Wohin liefert der?
Rupert Mayer und sein väterlicher Förderer
Der zweite Teil unserer Serie über den Pater widmet sich besonders menschlichen Beziehungen
(Schwäbische Zeitung. Wann sagt mal jemand Fritz Mattes, dass er Quellen zu nennen hat? Wo hat er abgekupfert?)
Nachgefragt
„Habe die Nebentätigkeit genehmigen lassen“
Herr Schuhmacher, Sie sollen neben Ihrer Tätigkeit als Bürgermeister auch an der Dualen Hochschule und am Sozialgericht tätig sein. Stimmt das? Stimmt es auch, dass dies eines hohen Zeitaufwands bedarf?
(Schwäbische Zeitung. Wer fragt denn da? Regina Braungart, schamhaft versteckt unter ihrem Kürzel. Warum fragt sie? Weil ein Leserbrief, dessen Schreiber unschwer als  Sympathisant von Tobias Schumacher zu erkennen ist und deshalb als Stichwortgeber verwendet wird,gleich nebenan steht. Was für ein "journalisischer Stil!" Damit also gleich doppelt im Blatt.)
Albverein Aldingen baut mit Kindern Nistkästen für Vögel
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem.Piep,piep, alle haben sich lieb.)
Denkingen zeigt Solidarität mit Tibet
Am 10. März wehen in vielen Städten und Orten in ganz Mitteleuropa die Farben des von China annektierten Staates
Auch in diesem Jahr zeigt die Gemeinde Denkingen zusammen mit vielen Städten, Landkreisen und Gemeinden durch das Hissen der Flagge Tibets am 10. März Solidarität mit diesem unterdrückten Volk. Zur Aktion 2012 hat die Tibet-Initiative Deutschland aufgerufen.
(Schwäbische Zeitung. Machen Kinder aus der Gegend nicht Austausch mit China? Hat sich mal jemand über die unhumanen Verhältnisse im früheren Tibet und unter den heutigen Gefolgsleuten des Dalai Lama kundig gemacht? Hängt Denkingen auch die Flagge raus, wenn ein chinesischer Unternehmer Arbeitsplätze im Ort schaffen will? Weiß das Rathaus nicht, dass Denkinger Firmen auch in China vertreten sind und hinter dem Flaggenspektakel ein Verein steckt?)
Immendinger vermessen Glatzen, Zimmerer verbrennen ihren „Teufel“
(Schwäbische Zeitung. Es ist Donnerstag, und die Schwäz immer noch mitten in der Fasnet.)
Das Rathaus in Renquishausen gibt es jetzt seit 50 Jahren
(Schwäbische Zeitung. Einzug der Zivilisation? Wo und was war das Rathaus vorher? Fehlanzeige.)
In Kolbingen entwickelt sich Offene Bürgerschule
Interessenten können sich mit eigenen Bildungsangeboten einbringen – Schule bringt sich in Gemeinde ein
(Schwäbische Zeitung. Abends nicht zu? Gut aufgestellt und eingebracht?)
Wirtschaftliche Probleme in Europa könnten zunehmen
Der emeritierte Professor Joachim Starbatty referiert zum wiederholten Mal im Rahmen des Open Campus'
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem.Oder auch nicht. Genaueres im Wetterbericht.)
Schwenninger fördern Projekte in Tansania
Bei ihrem Besuch in Afrika erleben Roswitha und Norbert Sindram große Gastfreundschaft
(Schwäbische Zeitung. Das Betroffenheitsgutmenschentum ist grenzenlos. Jede Entwicklungshilfe schadet Afrika nur.)
Frauen lernen, sicher aufzutreten
Der Kreislandfrauenverband Tuttlingen lädt Frauen am Samstag, 25. Februar, zum Seminar „Fit fürs Ehrenamt – Reden und sicheres Auftreten will gelernt sein“ mit Isabelle Feuerbacher ein.
(Schwäbische Zeitung. Gegen wen?)
SPD will im Land die stärkste Fraktion werden
Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, hat am gestrigen Mittwochabend beim Politischen Aschermittwoch der Sozialdemokraten vor knapp 80 Besuchern im vollbesetzten Gasthaus „Lamm“ in Mühlheim-Stetten mit der Politik der Vorgänger-Regierung von CDU und FDP abgerechnet und Korrekturen angekündigt.
(Schwäbische Zeitung. Allein es fehlt das Fleisch.)
„Ich bin und wäre Dienstleister“
Harry Maisner will Bürgermeister werden – Seinen Namen müssten die Bürger extra notieren und kennzeichnen
(Schwäbische Zeitung. Diener welcher Herren in Dürbheim? Schwester Regina liefert die Korrektur nach und widmet einem, der sich gar nicht korrekt um das Amt beworben hat, viel Platz.)

Spaichingens Bürgermeisterwahl auf der Couch gelandet
(tutut). Nun hat die Bürgermeisterwahl auch noch ein psychiatrisches Gutachten bekommen. Hermann Polzer, wichtigster Stadtrat der Grünen, von denen es zwei gibt, die mit dem letzten ihrer Art, dem SPD'ler, im Bunde eine Fraktion bildend, hat gemacht, was Psychotherapeuten so machen: ein psychiatrisches Gutachten. Für die Stadt und den Erdkreis verteilt er seinen Segen. Es ist ein Psychogramm, welches am meisten über den Urheber aussagt. Es wäre sicher ein Fressen für jeden Psychiater. Denn der Mann spricht von sich sogar in der dritten Person. Steht er neben sich? Fällt die Wahl nicht nach seinen Vorstellungen aus, welche Hybris, ist der Mann größenwahnsinnig, will er sich aus der "ersten Reihe" zurücknehmen. Wo glaubt der zu sitzen?
Nun also hat sich Polzer mit beiden Bürgermeisterkandidaten auf die Couch gelegt und sagt nach vielen Seiten der Diagnose dann, was jeder schon wusste: Der Junge hat es ihm angetan. Was verständlich ist, denn beim richtigen Bürgermeister findet der Psychostadtrat immer wieder mal seinen Meister und landet selbst als Couchpotatoe in den Kissen.
Da bleibt dann Schlagfertigkeit auf der intellektuellen Strecke. So hat er sich nun fein säuberlich von Herzen geschrieben, was ihn da bedrückt. Dabei plaudert er sogar aus dem Werkzeugkasten des Seelenklempners, der offenbar gerade aus dem Rathaus viele psychisch Bedrückte und Beladene kennt. Das Rathaus als Spaichinger Psychiatrie?
Der Stadtpsychotherapeut verliert sich in Andeutungen und wahrt deshalb die vorgeschriebene Schweigepflicht eigentlich nicht. Er selbst scheint furchtbar zu leiden unter diesem Bürgermeister. Braucht er auch eine Therapie? Hat er es schon einmal bei seiner Frau Dr. "Ärztin, Psychiaterin & Psychotherapeutin" versucht? Was meint denn die?
Gustave le Bon, der Begründer der Massenpsychologie, hat einmal gesagt: „Psychiater sind oft wahnsinnig“. Da hat er sicher übertrieben. Trotzdem kann sich jeder seinen eigenen Reim auf dieses politische Gespann machen: Ein Kandidat, der es offenbar aufs Holzen abgesehen hat, und ein Psychotherapeut, der sich fragen lassen muss, ob Polzer sich auf Holzer reimt.

Wahlkampf mit Verleumdung und Beleidigung?
Wie der Herr Kandidat,so das Gescherr? Ein gewisser Christian Kauth, von dem man sagt, er sei CDU-Stadtrat in Spaichingen, hat offenbar Erscheinungen in denen ich vorkomme, während ich über 100 Kilometer entfernt bin. Für Behauptungen, die er über mich ins Internet abgesondert hat, bekommt er eine Abmahnung und zum Unterschreiben eine Unterlassungserklärung. Sonst wird sich die Staatsanwaltschaft mit ihm wegen des Verdachts der Verleumdung und übler Nachrede beschäftigen müssen. Ob er da vielleicht wegen möglicher Halluzinationen auf verminderte Zurechnungsfähigkeit pochen kann?
Ebenso als Wahlkampfunterstützer von Tobias Schumacher nicht nur im Internet gibt sich ein gewisser Felix Fetzer zu erkennen, welcher sich offenbar als Beleidiger versucht. Seltsame Leute scheinen da bei der AOK in Spaichingen beschäftigt zu sein. Ein deutsches Sprichwort sagt: Wenn Zwerge boxen, treffen sie unter der Gürtellinie.
Hat Tobias Schumacher mit einem ersten Rundbrief an die CDU-Mitglieder nichteine Holzerei im Wahlkampf eröffnet? Ist es nicht Spalterei, womit der CDU-Vorsitzende von Stadtverband, Fraktion und Kreisverband aufwartet gegen den CDU-Bürgermeister? Genau das, was er dem anderen vorwirft?
Ist dies das neue Miteinander, welches er verkündet? Da kann sich Spaichingen ja auf etwas gefasst machen. Im Märchen führt der Kaiser stolz neue Kleider spazieren, bis ein Kind ausruft, was alle sehen: Der Kaiser ist nackt! Ob auch in Spaichingen mal jemand ruft: Der Kandidat ist nackt? Spaziert nicht manchmal ein Biedermann als Brandstifter durch seine eigenen Fettnäpfchen, gehüllt in ein Mäntelchen aus der Phrasenstrickmaschine?
Die Marke Spaichingen, die Tobias Schumacher neu schaffen will,  heißt längst Erwin Teufel und auch Franz Schuhmacher. Tobias Schumacher ist nur eine Eigenmarke. Ist mit dieser denn nicht der größte Absturz in der Geschichte der Spaichinger CDU verbunden, will da nicht ein Verlierer Bürgermeister werden?
Wann hat mal ein CDU-Vorsitzender in Spaichingen gleich drei Gemeinderatssitze auf einmal verloren und damit auch klar die bisherige absolute Mehrheit? Ist er nun auf kriminelle Machenschaften von Unterstützern in seinem Wahlkampf angewiesen? Auch ein unerfahrener Anwalt wie er sollte die Grenze kennen, wenn eine Angelegenheit strafrechtlich relevant wird.
Das Grüselhorn, das seit fast sechs Jahren im Internet erscheint und eine sehr große und sogar internationale Leserschaft hat, ist keineswegs eine Neuheit für Spaichinger. Viele kennen diesen Blog seit Jahren, zumal der Kreis Tuttlingen auch immer wieder im Fokus steht. So hinter den Bergen, wie manche zu meinen scheinen, liegt Spaichingen nicht.
Neu für einen CDU-Stadtrat Kauth ist wohl die Begegnung mit Journalismus. Davon ist die Stadt offensichtlich seit Jahren entwöhnt worden. Denn sonst ist nicht erklärlich, wie er sich darüber wundern kann, dass im Grüselhorn Informationen stehen, bevor sie der Öffentlichkeit bekannt sind. Dass er meinen Namen nicht richtig schreiben kann und auch sonst auf Kriegsfuß mit der Sprache zu stehen scheint, Schwamm darüber.
Jochen Kastilan, Lahr/Spaichingen

Sehr geehrte Frau Braungart,
wie Sie wissen beklagen wir seit langer Zeit Ihre aus unserer Sicht vollkommen einseitige Darstellung und Kommentierung der kommunalpolitischen Themen in unserer Stadt. Auch stundenlange Telefonate und persönliche Gespräche selbst mit den wohlwollendsten ....haben zu keinerlei Veränderung geführt.
Mit der Berichterstattung über....haben Sie endgültig für uns alle die Grenze des Erträglichen überschritten. Völlig einseitig lassen Sie auf einer halben Seite ...zu Wort kommen, das längste Interview, an das wir uns erinnern können. ...darf massive Vorwürfe gegen us in den Raum stellen, die Sie voll und ganz übernehmen. Im Interesse einer objektiven Berichterstattung wäre auch die Darstellung von unserer Seite angezeigt gewesen.
Sie haben den Boden des objektiven und unabhängigen Journalismus endgültig verlassen und müssen sich den Vorwurf der Propaganda gefallen lassen. Ihre Berichterstattung hat in unserer Stadt in erheblichem Maße dazu geführt, dass bis vor wenigen Jahren unbescholtene Bürgerinnen und Bürger durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit in Veruf gekommen sind. Dies geht mittlerweile bis zur Rufschädigung.
Wir sind nicht länger bereit, dazu zu schweigen, sondern werden alle zu Gebote stehenden rechtlichen Mittel für eine Änderung der unerträglichen Situation nutzen. Wir fordern deshalb zunächst ein Gespräch mit...
Weil wir Ihnen keine objektive Darstellung zutrauen, haben wir ...um Benennung von Gesprächspartnern gebeten, Themenvorschläge folgen.
Es grüßen Sie...
(Anmerkung: Nein, dieses Schreiben stammt nicht von der Neuen Bürger-Zeitung, die kritisiert mit offenem Visier und öffentlich, obwohl deren Kritik an Regina Braungart von der Redaktion der Schwäbischen Zeitung sich kaum von der im authentischen Brief oben in den wichtigsten Punkten unterscheidet und einfach nur mangelhaftes journalistisches Handwerk betrifft. Deshalb könnten die kleinen Auslassungen im Text nach Gutdünken aber wohl stets zutreffend ersetzt werden. Ach so, ja, wer der oder die Verfasser dieser vernichtenden Kritik an einer offenbar beruflich überforderten Redakteurin sind? Einmal dürfen Sie raten. Falsch! Der Brief stammt von der CDU-Fraktion des Spaichinger Gemeinderats vom 5. Dezember 2007. Einen Tag vor Nikolaus ist er von allen damaligen zehn Fraktionsmitgliedern unterzeichnet abgeschickt worden. Unter ihnen ist auch einer, der heute Fraktionsvorsitzender, Stadtverbandsvorsitzender und Kreisvorsitzender und jetzt Bürgermeisterkandidat ist: Tobias Schumacher. Unter den heute verbliebenen nur noch sieben CDU-Stadträten ist auch Birgit Schmid Unterzeichnerin. Ob der Brief und eventuell stattgefundene Gespräche etwas bewirkt haben? Na, da schauen Sie mal täglich in die Schwäz. Es dürfte reiner Zufall sein, dass Tobias Schumacher so etwas wie Braungarts Liebling ("Ein starker Herausforderer") geworden ist, dem sie im Spaichinger Wahlkampf besonders zugetan zu sein scheint. Sogar Abo-Wernung betreibt sie als "Redakteurin".)


Ist sie weg?
Fasnet endet mit dem „Tag der Kinder“
Sonnenschein begleitet die Narren beim Kinderumzug auf dem Weg zum RVS-Kinderball
Es war ein wirklich schöner Anblick am Fasnetsdienstag beim Kinderumzug auf der Spaichinger Hauptstraße. Strahlender Sonnenschein, ebenso strahlende Kinderaugen und Narren, die am letzten Tag der Fasnet nochmals all ihre Kraftreserven mobilisierten. Wenig später beim RVS-Kinderball in der Stadthalle stand dann neben den Kindern einer im Mittelpunkt: Luigi Campolongo.
(Schwäbsche Zeitung. Wetterbericht. Alle Achtung:Luigi Campolongo. Der hat ein ewiges Leben.)
TV-Nachwuchs bringt Narren zum Staunen
Beim „Circus Emilio“ zeigen bereits die Kleinen Akrobatik der Extraklasse
(Schwäbische Zeitung. Mit Lobsudeln immer auf der richtigen Seite.)
Skiverein wünscht neuen Hüttenwirt zum Teufel
Am Rosenmontag hat der Skiverein Spaichingen wieder die Hang-Fasnet in der Skihütte am Zundelberghang gefeiert.
(Schwäbische Zeitung. Schwäz als Hechelersatz? Sind die Gänsefüsschen ausgegangen?)
CDU lädt zum Aschermittwoch
Traditionell lädt der CDU-Stadtverband gemeinsam mit der Mittelstandsvereinigung zum politischen Aschermittwoch ein. In diesem Jahr wird der frühere CDU-Landtagsabgeordnete und Spaichinger Unternehmer Franz Schuhmacher zu Gast sein.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Ja, wenn die CDU nicht die Alten hätte, die jungen Milden bringen's nicht. Gerade schlüpft in Spaichigen ein Küken.)
Kinder bauen Nistkästen für Vögel
(Schwäbische Zeitung. Auch bei Vierbeinern beliebt.)
Sonne strahlt über die kreativen Ideen beim Altweiberrennen
(Schwäbische Zeitung. Donnerwetter.)
Verborgen hinter Masken
Rechtsextreme laufen bei Konstanzer Fasnachtsumzug – Keine Probleme im Kreis Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Ist's in Tuttlingen schon immer so?)
Ernst Burgbacher bringt Gesprächsstoff mit
Der Parlamentarische Staatssekretär ist heute beim Politischen Aschermittwoch der Liberalen in Achdorf
Hier, in der „Scheffellinde“, findet ab 17 Uhr der Politische Aschermittwoch der FDP statt – und Burgbacher ist der Hauptredner.Ans Rednerpult tritt auch der neue Landtagsabgeordnete der FDP aus Spaichingen, Leopold Grimm.
(Schwäbische Zeitung. Der tritt nicht nur, der redet auch, und so neu ist er auch nicht mehr, außer für die Schwäz, denn die kennt nur einen Landtagspräsidenten.)
Freud und Leid auf Donautal und auf dem Heuberg
(Schwäbische Zeitung. Auf dem Tal da gibt's kei Sünd'. Fasnet ist rum, da bleibt nichts mehr.)
Frauen finden im Zug Schmink-Alternativen
Ein amüsantes Programm hat es unter dem Motto „Auf de Alm, do gibt's koi Sünd“ gegeben
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Wurm in Wurmlingen?)
Dürbheim hat doch zwei Kandidaten
Es war eine Überraschung – sogar für den Bewerber selbst: Der Balinger Diplom-Verwaltungswirt Harry Maisner (33) stellt sich am 11. März zur Wahl in Dürbheim. Schon seit Längerem sucht eine Bürgerguppierung einen Gegenkandidaten zum amtierenden Bürgermeister Alfred Pradel , was bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist am 13. Februar nicht gelungen war.Der parteilose Diplom-Verwaltungswirt Maisner sei erst am vergangenen Donnerstag von einem ehemaligen Studienkollegen angesprochen worden. Er stellt sich den Bürgern am Freitag, 24. Februar, um 18 Uhr in der „Rose“ vor.
(Schwäbische Zeitung. Zum Jagen getragen? Oder Resterampe von der Vogelbörse? Schwester Regina hatmal wieder keine Ahnung, worübersie schreibt, denn der Mann ist kein Bürgermeisterkandidat. Der wird auch nicht auf dem Stimmzettel stehen, Wer ihn will, muss ihn selbst auf den Zettel schreiben. Also: Dürbheim kann auch Regina Braungart wählen.)
Interview
„Es war eine glückselige Fasnet“
Vereine und Polizei sorgen gemeinsam für friedliche Feste
Die Polizei ist mit dem Verlauf der diesjährigen Fasnet im Landkreis Tuttlingen zufrieden. Näheres zur Bilanz und warum die Gewalttaten zur Zeit der Narren seit Jahren abnehmen, erzählt der Polizeipressesprecher der Polizeidirektion Tuttlingen, Wolfgang Schoch.
(Schwäbische Zeitungen. Plan-"Interview". Schochs Erzählungen? Fasnet, wie sie die Polizei erlaubt?)